Sa, 20:42 Uhr
16.11.2013
Dem Jubel folgt die Enttäuschung
Sieg bei Babelsberg, Niederlage daheim gegen Lok Leipzig, ein weiterer Erfolg im Regen von Auerbach und die bittere Heimniederlage nun gegen den FSV Zwickau. Die zwei Gesichter der Regionalliga-Mannschaft von Wacker Nordhausen geben Rätsel auf und es ist schwer zu verstehen, worin die Gründe dieser extremen Leistungsunterschiede liegen...
Vor Wochenfrist hatte die Elf von Jörg Goslar in Auerbach noch Chancen für zwei Spiele, hätte locker vier oder fünf Tore machen können, ja müssen, zu Hause gegen Zwickau war vom Schwung, den man dank eines Goslar-Elfers und zweier Halstenberg-Tore aus Auerbach hatte mitnehmen wollen, aber nichts mehr zu spüren.
Nur wenige gute Möglichkeiten bekamen die rund 850 Zuschauer - etwa 200 von ihnen waren aus Zwickau angereist - zu sehen. Hochkaräter davon waren es auf Seiten der Nordhäuser vielleicht vier Stück. In der ersten Halbzeit sorgte nur ein Schuss von Christoph Rischker aus etwa 20 Metern, der knapp über die Querlatte geht, für ein Raunen der Nordhäuser Fangemeinde.
In der zweiten Halbzeit schoss erst Löhmannsröben (48.) knapp links am Pfosten vorbei, dann marschierte Martin Hauswald in der 54. Minute allein auf Gästekeeper Marian Unger zu, seinen Schuss konnte der heraus eilende Unger aber abwehren. Die folgende Rischker-Ecke köpfte Löhmannsröben wieder knapp am Gästetor vorbei.
Zu diesem Zeitpunkt stand es allerdings schon 1:0 für die Gäste. Zwickaus Christoph Göbel hatte sich über links gegen Jan Benes, der in dieser Situation einfach nicht konsequent genug verteidigte, durchgesetzt und in die Mitte zu Steffen Kellig gepasst. Der hatte keine Mühe, zur Führung einzuschieben. Das Tor kam zu diesem Zeitpunkt sicherlich etwas überraschend, hatte Wacker doch gefühlte 70 Prozent Ballbesitz.
Daran sollte sich in der gesamten Partie nichts ändern. Wacker mühte sich, doch vieles war zu ungenau, mutlos und ideenlos. Daran änderten auch der in der 57. gebrachte Omar El-Zein und Charly Tunc (73.) nichts. In der 81. Minute kam dann, was kommen musste. Während alles auf den Ausgleich hoffte und man durchaus das Gefühl hatte, das Wacker nun doch am Drücker ist, konterten die Gäste in der 81. die Wacker-Abwehr klassisch aus und es steht 2:0 für Zwickau. Kellig hätte in der 88. Minute sogar noch erhöhen können, sein Schuss landet an der Querlatte.
Wacker-Spieler Marcel Goslar brachte es kurz nach dem Spiel auf den Punkt: "Wir hätten heute wohl noch Stunden spielen können und kein Tor gemacht." Die Enttäuschung war natürlich auch bei Trainer Jörg Goslar groß: "Es war sicherlich klar, dass wir nicht viele Möglichkeiten gegen Zwickau bekommen. Wir waren im gesamten bisherigen Saisonverlauf nicht in der Lage zu null zu spielen und kriegen wieder in der Situation, in der wir eigentlich am Drücker sind, wieder das Gegentor und laufen dann diesem Tor wieder hinterher und stehen nun wieder mit leeren Händen da."
Wacker-Präsident Nico Kleofas stärkte trotz des wohl schwächsten Spiels der bisherigen Saison Trainer und Mannschaft den Rücken: "Wir könnten sicherlich schon deutlich besser dastehen und machen es uns selbst oft zu schwer. Das heute war ganz bestimmt nicht das, was die Mannschaft kann. Ich bin mir aber sicher, dass wir das gesetzte Ziel Klassenerhalt erreichen werden. Mit Blick auf die Tabelle ist alles noch im grünen Bereich."
Lars Koch
Autor: redVor Wochenfrist hatte die Elf von Jörg Goslar in Auerbach noch Chancen für zwei Spiele, hätte locker vier oder fünf Tore machen können, ja müssen, zu Hause gegen Zwickau war vom Schwung, den man dank eines Goslar-Elfers und zweier Halstenberg-Tore aus Auerbach hatte mitnehmen wollen, aber nichts mehr zu spüren.
Nur wenige gute Möglichkeiten bekamen die rund 850 Zuschauer - etwa 200 von ihnen waren aus Zwickau angereist - zu sehen. Hochkaräter davon waren es auf Seiten der Nordhäuser vielleicht vier Stück. In der ersten Halbzeit sorgte nur ein Schuss von Christoph Rischker aus etwa 20 Metern, der knapp über die Querlatte geht, für ein Raunen der Nordhäuser Fangemeinde.
In der zweiten Halbzeit schoss erst Löhmannsröben (48.) knapp links am Pfosten vorbei, dann marschierte Martin Hauswald in der 54. Minute allein auf Gästekeeper Marian Unger zu, seinen Schuss konnte der heraus eilende Unger aber abwehren. Die folgende Rischker-Ecke köpfte Löhmannsröben wieder knapp am Gästetor vorbei.
Zu diesem Zeitpunkt stand es allerdings schon 1:0 für die Gäste. Zwickaus Christoph Göbel hatte sich über links gegen Jan Benes, der in dieser Situation einfach nicht konsequent genug verteidigte, durchgesetzt und in die Mitte zu Steffen Kellig gepasst. Der hatte keine Mühe, zur Führung einzuschieben. Das Tor kam zu diesem Zeitpunkt sicherlich etwas überraschend, hatte Wacker doch gefühlte 70 Prozent Ballbesitz.
Daran sollte sich in der gesamten Partie nichts ändern. Wacker mühte sich, doch vieles war zu ungenau, mutlos und ideenlos. Daran änderten auch der in der 57. gebrachte Omar El-Zein und Charly Tunc (73.) nichts. In der 81. Minute kam dann, was kommen musste. Während alles auf den Ausgleich hoffte und man durchaus das Gefühl hatte, das Wacker nun doch am Drücker ist, konterten die Gäste in der 81. die Wacker-Abwehr klassisch aus und es steht 2:0 für Zwickau. Kellig hätte in der 88. Minute sogar noch erhöhen können, sein Schuss landet an der Querlatte.
Wacker-Spieler Marcel Goslar brachte es kurz nach dem Spiel auf den Punkt: "Wir hätten heute wohl noch Stunden spielen können und kein Tor gemacht." Die Enttäuschung war natürlich auch bei Trainer Jörg Goslar groß: "Es war sicherlich klar, dass wir nicht viele Möglichkeiten gegen Zwickau bekommen. Wir waren im gesamten bisherigen Saisonverlauf nicht in der Lage zu null zu spielen und kriegen wieder in der Situation, in der wir eigentlich am Drücker sind, wieder das Gegentor und laufen dann diesem Tor wieder hinterher und stehen nun wieder mit leeren Händen da."
Wacker-Präsident Nico Kleofas stärkte trotz des wohl schwächsten Spiels der bisherigen Saison Trainer und Mannschaft den Rücken: "Wir könnten sicherlich schon deutlich besser dastehen und machen es uns selbst oft zu schwer. Das heute war ganz bestimmt nicht das, was die Mannschaft kann. Ich bin mir aber sicher, dass wir das gesetzte Ziel Klassenerhalt erreichen werden. Mit Blick auf die Tabelle ist alles noch im grünen Bereich."
Lars Koch

