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Mi, 09:43 Uhr
13.11.2013

Wieder am Platz

Die nnz hatte im August dieses Jahres von der Kunstzensur der Gleichstellungsbeauftragten im Nordhäuser Rathaus berichtet. Die Frau ließ ein Bild aus einem Dienstzimmer abhängen, weil es Gästen des Rathauses nicht zumutbar sei. Jetzt hängt es wieder an seinem Platz...

Wieder am Platz (Foto: P. Grabe|Stadtverwaltung Nordhausen) Wieder am Platz (Foto: P. Grabe|Stadtverwaltung Nordhausen)

Das Bild musste, so wollte es Frau Müller abgehangen und durch einen "kunstvollen" Kalender ersetzt werden. Das wiederum stieß nicht nur in der nnz-Redaktion, sondern in einigen Fraktionen des Nordhäuser Stadtrates nicht nur auf Entsetzen, sondern auf Widerstand und Unverständnis.

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Die Stadträte wollten sich nicht damit abfinden, dass eine Gleichstellungsbeauftragte das Kunstwerk einer polnischen Künstlerin, dass die Stadtverwaltung angekauft hatte, zensiert und in den Keller des Kunsthauses Meyenburg verbannt wird und sich letztlich scheinbar auch dem politischen Willen des Stadtrates widersetzte.

Und es brauchte mehrere Anfragen und Nachfragen in nichtöffentlichen Teilen von Sitzungen, damit die Verwaltung reagierte. Jetzt hängt das Kunstwerk wieder in dem Beratungsraum im Bereich der Stadtinformation. Und wenn Frau Müller diesen Raum betritt, dann kann es ja verhangen werden, scherzt man nun in einigen Fraktionen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
marctim
13.11.2013, 10:01 Uhr
ttzzzzz???
als ob es in ndh keine anderen Probleme gibt. gleichstellungsbeauftragte!!?? man, man, man
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