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Do, 17:34 Uhr
21.11.2013

Bürgerferne Verwaltungsentscheidung

„Wieder einmal ist offenbar geworden, wie bürgerfern die Landkreisverwaltung handelt", das sagt der FDP-Landtagskandidat Manuel Thume zur aktuellen Diskussion um die Allgemeinverfügung des Landratsamtes zu den Veranstaltungen in der Stadt Nordhausen...


„Natürlich muss eine Verwaltung handeln, wenn sie Beschwerden wegen Lärmbelästigung durch Feste oder ähnliches erhält. Daraufhin jedoch gleich mit der vollen Härte der Gesetze zu reagieren, ohne alle Beteiligten anzuhören - geschweige denn die Bürger richtig mit einzubinden - ist doch etwas überzogen. Da wäre etwas mehr Fingerspitzengefühl angesagt gewesen", so Thume weiter.

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In einer Stadt wie Nordhausen seien natürlich viele Interessen und die unterschiedlichsten Menschen vertreten und demzufolge gibt es auch verschiedene Meinungen und Wünsche zum kulturellen Leben der Stadt. Die Verwaltung habe die Aufgabe alle Interessen der Bürger vor einer Entscheidung abzuwägen und nicht einseitig zu handeln. Hierzu wäre es von Vorteil gewesen die einzelnen Interessenvertreter anzuhören und eine Stellungnahme einzuholen.

Nach einem Gespräch mit Martin Höfer, Fraktionsvorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion, ist man sich darüber einig, dass die FDP-Fraktion sich der Angelegenheit annehmen wird und gemeinsam mit der Verwaltung eine Lösung des Problems im Sinne aller Beteiligten finden will.
Autor: red

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Kommentare
Sven-Bolko
22.11.2013, 10:23 Uhr
Verlogen,oder Unwissend ?
Sehr geehrter Herr Thume,
ist nicht gerade Herr Höfer im Kulturausschuss?Dann wäre Ihm der Sachverhalt schon Mitte des Jahres aufgefallen,seit dem gilt ja die Verfügung. Warum zieht den keiner den Schluss,Halbierung der Veranstaltungen heißt Halbierung des Kulturamtes,Nein,das geht natürlich nicht.

Mit der Verordnung und deren öffentlichen Begründung und Bejahung durch Frau Haase als zuständige Bürgermeisterin für Kultur ist man wieder in die tiefste DDR Zeit versetzt.

Gleichmacherei-über die Köpfe der Massen regieren-auf die da oben warten ( Fußball WM). Sehen Sie das ganze mit dem gehörigen Abstand,dann schämen Sie sich.

Der Weg kann nur sein die ominösen Veranstaltungstage klar zu formulieren und die die Lärmbelästigung hervorgerufen haben nennen.Dann rückt man weg von Gleichmacherei oder allgemein Verurteilung.Wozu gibt es Bußgelder, nur für Falschparker ?

Ein schönes Wochenende
von hier
22.11.2013, 20:21 Uhr
so ist es eben nicht (Herr Sven Bolko)
Es geht um Kompromisse und um Lösungen die machbar und verträglich sind. Hier leben Menschen, den geht der Krach auf den Wecker und hier leben Menschen, die wollen feiern, das ist nun mal laut.
Also brauchen wir alternativen. Das Gehege wäre so eine alternative. Die Einschätzung das Gehege wird nicht angenommen von den Bürgern,(von unserer Dezernetin Frau Hase) kann man so nicht stehen lassen, eine KIM WILD ist nicht das Maß.
Es kommt auf das jeweilige Verteilen an. Wir haben den Theatervorplatz, das Gehege und den Petersberg, mit den passenden Variantenmix wäre die "Lärmbelästigung" schon mal dezentralisiert und aufs Jahr verteilt.
Allen es recht zu machen ist die Kunst die keiner kann, aber man sollte nach Möglichkeiten suchen. Die Verwaltung von Stadt und Kreis werden sich nicht dagegen stellen, wenn sie machbar sind.
Retupmoc
23.11.2013, 10:47 Uhr
Eigene Meinung ist nicht unbedingt die der Mehrheit
Herr Heck, sie maßen sich wieder an ihre Meinung als die der Bevölkerung kund zu tun. Ich zitiere Sie mal: " Gleichmacherei-über die Köpfe der Massen regieren-auf die da oben warten"

Wieso können Sie behaupten, das man über die Köpfe der Massen regiert. Ich kenne viele Leute die den Lärm nicht wollen, die kaputten Glasflaschen auf der Straße und schon gar nicht die Autokorsos durch den Rest der Stadt. Das mit den Massen ist ihre kreative Schöpfung.

Es ist auch nicht jeder mit ihren Veranstaltungen zufrieden. ICH bin es auch nicht.Aber ich würde dann nicht behaupten das es ALLE sind. Nur Profit im Kopf ist nicht gut.
RWE
23.11.2013, 14:54 Uhr
Ich bin ja nicht unbedingt für die Linken
aber Frau Keller handelt hier vielleicht richtig.
Sie hat mit Äußerungen bezüglich der HSB für einen Paukenschlag und viel Kritik gesorgt. Möglicherweise aber hat sie eine Drohkulisse aufgebaut und Verhandlungen angestoßen.

Ähnlich sieht es hier aus. Jeder der hier etwas Ruhe einfordert wird ja in arroganter Weise als Rentner diffarmiert. (Haben die eigentlich keine Rechte? Haben ja nur ihr Leben lang gearbeitet und bestimmt nicht so viel feiern können).
Ich verstehe die Leute,für die für die solche Veranstaltungen ihre Erwerbsquelle darstellen.

Aber-so wird man vielleicht gezwungen sich an einen Tisch zu setzen. Wenn man wirklich will gibt es immer eine lösung.
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