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Mo, 11:25 Uhr
18.11.2013

Kreativer Widerstand

Nach den neusten Meldungen zu den Plänen der Firma Casea aus Ellrich in der Rüdigsdorfer Schweiz Gips abzubauen, sind die Bewohner von Rüdigsdorf erschrocken und organisieren Widerstand...

Kreativer Widerstand (Foto: T. Kerwitz) Kreativer Widerstand (Foto: T. Kerwitz)

Mit der Idee, das vielleicht längste Transparent von Deutschland zu errichten, wurde am Wochenende begonnen. Entlang des Winkelberges, den die Firma Casea ausbeuten will, spannt sich schon jetzt ein ca. 70 Meter langes Banner mit verschiedenen Losungen. Am kommenden Samstag, 23. November soll die Aktion fortgesetzt werden.

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Die Rüdigsdorfer laden alle Südharzer, die die Südharzer Gipskarstlandschaft in ihrer Einzigartigkeit erhalten wollen, ein mit zu machen. Jeder kann Slogans, einen Pinsel und Farbe oder Sprühdosen mitbringen. Das Material für das Banner ist vorhanden. Um 14 Uhr soll es eine Informationsveranstaltung in der Gaststätte "Rüdigsdorfer Schweiz" geben. Weitere Aktionen sind geplant.

Die Bewohner von Rüdigsdorf wollen damit auch die Bemühungen der Stadt Nordhausen und des Landkreises unterstützen, neue Gipsabbauflächen zu verhindern. Wir fördern und fordern alles zu unternehmen, um dieses Ziel zu erreichen. Es ist nicht nur politischer Wille - es ist Bürgerwille
Autor: red

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Kommentare
emmdabbelju
18.11.2013, 14:16 Uhr
Wunderbar, kreativer Protest..
Ich kann den Machern und Ideengebern dieses Kreativwiderstandes nur gratulieren. Das ist genau der richtige Weg.Ich habe auch ein Stückchen Erde am Rüdigsdorfer Winkelberg, kann aber aus der Ferne an der Aktion nicht teilnehmen. Lykke til og ha det bra !!
M.Weise
pitti7
18.11.2013, 15:04 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
Harzer_Wolf
18.11.2013, 15:20 Uhr
Viel Erfolg
Sonst verschandeln die Profitgeier noch den ganzen Südharz!
C.Heise
19.11.2013, 15:25 Uhr
nachhaltige Regionalförderung
Alle paar Jahre kommt immer wieder die zukunftsorientierte Idee auf, dass die Förderung der Heimat mit dessen Abbau im Einklang steht. Anstatt Industrie an den Standort NDH zu holen welche die Region stärkt, wird überlegt Gipsbuden zu erlauben die Heimat wegzubaggern. Das ist wahrlich nachhaltige Regionalförderung….
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