Mo, 15:19 Uhr
18.11.2013
Gelungene Premiere
Seit etwa 2000 Jahren ist eine dauerhafte Druckbelastung der Haut und der Muskulatur des Menschen als Ursache für Wunden bekannt. Insbesondere Menschen, die sich nicht selbst bewegen können oder bettlägerig sind, können derartige Druckgeschwüre bekommen...
Trotz zahlreicher Erkenntnisse und Forschungen erleiden weiterhin laut Schätzung weltweit etwa eine Millionen Menschen im Jahr einen sogenannten Dekubitus. Nur durch umfangreiches Wissen zur Entstehung, Prophylaxe und Therapie kann ein Wundliegen vermieden und ein Dekubitus therapiert werden. Wichtig ist die reibungslose und disziplinübergreifende Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Aus diesem Grund fand am vergangenen Freitag der 1. Nordhäuser Dekubitustag im Südharz Klinikum Nordhausen statt, zu dem Mario Gießler, Wundmanager des Südharz Klinikums sowie Dr. Patrick Jung, einer der beiden Chefärzte der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie, eingeladen hatten.
Über 100 Pflegefachkräfte und Mediziner aus der Region und angrenzenden Bundesländern nahmen an dieser Veranstaltung teil und wurden nach der Eröffnung durch Dr. Patrick Jung von Mario Gießler in die Entstehung und Klassifizierung der Dekubitalgeschwüre eingeführt.
Der zweite Vortrag der Veranstaltung wurde vom Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Angiologie des Südharz Klinikums, Dr. Wieland Gunkel, gehalten und führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Problematik aus der Sicht des Gefäßmediziners ein.
Dr. Gunkel betonte die Wichtigkeit der Abklärung auf Vorliegen einer arteriellen Durchblutungsstörung (pAVK) bzw. weiterer vaskulärer Erkrankungen. Neben den wichtigen Maßnahmen der Druckentlastung und Wundbehandlung ist ggf. die Verbesserung der Durchblutungssituation entscheidend für die Abheilung der Wunden.
Nach einer Pause, in der durch eine gut besuchte Industrieausstellung spezielle Fragen beantwortet werden konnten, wurden noch Vorträge von Herrn Danny Schuchhardt, Vorstandsmitglied des Wundnetzes Mittelthüringen e.V., zum Thema Prävention und Therapie – interdisziplinäre Ansätze im Krankenhaus und von PD Dr. Torsten Schreiber, Chefarzt am Zentrum Anästhesie, Intensivmedizin und Notfallmedizin in Bad Berka, zum Thema Zahlen aus dem Krankenhaus den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unterbreitet.
Im Anschluss an die Vorträge nahmen mehr als 60 Interessierte an den angebotenen Workshops teil, konnten selbst Hand anlegen und spezielle Formen der Diagnostik und der Wundreinigung kennenlernen und testen. Hierfür standen die Experten Dr. Wieland Gunkel und Mario Gießler zur Verfügung, die ihrerseits die enge Zusammenarbeit zwischen der Gefäßchirurgie und dem zentralen Dekubitus- und Wundmanagement am Südharz Klinikum lobten. So konnte die Lebensqualität vieler Betroffener bereits deutlich verbessert werden.
Bereits am Freitag gab es von Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 1. Nordhäuser Dekubitustages ein positives Feedback und es wurde einheitlich eine dauerhafte Einrichtung einer solchen Veranstaltung gewünscht, fasste Dr. Jung zusammen, sichtlich zufrieden über die gelungene Veranstaltung.
Dr. med. Patrick Jung / Dr. W. Gunkel / M. Gießler
Autor: redTrotz zahlreicher Erkenntnisse und Forschungen erleiden weiterhin laut Schätzung weltweit etwa eine Millionen Menschen im Jahr einen sogenannten Dekubitus. Nur durch umfangreiches Wissen zur Entstehung, Prophylaxe und Therapie kann ein Wundliegen vermieden und ein Dekubitus therapiert werden. Wichtig ist die reibungslose und disziplinübergreifende Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Aus diesem Grund fand am vergangenen Freitag der 1. Nordhäuser Dekubitustag im Südharz Klinikum Nordhausen statt, zu dem Mario Gießler, Wundmanager des Südharz Klinikums sowie Dr. Patrick Jung, einer der beiden Chefärzte der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie, eingeladen hatten.
Über 100 Pflegefachkräfte und Mediziner aus der Region und angrenzenden Bundesländern nahmen an dieser Veranstaltung teil und wurden nach der Eröffnung durch Dr. Patrick Jung von Mario Gießler in die Entstehung und Klassifizierung der Dekubitalgeschwüre eingeführt.
Der zweite Vortrag der Veranstaltung wurde vom Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Angiologie des Südharz Klinikums, Dr. Wieland Gunkel, gehalten und führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Problematik aus der Sicht des Gefäßmediziners ein.
Dr. Gunkel betonte die Wichtigkeit der Abklärung auf Vorliegen einer arteriellen Durchblutungsstörung (pAVK) bzw. weiterer vaskulärer Erkrankungen. Neben den wichtigen Maßnahmen der Druckentlastung und Wundbehandlung ist ggf. die Verbesserung der Durchblutungssituation entscheidend für die Abheilung der Wunden.
Nach einer Pause, in der durch eine gut besuchte Industrieausstellung spezielle Fragen beantwortet werden konnten, wurden noch Vorträge von Herrn Danny Schuchhardt, Vorstandsmitglied des Wundnetzes Mittelthüringen e.V., zum Thema Prävention und Therapie – interdisziplinäre Ansätze im Krankenhaus und von PD Dr. Torsten Schreiber, Chefarzt am Zentrum Anästhesie, Intensivmedizin und Notfallmedizin in Bad Berka, zum Thema Zahlen aus dem Krankenhaus den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unterbreitet.
Im Anschluss an die Vorträge nahmen mehr als 60 Interessierte an den angebotenen Workshops teil, konnten selbst Hand anlegen und spezielle Formen der Diagnostik und der Wundreinigung kennenlernen und testen. Hierfür standen die Experten Dr. Wieland Gunkel und Mario Gießler zur Verfügung, die ihrerseits die enge Zusammenarbeit zwischen der Gefäßchirurgie und dem zentralen Dekubitus- und Wundmanagement am Südharz Klinikum lobten. So konnte die Lebensqualität vieler Betroffener bereits deutlich verbessert werden.
Bereits am Freitag gab es von Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 1. Nordhäuser Dekubitustages ein positives Feedback und es wurde einheitlich eine dauerhafte Einrichtung einer solchen Veranstaltung gewünscht, fasste Dr. Jung zusammen, sichtlich zufrieden über die gelungene Veranstaltung.
Dr. med. Patrick Jung / Dr. W. Gunkel / M. Gießler


