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Do, 17:13 Uhr
14.11.2013

Hilferuf eines Nordhäusers

Täglich erreichen uns über das Netz die Nachrichten und Bilder über die Katastrophe auf den Philippinen. Doch wie schlimm ist das Ausmaß der Taifunfolgen wirklich. Ein Nordhäuser ist vor Ort und hilft...


Johannes Leib, ein Nordhäuser ist auf den Philippinen als Mitglied bei justiceF ist. justiceF ist eine selbstständige, gemeinnützige deutsche Stiftung mit Sitz in Oberhausen, die international arbeitet. Johannes Leib bitte um Hilfe - auch aus Nordthüringen.

Liebe Freunde,
uns erreichen immer mehr Anfragen, wie es den Menschen, mit denen wir in den Philippinen arbeiten, geht, inwieweit sie von den Verwüstungen und Auswirkungen des Taifun Haiyan betroffen sind, und wie man von Deutschland aus helfen kann. Hier ein kurzer Überblick über die Situation:

Zunächst einmal sind wir sehr froh, dass es zumindest in den Projektregionen der justiceF-Partner zu keinem Personenschaden gekommen ist. Die Fischergemeinde von Camolinas in Cebu wurde evakuiert. Die 56 Siedlungshäuser sowie das Mehrzweck-Zentrum, in dem der Kindergarten und die Lernbetreuung für die Stipendiaten stattfinden, als auch jüngst die Trockenfischanlage errichtet wurde, haben den Sturm unbeschadet überstanden. Es zeugt für die gute Selbstorganisation der Gemeinde, dass auch die Fischerboote und anderen Arbeitsmaterialien rechtzeitig vor dem Tornado in Sicherheit gebracht werden konnten.

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Der Betrieb des Kindergartens und die Lernbetreuung der Stipendiaten sind nach wenigen Tagen wieder aufgenommen worden. Die mit unserer Hilfe errichtete Produktionsstätte für Lebensmittel in Bacolod auf der Insel Negros hat die Sturmausläufer ebenfalls ohne größere Schäden überstanden. Allerdings haben die zuliefernden Bauern einen großen Teil ihrer Ernte verloren. In dieser Region wurde ebenfalls der Ausnahmezustand verhängt.

Insgesamt sind dort etwa 4,5 Millionen Menschen von den Folgen des Taifuns betroffen: Strom und Kommunikation sind ausgefallen, die Lebensgrundlage vieler Bauern und Fischer wurde zerstört, Häuser wurden beschädigt oder zerstört.

Unsere beiden vor Ort tätigen Kuratoriumsmitglieder Stephan Kunz und Johannes Leib bemühen sich mit unseren Partnern vor Ort um Wege, wie wir unsere Zielgruppen durch finanzielle Zuschüsse und/oder Mikrokredite schnell und direkt dabei unterstützen können, Schäden an Gebäuden und Arbeitsmaterialien zu beheben, den Einkommensausfall zu überbrücken, neues Saatgut zu erwerben, oder die Aufnahme von Familienangehörigen aus den völlig zerstörten Gebieten in Leyte, Samar, Nordcebu zu stemmen.

Für die Soforthilfe als auch für die Weiterführung unseres langfristigen Engagements in den Philippinen, das sich ja in dieser Krisensituation nochmal besonders bewährt hat, ist uns jede finanzielle Unterstützung sehr willkommen. Wenn Ihr helfen könnt und wollt, überweist uns gerne eine Spende auf folgendes Konto:

justiceF
Bank für Sozialwirtschaft Köln
BLZ: 37020500
Konto-Nr. 8239000
Verwendungszweck: Philippinen
Johannes Leib
Autor: red

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