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Do, 18:06 Uhr
14.11.2013

Neuer Film zum Harzer Sagenpfad entsteht

Im Steinmühlenthal im Herzen des Naturparks Südharz verbirgt sich ein sagenhafter Goldbrunnen, um den sich eine alte Geschichte rankt: die „Sage vom Goldborn“. Diese Erzählung wird auch auf dem Harzer Sagenpfad in Ilfeld dargestellt, einem erlebnisorientierten Themenweg, der Geschichten aus der Region mit Filzfiguren vorstellt und nacherzählt...


Einige dieser Sagen sind inzwischen auch verfilmt und heute standen die Dreharbeiten für einen weiteren Film an. Landrätin Birgit Keller, der Bürgermeister von Harztor, Stephan Klante und Dr. Johannes Hager, Leiter des Naturparks Eichsfeld-Hainich-Werratal, sind in die Rollen der „Sage vom Goldborn“ geschlüpft. Kurz erzählt geht es in der Geschichte um einen Gesellen, der im Wald eine alte Frau trifft und ihr dabei hilft, ihre schwere Kiepe mit Holz zu tragen.
Politiker in neuen Rollen (Foto: J. Piper)
Politiker in neuen Rollen (Foto: J. Piper)
Politiker in neuen Rollen (Foto: J. Piper)
Zum Dank gibt die Frau ihm eine Handvoll Schlamm aus der Quelle, die der Geselle jedoch achtlos wegwirft. Doch der Schlamm verwandelt sich über Nacht in Gold, aber der Geselle kann ihn trotz langen Suchens nicht wieder finden. Am Ende des Films laden Birgit Keller, Stephan Klante und Dr. Hager als Botschafter zu weiteren Entdeckungen in die Region mit ihrer vielfältigen Naturlandschaft ein. „Das ist wirklich ein tolles Projekt und ich freue mich, dass ich daran mitwirken konnte“, so Landrätin Keller, die im Film als „altes Mütterchen“ auftritt und um das Geheimnis des Goldborns weiß.

Ins Leben gerufen hat den Harzer Sagenpfad Ulrike Tuschy vom Ilfelder Färberhof in Kooperation mit dem Naturpark Südharz. Gemeinsam mit fleißigen Filzerinnen und auch mit Schülern wächst der Sagenpfad immer weiter – im nächsten Frühjahr werden neue Figuren dazukommen.

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Die Filme entstehen in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Südharz und die heutigen Dreharbeiten hat auch Jens Fröhlich, Dozent an der Jugendkunstschule, unterstützt. Nun werden die Aufnahmen zusammengeschnitten und bald können die Besucher des Sagenpfads gleich dort vor Ort den Film ansehen. Der wird nämlich als QR-Code hinterlegt, so dass die Wanderer mit ihrem Smartphone die „Sage vom Goldborn“ anschauen können. Außerdem soll auch im Steinmühlental ein QR-Code angebracht werden und Wanderer können auch dort den Film erleben. Die „Sage vom Goldborn“ ist bereits der fünfte Film, der zum Harzer Sagenpfad entstanden ist und in bewegten Bildern für den Sagenpfad und für den Naturpark Südharz insgesamt wirbt. Filmisch umgesetzt sind bereits die Geschichten vom Mönch und der Gänseliesl, vom Nadelöhr, von der Queste und von Frau Holla auf dem Ilfelder Burgberg.

Diese und weitere regionale Sagen können kleine und große Besucher entdecken auf dem Harzer Sagenpfad, der sich oberhalb der Langen Wand in Ilfeld durch den Wald schlängelt. Mehr dazu unter www.naturpark-suedharz.de.

Mehr Bilder zu den Dreharbeiten auch unter www.facebook.de/landkreisnordhausen.
Autor: red

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Kommentare
Artur der Engel
14.11.2013, 20:33 Uhr
Brockenhexe??
Wer hat’n das verzapft? Die um ihre verblassende Schönheit stets besorgte Landrätin Keller als hässliche Alte, als Brockenhexe zu besetzen. Da wird ja die Rolandgruppe neidisch. Trotzdem ist das unfair. Nun, beinah unfair. Die Motivation der Schausteller, sich zum Obst zu machen, ist indes klar. In der märchenhaften Welt der Sagen können die Politikerinnen noch mal richtig zeigen, was in ihnen steckt. In der rauen Wirklichkeit kommt ja lange schon nur noch Unsägliches von ihnen.
Franz Tabak
15.11.2013, 00:56 Uhr
Unfreiwillige Komik!
Dem Kommentar vom Artur der Engel ist nichts mehr hinzuzufügen!
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