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So, 10:06 Uhr
03.11.2013

nnz-Forum: Lokalpatriotismus

Rund 55 Prozent der nnz-Leser können Nordhausen nicht als Ziel für Touristen empfehlen. Ein Leser der nnz kann dieses Ergebnis überhaupt nicht verstehen...


Wenn auf solch eine Frage 54,9% mit Nein antworten muß man fragen wo bleibt der Lokalpatriotismus?! In Nordhausen und Umgebung gibt es viel zu sehen und zu erleben (Technikgeschichte, Naturschönheiten- die Menschen von hier ...) Wie kann man da mit Nein antworten?

Wir bauen gerade einen Ferienwohnungskomplex in Nordhausen aus (Eröffung wenn alles gut geht noch vor Weihnachten) und machen mit unserer bisherigen einen Ferienwohnung immer Reklame für Nordhausen. Das sollte jeder machen, der für die Region etwas übrig hat. Je mehr Gäste herkommen, um so besser für die Region.

In jedem Geschäftsbrief oder Paket der aus Nordhausen rausgeht liegt mindestens einen Flyer der Harzquerbahn oder der Traditionsbrennerei. Versucht doch alle mal in der Richtung mit zu machen!
Frank Tabatt
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
bseplus
03.11.2013, 10:40 Uhr
Gute Überlegung
Dieser Ansatz ist sehr gut. Machen statt reden. Ich kann nur das von anderen Menschen verlangen, was ich selbst bereit bin zu tun.
Zukunft
03.11.2013, 11:15 Uhr
In eine Richtung?
Das ist ja ganz was neues. In eine Richtung? Ich habe doch die Wahl. Freiheit nennt man das. Da lasse ich mir keine Richtung aufzwingen.
pumpnC
03.11.2013, 18:57 Uhr
Ähm
das war auch eine Bitte und kein Befehl. Erst denken, dann posten.
bettelfahnier
03.11.2013, 20:22 Uhr
Hallo Frank !
Deine Initiative in allen Ehren. Sicherlich habe wir eine ganze Reihe von Objekten , wie die Traditionsbrennerei, die HSB oder unsere schöne Natur auf die wir verweisen können. Aber das reicht doch nicht aus um Touristen hier her zu locken. Du kennst doch selbst Sülzhayn! Möchtest Du denen die vielen zerfallenen Sanatorien zeigen? Empfehlen könnte man eine Wanderung durch das Steinmühlental, aber wie lange noch, denn wenn es nach dem Ellricher Bürgermeister geht haben wir dort bald eine große Baustelle und dann Starkstromleitungen und Wasserbecken. Zum anderen gehört natürlich dazu um etwas zu empfehlen eine entsprechendes Umfeld und eine entsprechende Vermarktung. Sehen wir uns wieder dabei Sülzhayn an. Das Haus des Gastes ist geschlossen und außer dem 4-Sterne Hotel und der ehemaligen Gaststätte, die Familie Bernsdorf hin und wieder öffnet haben wir doch hier nichts. Soll ich das jemanden empfehlen?
Frank Tabatt
03.11.2013, 22:14 Uhr
Lokalpatriotismus auch in Sülzhayn
Hallo Bettelfanier (Dein Klarname wäre besser - vielleicht kennen wir uns ja)
Sicher hast Du Recht mit dem kaputten Tourismus in Sülzhayn - Schade drum aber wie immer hängt es auch hier von Personen ab. Wenn jemand mit dem Blick für das Potential dieser Region kommt und genügend Steine in der Tasche hat, kann es sich ganz schnell ändern und auch in Sülzhayn geht es Bergauf. Sieh Dir Neustadt oder mit kleinen Abstrichen Ilfeld an, da sieht es doch gar nicht so übel aus. Wenn alle in die Hände spucken und anpacken , reichen manchmal schon ansehnliche Hausfassaden und Grünanlagen um Gäste anzuziehen. Natürlich ist auch die Gastronomie ein wichtiger Faktor - aber es soll keiner glauben, das von der Politik außer wohlwollenden Worten etwas zu erwarten ist - die Kommunen und der Kreis sind doch auch im Wesentlichen pleite.
knuddelmaus246
04.11.2013, 08:23 Uhr
Schwierig...
Die meisten Leute haben doch Angst, selbst etwas aufzubauen, auch sich selbstständig zu machen. Fürchtet man doch um seine Existens.

Oft haben die Menschen doch selbst nichts in der Tasche, geschweige denn auf der hohen Kante, mit der man investieren kann. Dazu kommt Ungewissheit, ob das Konzept funktioniert. Angst vorm Ruin. Angst davor, nicht zu wissen wie es weiter geht...; Angst in vielen Sachen, weil man z. Bsp. nicht weiß, wo anpacken.

Ist man doch selbst lieber angestellt und verdient seinen monatlichen Lohn. Woher der Arbeitgeber sein Geld bekommt oder wie dieser es uns auszahlt, ist doch egal. Bloß nicht ich, lieber die anderen. Ist ja schließlich ne Menge Arbeit und eine große Zeitinvestition. Bleibt da noch Zeit für einen selbst? Oder für die Familie?

Verdiene ich dann wirklich das, was ich wert bin?


Die Erfahrung habe ich auf Grund meiner Selbstständigkeit machen müssen.

Das ist die eine Seite, die andere ist, wie bekannt NDH wirklich ist. Auch ich hab "Werbung" für Nordhausen gemacht.

Bekannt ist hier als aller 1. doch Nordbrand. Und dann...? Ja, Harzquerbahn ... und schon ist man aus NDH wieder raus ..

Ich denke, es ist hier sehr schwierig...
Alex Gösel
06.11.2013, 11:55 Uhr
Lokalpatriotismus und Luft...
Erst gestern habe ich wieder diesen "wohligen" Geruch nach "Van Asten" in der Luft gespürt. Herr Tabatt allein schon aus diesen Grund möchte ich Nordhausen nicht als Touristenmagnet empfehlen.

Nur noch nebenbei: Haben Sie, werter MitbürgerInnen, sich schonmal die Wanderschilder im Harz angesehen und mit anderen Regionen in Thüringen (Z.B. Thüringer Wald) verglichen? Hier hängt eine sehr verwirrende und meiner Meinung nach nicht gerade attraktive Beschilderung aus! Dieses gilt nicht nur für Nordhausen, sondern auch für z.B. Walkenried und Stolberg. Andere Regionen in Thüringen und Beispielsweise Sachsen bekommen auch eine sehr viel attraktivere Beschilderung hin, nur hier scheint das nicht zu gehen.

Dennoch wünsche ich Ihnen, Herr Tabatt gutes Gelingen mit Ihrem Ferienwohnungskomplex!
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