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Mo, 09:24 Uhr
04.11.2013

International bekannt

Ein diagnostischer Schwerpunkt der Radiologie im Südharz Klinikum Nordhausen ist die Entwicklung möglichst genauer Techniken zur korrekten Erkennung von Lungenmetastasen in Röntgen und CT. In diesem Sommer wurde zu diesem Thema auf einem weltweiten Kongress über Computeranwendungen in der Radiologie und Chirurgie ein...


Prof. Dr. Malich (Foto: privat) Prof. Dr. Malich (Foto: privat) ... Workshop von den Nordhäuser Radiologen geleitet (CARS 2013), ein Übersichtsvortrag zu diesem Thema gehalten und ein Seminar angeboten. Im Ergebnis dieser Veranstaltung wurde Prof. Malich jetzt in das Advisory board der Firma Riverain berufen, die als Schwerpunkt die automatisierte Erkennung von Lungentumoren im Röntgen und CT hat. Dieses Board vereint weltweit medizinische Experten auf dem Gebiet, die der jeweiligen Entwicklungsabteilung Empfehlungen aus klinisch-medizinischer Sicht gibt und gleichzeitig neueste Entwicklungen analysiert.

Die Mitgliedschaft im Ratgebergremium ist nicht mit finanziellen Aufwendungen bzw. Vergütungen verbunden, bietet aber große Chancen, weil dadurch die Entwicklung der Medizintechnik und der assoziierten Softwarelösungen durch die Radiologen direkt mitgestaltet werden kann. Beim kommenden weltgrößten Fachtreffen der Radiologen in Chicago (RSNA) ist die Radiologie des Südharz Klinikums mit 3 Präsentationen vertreten, so viel wie noch nie aus Nordhausen. Ein Thema wird hierbei die verbesserte Erkennung von Lungentumoren im Röntgen beinhalten durch eine bestimmte Nachbearbeitung der Röntgenbilder.

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Die zweite Präsentation befasst sich mit der Darstellung des Beckenbodens im MRT und der sonst so nicht möglichen Dokumentation verschiedener Fehlfunktionen, einem oft noch vernachlässigten Thema in der radiologischen Diagnostik trotz der großen klinischen Bedeutung.

Mit einem Bericht in der Rubrik „Quality story board“ (Qualitätssicherung) über die Erfolgsraten und mögliche Gründe für den Abbruch von Brustbiopsien im MRT und deren Vermeidung werden auch bei diesem Treffen von über 60000 Teilnehmern neue Qualitätsstandards gezeigt, die in Nordhausen entwickelt und angewandt werden. Dass dieses Thema sehr relevant ist und für alle zertifizierten Brustzentren an Bedeutung gewinnt, hat sich auch Anfang Oktober gezeigt, als Chefarzt Prof. Malich einen zweitägigen Workshop über genau diese Abklärung von sonst nicht sichtbaren Brusttumoren und Prostatatumoren geleitet hat, an dem Radiologen aus ganz Deutschland teilgenommen haben.

Zielstellung dieser beiden, in Nordhausen seit mehreren Jahren erfolgreich angewandten und weiterentwickelten Methoden ist der gezielte Beweis des Vorliegens kleinster oder anderweitig nicht sichtbarer bösartiger Tumore durch schonende Biopsie und feingewebliche Untersuchung. Die Patienten profitieren hiervon, da die Behandlung immer dann besonders erfolgreich ist, wenn der Tumor in einem sehr frühen Stadium erkannt und nachgewiesen wird.
Autor: red

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