Noch schneller ins Netz
Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Nordhausen können voraussichtlich ab Ende 2014 mit Hochgeschwindigkeit über die weltweite Datenautobahn fahren. Die Geschwindigkeit der Datenübertragung wird je nach Entfernung zum Schaltgehäuse bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Download erreichen...
Unterzeichnet (Foto: P. Grabe)
Klaus-Peter Roßberg, Vorsitzender des Stadtratsausschusses für Bau und Wirtschaft; Dr. Klaus Zeh, Oberbürgermeister Nordhausen, Sven Czechowski, kommunaler Ansprechpartner der Telekom; Hans-Joachim Junker, Vorsitzender des Nordhäuser Unternehmerverbandes, bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung im Europa-Zimmer des Nordhäuser Rathauses
Den VDSL-Ausbau (Very High Speed Digital Subscriber Line) für über 20000 Haushalte haben die Stadt Nordhausen und die Deutsche Telekom jetzt vereinbart. Ich freue mich sehr, dass die Deutsche Telekom ihre Breitbandoffensive für Deutschland im Freistaat Thüringen 2014 weiterführt und dass unsere Stadt von diesem neuen Ausbauprogramm in ganz besonderem Maße profitiert. Die Deutsche Telekom wertet mit der geplanten Investition im kommenden Jahr neben dem Kerngebiet der Stadt, auch zahlreiche Ortsteile im Ausbaugebiet auf, sagt Dr. Klaus Zeh, Oberbürgermeister von Nordhausen.
Damit erhalten die Bürger und Unternehmen unserer Stadt innerhalb kürzester Zeit eine wesentlich verbesserte Zugangsmöglichkeit zum Internet. Denn ein schneller Internetzugang ist heute für Privat- und Geschäftsleute unverzichtbar. Wir freuen uns sehr, dass Nordhausen vom Ausbauprogramm der Telekom profitiert und damit als Wohnort und Wirtschaftsstandort noch attraktiver wird.
Hintergrund: Mehr Breitband für alle
Der Ausbau in den genannten Kommunen ist Teil der Telekom-Breitbandoffensive Integrierte Netz-Strategie: Bis Ende 2015 wird das Unternehmen rund zwölf Milliarden Euro in die Infrastruktur in Deutschland investieren und damit Millionen von Haushalten schnellere Internet-Anschlüsse bieten. Die Kosten für den Ausbau in den genannten Kommunen trägt die Telekom.
Die Kommunen haben zugesagt, die notwendigen Genehmigungen für den Ausbau zeitnah zu erteilen. Um die Bürgerinnen und Bürger in Nordhausen noch besser versorgen zu können, wird die Deutsche Telekom über 80 Kilometer Glasfaserleitungen neu verlegen, über 130 neue Schaltverteiler aufbauen und 30 vorhandene Schaltverteiler erweitern.
Wir wissen, wie wichtig ein leistungsfähiger Internetanschluss ist, deshalb treibt die Deutsche Telekom seit Jahren den Breitband-Ausbau nach Kräften voran, sagt Sven Czechowski, regionaler Ansprechpartner der Telekom in Thüringen. Breitbandanschlüsse ermöglichen das rasche Herauf- und Herunterladen von Daten und die Nutzung des Telekom-Produkts Entertain, das drei Leistungen bündelt: schneller Internetzugang, Telefon-Flatrate und interaktives, hochauflösendes Fernsehen.
Der Hunger nach immer schnelleren Internetverbindungen ist ungebrochen und wird in den nächsten Jahren sogar weiter zunehmen. Mit diesem Ausbau ist sichergestellt, dass die vier Kommunen Teil der digitalen Zukunft werden.
Über das VSDL-Netz können die Bürgerinnen und Bürger der genannten Kommunen nicht nur ruck zuck im Internet surfen und telefonieren, sondern auch fernsehen. Mit Entertain, dem TV-Angebot der Telekom, haben die Kunden Zugang zu rund einhundertvierzig TV-Sendern - viele davon in HD- und 3D-Qualität. Auch zeitversetztes Fernsehen ist möglich: Laufende Sendungen können per Knopfdruck unterbrochen und anschließend an derselben Stelle fortgesetzt werden. Außerdem haben Entertain-Kunden Zugriff auf rund zwanzigtausend Kino- und TV-Highlights in der Onlinevideothek und dem TV-Archiv.
Autor: red
Kommentare
johann.baecker77
12.11.2013, 13:55 Uhr
Die Deutsche Telekom wertet mit der geplanten Investition...
im kommenden Jahr neben dem Kerngebiet der Stadt, auch zahlreiche Ortsteile im Ausbaugebiet auf, sagt Dr. Klaus Zeh, Oberbürgermeister von Nordhausen.
aber welche denn, dass wäre doch für den Leser mal interessant gewesen - was damit alles möglich ist wiss´mer selber!!!
mfg
Zukunft
12.11.2013, 14:00 Uhr
Rechnen
Bei über 20.000 Haushalten, die versorgt werden sollen und bei etwas mehr als 41.000 Einwohnern ist - statistische betrachtet - jeder Haushalt betroffen. Allerdings glaube ich das alles erst, wenn es auch anliegt.
Palme3000
12.11.2013, 14:27 Uhr
Schneller ins Netz?
Über die Info / Absichterklärung freut man sich. Nur allein der Glaube fehlt mir, wer die Situation im Bereich der Bleiche kennt, weiß wovon ich spreche.Noch wissen wir ja garnicht ob dieser Bereich beim Netzausbau mit berücksichtigt wird?! Hier gibt es in vielerlei Hinsicht einen Sanierungsstau /- bedarf, daran hat sich seit über 20 Jahren nichts geändert. Ich sage nur Straße / Wasser / Abwasserleitungen / Fußwege etc.!
Retupmoc
12.11.2013, 15:58 Uhr
Schneller, Höher , Weiter
Die Straßen sind marode , die Kommunen können den Winterdienst nicht leisten, für die Bildung tut sich / fast ) nichts mehr ... aber wir bekommen eine Datenautobahn mit Linker Überholspur. Da kann man sich seinen Pornofilm noch schneller anschauen und fragt nicht nach dem anderen Gedöns. Brot und Spiele !
Wolfi65
12.11.2013, 16:47 Uhr
Jeder hat einen anderen Geschmack
Die Filme in Zeitlupe anschauen, hat doch auch etwas. Da kommen die Details viel besser herüber.
Bierchen
12.11.2013, 19:40 Uhr
Bitte auch paar Mbits
Bitte auch paar Megabits nach Steigerthal......hier ist noch eine Null vorm Komma in Sachen Übertragungsrate in Mbit
Pe_rle
12.11.2013, 19:51 Uhr
Datenautobahn
ich glaub eher das nur die profitieren die in der Nähe eines Schaltkastens wohnen. Ist ja jetzt auch nicht anders
Außerdem sollte man das Getöse nicht überbewerten.
Da fällt mir grad wieder der Slogan ein " Das haben wir gemacht" Hoffendlich macht es die Telekom nicht genau so
abc123
12.11.2013, 21:52 Uhr
Endlich
Klingen tut das ganze ja schon einmal sehr gut und es wurde höchste Zeit, dass sich hier etwas tut. Die Frage ist halt nur, wie viel davon auch in der Kernstadt ankommt. Aktuell hat man in Ost ohne Probleme 16.000 und im Zentrum der Stadt vielleicht 1000-2000, sogar einige Ortsteile haben eine höhere Bandbreite.
Frankledig
12.11.2013, 21:57 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
NDHler
12.11.2013, 23:19 Uhr
Das darf doch wohl nicht war sein...
Was erlauben sich da die Verantwortlichen! Ausbau des Breitbandnetzes! Wo gibt es denn so was! Die ortsansässige Industrie könnte davon profitieren! Das gilt es unbedingt zu verhindern! Unsere beiden Superkommentatoren sind mal wieder die einzigen die das erkannt haben! Klar, die Pornos laufen auch schneller, prima! Manchmal hoffe ich, dass sich kein Nichtnordhäuser mal auf diese HP verirrt! Peinlich! Und nebenbei sinkt das Niveau hier ständig weiter!
Ach ja noch eines, Streusalz für alle!
C. Knust
13.11.2013, 06:03 Uhr
Schnelles Internet nur nicht an der Alten Schäferei
Schön, wenn es schnelles Internet geben soll. An der Alten Schäferei gibts noch nicht einmal DSL. Daher können wir als Betrieb auch diese tollen Gesamtpakete nicht nutzen. Internet geht über Stick und auf Nachfrage, ob denn irgendwann mal ein schnellerer Internetzugang möglich wäre gabs nur Schulterzucken, offensichtlich sind wir vom Kern der Stadt zuweit abgelegen.
Retupmoc
13.11.2013, 08:47 Uhr
Wie immer witzig
@ NDHler. Nicht witzig finden dies übrigens die von Ihnen angesprochenen Firmen, die im Stadtgebiet obwohl zum Beispiel für eine 9000 Leitung bezahlt wird zum Schluß 1500 anliegen haben. Da reden wir nicht von Filmchen, da redet man von Arbeit die nicht getan werden kann. Und dafür sorgen u.a. ( nicht ausschließlich ) die Telekomleitungen. Und deshalb ist es witzig, das die abgebildeten Herren mit schnelleren Leitungen hausieren, wenn das im HEUTE schon nicht klappt. Aber vielleicht haben die Herren ja eine Verlegung der Betriebe und Einrichtungen nach Ost mit im Gepäck?
Und wenn Sie mir schon nicht glauben, dann glauben Sie doch der Frau Knust. Denn genauso wie die Dame das geschildert hat ist die Situation. Und da kann man noch so schön in die Kamera lächerln. Alles Humbug!
andreas66
13.11.2013, 09:03 Uhr
Das ...
immer die Gleichen ihren niveaulosen Senf, aber auch zu jedem Thema abgeben müssen. Die Grundformel für die Bandbreite in der Datenübertragung ist nun mal, die Höhe der Bandbreite ist abhängig von der Entfernung des zu versorgenden Haushaltes zur Vermittlungsstelle der Telekom. Das heißt, für Alle verständlich. Je weiter ein Kunde von der Vermittlungsstelle weg wohnt, desto geringer ist die Bandbreite seines Anschlusses. ABER!!! Dies gilt nur für den Leitungsweg über ein Kupferkabel. Über ein Glasfaserkabel kann man Daten bis zu 30 km ohne Datenverlust übertragen. Deshalb haben manche Ortsteile eine höhere Bandbreite als die Stadt Nordhausen. WEIL!!! Sie sind über Glasfaser angeschlossen. In der Stadt stehen die beiden Vermittlungsstellen in NDH-Ost, unweit der Straßenbahnschleife. Deshalb günstig für die Ost´ler. Die Zweite und Größte steht weit draußen vor den Toren der Stadt, unweit im Gewerbegebiet bei SAKRET hinter GERMANPIPE. Deshalb ungünstig für das Stadtzentrum. Da geht einem Internetanschluß schon in der Rautenstrasse die Luft aus. Weil, über Kupferkabel. Das müsste erstmal reichen...
H.A.
13.11.2013, 09:15 Uhr
War ja klar mit der Telekom
Das Spiel was die Telekom abzieht ist jedes Mal dasselbe. Sie lassen eine Gegend solange Infrastrukturtechnisch verhungern bis nennenswerte Konkurrenz Geld investiert. In unserem Fall Kabel Deutschland (seit einem halben Jahr in Nordhausen aktiv) , das die nur an wenigen Orten wirklich liefern können hat die Telekom gottseidank nicht mitgekriegt.
Die Telekom ist der schlimmste Hemmschuh für vernünftiges Internet in Deutschland. Die Netze haben sie schon auf Steuerzahler Kosten geschenkt gekriegt und jetzt benehmen sie sich wie Raubritter die wenig liefern aber viel haben wollen. (siehe Youtube, Pairing, Drosselung, Tarife).
Es wäre schon seit Anfang an möglich gewesen die Stadt ordentlich auszubauen, aber es hat sich nur einfach nicht gelohnt für sie, denn mit den geringen Bandbreiten die sie bisher geliefert haben wurde genauso viel verdient.
Fazit: Monopole stinken und bei der Telekom auf jeder Ebene
Nichtsdestotrotz ist der Ausbau nötig, aber nutzt die neuen Leitungen nicht mit der Telekom sondern über einen Konkurrenzanbieter. Die sind nicht nur oft billiger sondern kommen derzeit auch noch ohne Mogelpackungen wie die Telekom aus (Massive Drosselung der Bandbreite bei Überschreitung des Minimalvolumens)
Übrigens habe ich noch die Worte unseres OB kurz vor seiner Wahl in den Ohren: Er sehe da keine Probleme, bei ihm ist es schnell genug (übrigens 6k in seiner Straße).
Das ist schon wieder viele Jahre her in denen was hätte passieren müssen und jetzt lässt er sich feiern. Für was frage ich mich? Für abwarten bis es gar nicht mehr anders geht? Bis (fast)alle Dörfer besser ausgebaut sind? Aber hey, besser spät als nie.
Wolfi65
13.11.2013, 11:36 Uhr
Dieses Jahr nicht!
Keine schnellen Internetzugänge und kein Streusalz, da der Winter ausfällt.
Die Bauleute am Gehege haben das schon erkannt und deswegen wird an allen Stellen gebaut.
Na wenn das mal gut geht?!
Ansonsten halbseitige Sperrung bis weit in den März hinein.
Hier in NDH spielt sich doch bald sowieso nichts mehr ab und da kommt es doch auf solche Kleinigkeiten nicht mehr an.
Wenn die Strassen dann im Sommer ein gewisses Niveau erhalten haben, kommt die Telekom und reisst den ganzen Kram wieder auf.
Na das ist doch auch schon mal was.
Es soll keiner Sagen, am Südharz geht der Aufschwung der deutschen Einheit vorbei.
Und wenn dann erst noch das Pumpspeicherwerk kommt....
Harzer_Wolf
13.11.2013, 11:52 Uhr
Gespannte Erwartung
Hallo @ Wolfskollege Wolfi65 - die Sperrung ist aber nun nicht bis März. Das die Telekom dann wieder die Straßen aufreissen wird, befürchte ich allerdings auch.
Was den Ausbau des Netzes zur schnellsten Daten - Autobahn angeht, liege ich mit meiner Meinung eher bei H.A. ! Es nützt einfach nichts, wenn man in den angrenzenden Stadtgebieten vernünftiges Datentempo hat und in der Innenstadt " verhungern " Betriebe, Eínrichtungen und Behörden. Wenn Sie hier mal drei Bilder am Stück schicken wollen, dann stürzt das Internet schon ab. Ich habe eher das Gefühl, das die Telekom wie immer auf Kundenfang aus ist und warum auch immer ein paar Unterstützer gefunden hat. Die Aktionen mit der Drosselung reichen mir schon, um in jedem Fall einen besseren Anbieter zu suchen.
andreas66
13.11.2013, 12:43 Uhr
An die beiden Wölfe.
Nordhausen besitzt ein gut ausgebautes Kabelkanalsystem. Für euch. Da liegen große dicke Plasterohre in der Erde. In diesen Rohren wird das Telefonkabel eingezogen. In regelmäßigen Abständen gibt es dann Kabelschächte. Straßen, wie von euch Beiden angesprochen, werden nicht groß aufgerissen. An den Standorten von den neuen Schaltgehäusen geht es natürlich nicht ohne Tiefbau. Das ist klar. Können ja mal einen Ortstermin vereinbaren zur Besichtigung eines Kabelschachtes. Schachtdeckel auf, Wölfe rein, Deckel zu. Da gibts zwei "kluge" Kommentatoren weniger.
Harzer_Wolf
13.11.2013, 12:54 Uhr
Zum Heulen
Ich darf doch bitte einer Befürchtung Raum verleihen Andreas66. Und Sie als Experte für Kanalisation und Rohre erklären das gut. Mich persönlich interessiert aber in erster Linie, das mein Internet nicht alle Stunde einmal abstürzt. Ich kann und möchte deshalb auch niht nach Ost ziehen. Und deshalb ist das für mich eine Mogelpackung. Plasterohr hin oder her. Zur Telekom sag ich lieber nichts, ok. ein Beispiel für deren Arbeitsweise: Vor ein paar Monaten steht ein Mann von der Telekom vor meiner Haustür und möchte mein Telefon überprüfen. Hat auch einen gültigen Ausweis mit. So weit so gut. Ich habe nur überhaupt kein Telefon.
Wolfi65
13.11.2013, 13:08 Uhr
Ein bösartiges Unterfangen@andreas66
Das grenzt schon fast an Tierquälerei.
Aber mal im ernst.
Die Telekom hatte bei uns zur Wende bereits Glasfaser bis in die Häuser verlegt.
Dann tat sich lange Zeit nichts mehr.
Erst Surfen mit Modemgeschwindigkeit, dann ISDN mit einem Kanal.
Aber dann kam der Durchbruch.
ISDN mit zwei von einander unabhängigen Kanälen.
Das war wie Hexerei.
Nach vielen Jahren hat man sich entschlossen, das Glasfaser wieder zu entfernen und wenigstens DSL 1000 über Kupferkabel zu ermöglichen.
Das war ein Quantensprung.
Dann DSL 2000 bis zum letztmaligen Höhepunkt von DSL 3500 mit aufgehender Sonne und Rückenwind.
Seit dem tut sich nichts mehr.
Anruf bei der Telekom zeigte, dass diese für den Ausbau des Netzes in NDH wohl nicht mehr zuständig wäre, sondern das betreffende Bauamt der Stadt NDH.
Auf Nachfrage dort wurde dem betreffenden Mitarbeiter/Verantwortlichen wohl seine Verantwortlichkeit erst einmal bewusst, konnte aber auch nichts konkretes über meinen speziellen Standort und die Planung für eine Geschwindigkeitserhöhung sagen oder sich festlegen.
Jetzt ist auf einmal die Telekom wieder zuständig?
Da soll man nun noch durchblicken.
Aber wer auch immer zuständig ist oder nicht.
Was nicht geplant ist, wird nicht gemacht.
Und was die Anbindung der Unternehmen in NDH zum DSL Netz angeht.
Eine große Hoffnung auf ein schnelles Netz und preiswerte Mitarbeiter besteht immer östlich von Oder und Neiße.
Dort gibt es schon sehr gut ausgebaute Internetzugänge und die Arbeiter kosten so gut wie nichts.
Guten Umzug!
Wolfi65
13.11.2013, 13:19 Uhr
Nachtrag zum VDSL
Also ich würde den Knotenpunkt mitten in die Prärie stellen, damit die User aus NDH irgendwann DSL 40000 bekommen.
So kann man immer behaupten, dass der Knotenpunkt weit weg liegt.
Da haben ja unsere Vorfahren mit dem normalen Analogen Telefon Glück gehabt, dass man nicht in den frühen 19hunderter Jahren auf die Idee gekommen ist, die Telefonverteilerzentrale/Vermittlung in Steigerthal aufzustellen.
andreas66
13.11.2013, 16:01 Uhr
An @Harzer_Wolf,
zu ihrem Kommentar, in Bezug auf die Arbeitsweise der Telekom, gibts nichts mehr beizufügen. Kann da auch einige Anekdoten erzählen. Das Abstürzen des Internets kann viele Ursachen haben. Ich habe keine Probleme mit meinem 3000-er DSL. Für den Hausgebrauch völlig ausreichend. Man kann aber die Uhr danach stellen, wenn die Leute nach Hause kommen, gehen die Rechner an. Bei schlechtem Wetter ist auch eine deutliche Verlangsamung der Geschwindigkeit zu verzeichnen. Aber stabil läuft der immer, über die ganzen Jahre.
andreas66
13.11.2013, 16:14 Uhr
An Wolfi65,
keine Angst, ich ziehe nicht um. Bleibe euch beiden erhalten. Zu deinem letzten Kommentar. Da könnte ich dich knuddeln, da ich mit dir das erste Mal übereinstimme. Eine Vermittlungsstelle muss im Zentrum einer Stadt stehen, so das man sternförmig die umliegenden Straßenzüge versorgen kann. Dies erkannten sogar die Preußen schon. Siehe nach Sondershausen und auch Nordhausen. Dort stehen die alten Ämter mitten im Zentrum. Zum anderen Teil. Das Glasfaserkabel ist das modernste Kabel, schnelle und lange Übertragung geht nur mit diesem Kabel. Aber die nach der Wende eingesetzte Technik in den Kellern, die kleinen grauen Kästen, eben nicht. Deren damaliger technischer Stand ist von den Bedürfnissen der Kunden überholt worden. Diese zu modernisieren war halt zu teuer. Deshalb wieder der Kupferüberbau. Also manchmal blitzt es doch mit guten Gedanken bei Wolfi65, Daumen hoch.
Harzer_jung
13.11.2013, 17:01 Uhr
ISDN
Die Kupferkabel sind eigentlich schon seit ende der 1970er Jahre veraltet.
Damals wurde Glasfaser ISDN entwickelt, ein System das jedem 144Mbit zusichern konnte.
(ja das was wir hier in Deutschland als ISDN bezeichnen hat mit ISDN nur den Namen gemeinsam)
Die zentralen Verteiler/vermittlungstellen waren mal nötig. Aber das liegt eher daran das früher eben Leitungsvermittelt übertragen wurde, heute wird paketvermittelt gearbeitet, da währen viele kleine verteiler die bessere Wahl.
Zusammengefasst: Kupferkabel und die DSL Techniken sind eine Krücke, bzw Notbehelf. Kupfer ist im eigenem Lan eine praktische sache, aber das wars dann auch.
Bedanken dürfen wir uns beim ehemaligen Postminister Schwarz-Schilling. in seiner Zeit wurde der Glasfaserausbau verhindert.
Wolfi65
14.11.2013, 06:11 Uhr
Sehr bedauerlich@andreasi66
Ich habe schon gehofft, dass es ruhiger im Netz wird.
Aber man kann nicht alles haben.:-)
Wolfi65
14.11.2013, 07:51 Uhr
OPAL Kabel-Verteiler
So hieß das Zauberwort bei der Telekom Anfang der Neunziger Jahre. Die Folge waren riesige Kästen im Keller ohne Nutzen, bis die Kleinen Kupfer Verteiler Einzug hielten. Und jetzt wieder die Monsterkästen? Aber ab damit!
Der Ami konnte damals angeblich nicht liefern und so verzögerte sich der Breitbandausbau ins Unermessliche.
Und jetzt wieder Rolle rückwärts und das ganze Grundstück wieder aufreissen?
Geht gar nicht. Überhaupt nicht!
Zum Schluss bleibt nur zu hoffen, dass die Telekom nicht ein zweites Mal mit Opal scheitert, denn nicht nur die Telekom ist mit Opal gescheitert.
Opal steht nämlich für Operative Angriffs-Leitung.
StadtSherrif
17.11.2014, 23:02 Uhr
Ganz Nord bleibt im dunkeln
Nordhausen Nord wird erst ab Mai mit dem Rest ausgebaut. Bis dahin muss man weiterhin auf 360kb/s sitzen bleiben bei einem 6000er RAM (wo niemals 6000 durchgeflossen sind, vielmehr ist es ein 3500er Fix-Anschluss). In der Stolbergerstr. wurde laut Karte der Telekom ein Haushalt an VDSL angeschlossen. Alle Leute, die nicht auf der Karte eingezeichnet sind, erhalten demnach nicht ansatzweise schnelleres Internet. Weniger als die Hälfte wurden von der Telekom angeschlossen. Warum ist dieses Unternehmen, dass uns in Sachen Internet in eine Ecke mit Entwicklungsländern wie Rumänien drängt, an der Börse und nicht verstaatlicht?
Herr Taft
18.11.2014, 08:28 Uhr
es gibt Alternativen
Ich wohne nicht in NDH und/oder Umgebung...aber dafür richtig auf dem Land. Internet hab ich in der Spitze mit 50Mbit. mit LTE. Bevor ihr hier rumjammert, prüft doch erstmal die DSL-Alternativen.
http://www.lte-verfuegbarkeit.de/thueringen/nordhausen/
Wolfi65
18.11.2014, 11:26 Uhr
Auch ja da ist ja noch LTE
Ein Filmchen im Netz über LTE angeschaut und schon geht es den Rest des Monates mit Modemgeschwindigkeit weiter.
Das kann ja wohl nicht war sein!
Aber so hat auch der Bauer auf dem Misthaufen kurzzeitig ein Ah-ha Erlebnis....
Herr Taft
18.11.2014, 15:26 Uhr
ach wolfi65, LTE Datenvolumen
60 GB Datenvolumen ...ich bin bisher nie an die Grenze gestoßen...aber klar, wer sich das Hollywood-Bildungsfernsehen allabendlich oder ganztägig antun will ist sicher bei LTE eher falsch. Viele Grüße...
Für die "normale" Internetnutzung ist LTE genial ! Und sicher kann man auch mal ein Filmchen gucken, mache ich auch gelegentlich.
Und Wolfi65 ... nicht nur einen Misthaufen, auch frische Eier, gesunde Milch, eigenes Gemüse, frisches Obst und zu Weihnachten eine richtige Gans...nicht den Plunder aus dem Supermarkt :-D
Ich liebe meinen Misthaufen *lach*
Wolfi65
18.11.2014, 16:38 Uhr
Is ja ganz wat Neues
60 GB Volumen im LTE Betrieb?!
Da hat wohl Jemand den Alaska-Sibirien Tarif?
Bei 5 GB ist normaler Weise Schluss.
Natürlich kann ich mir vorstellen, dass man für Bares noch was nachschieben kann.
Also Hühner, Enten,Kühe und Schweine verkaufen und in die Zivilisierte Welt ziehen, denn Milch gibt es im Supermarkt im Karton und Fleisch aus der Folie und Eier aus der 10erBox.
Ansonsten beim erreichen der 5 GB mit den Hühnern ins Bett gehen.
Herr Taft
18.11.2014, 17:29 Uhr
60 GB LTE von der Telekom
...normalerweise sind 30GB im Tarif "Call &surf via Funk", einfach mal googlen. Irgendwann kam ein Brief von der Telekom, das mein Volumen auf 60GB aufgestockt wurde. Vergleichbares gibt's von Vodafone ( LTE zuhause) und anderen. Die Kosten liegen etwas über DSL, Telefon ist i.d.R. mit drin.
Für alle, bei denen DSL nicht oder eben nur langsam verfügbar ist, ist LTE eine gute Alternative - finde ich.
Lesen bildet, Wolfi65. Erst wissen, dann labern :-))
Aber so kennen wir Sie ja hier...
Bleiben Sie entspannt.
Viele Grüße
andreas66
18.11.2014, 20:07 Uhr
Ach @Wolfi,....
die älteren Kommentare sind schon fast ein Jahr alt und du hast nichts dazu gelernt. Sei froh, das mir bei deinen geistlosen Kommentaren stets der Mausfinger juckt und zuckt, sonst wers erstaunlich ruhig um dich. Habe vorhin festgestellt und gesehen, das die Telekom in Salza klingeln geht und vermarkten will. Ihr gutes Recht. Hoffentlich machen sie bei dir ne Ausnahme und schenken dir ne Trommel für deine Datenübertragung.
Motte83
18.11.2014, 20:59 Uhr
LTE funzt
Habe auch LTE und bin dankbar für die Alternative. Wir haben 30 GB Traffic und kommen fast immer gut hin. 4 Personen im Haushalt, alle im Netz unterwegs und ab und zu ist auch ein Maxdome-Film drin.
Dennoch bin ich dankbar für die neue VDSL-Verfügbarkeit.
Wolfi65
19.11.2014, 07:30 Uhr
Oh 30GB im Traffic
Da kann ja nichts mehr passieren. Diese Datenmenge saugen allein meine Aktivlautsprecher in einen Monat aus dem Netz. Also LTE ist nur was für "Ich gehe mal kurz ins Netz" User, welche sich im ländlichen Raum aufhalten.
gosalianer
19.11.2014, 09:37 Uhr
60 GB LTE
Ich kann das bestätigen. Ich habe ebenfalls wie 'nussbaum' 30 GB gebucht und nach einiger Zeit 60 GB erhalten, mittlerweile kann man mit SpeedOn noch weiteres Volumen hinzubuchen.
Herr Taft
19.11.2014, 11:36 Uhr
@Wolfi65 es geht hier ja auch nicht..
...um so einen Internet-Junkie wie Sie, der offenbar den ganzen Tag nichts anderes macht, sondern um den Normalo, der vielleicht auch in der st'dtischen Metropolregion Nordhausen vorhanden ist (*schenkelklopf*).
60GB und auch 30GB sind für die Allermeisten - die am Abend mal ein paar Dinge im Internet erledigen, am Wochenende mal einen Film bei Maxedome schauen - mehr als ausreichend. Soll das jeder fuer sich selbst herausfinden.
Trotzdem Danke für Ihre Selbstdarstellung als gnadenloser Nerd und die ach so konstruktiven Kommentare zur Sache.
In meiner Nordhäuser-Zeit hatte ich ein 1.000er DSL und das hat auch genügt um Kontostände und Nachrichten abzurufen und diverses Zeugs im Internet einzukaufen.
Viele Gruesse und herzlichen Dank fuer die launigen Kommentare.
Wolfi65
19.11.2014, 12:21 Uhr
Aber der Fortschritt bleibt nicht stehen
So haben heute diverse Geräte im Haushalt einen Internet Anschluss. Da kommt eine Menge an Traffic zusammen. Selbst TV Geräte Rufen ihre Daten im Netz ab. Und es wird immer schlimmer. Hausaufgaben der Kinder aus dem Netz. Und und und. Aber vielleicht wird bald das LTE Netz für den Datenverkehr mit einer echten Flatrate ausgestattet? Dann geht es rund auf dem Lande.;-)
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