Mi, 10:53 Uhr
30.10.2013
Momentane Stagnation
Zeigte sich Nordhausen noch im Mai diesen Jahres entgegen dem Trend mit sowohl rückblickenden als auch prognostischem Optimismus, so stagniert im Moment die Erwartungshaltung der Unternehmen im Landkreis. Einzelheiten wie immer in Ihrer nnz...
Erfreulicherweise stieg der Konjunkturklimaindex als Frühindikator der konjunkturellen Entwicklung, der die Pläne und Erwartungen für die nächsten Monate sowie die gegenwärtige Geschäftslage berücksichtigt, um 2 Punkte zur vorhergehenden Analyse, wo es mit 7 Punkten in den Keller ging.
Branchen übergreifend schätzen 30 % die aktuelle Geschäftslage mit gut und 55 % mit befriedigend ein. Lediglich die Pessimisten haben sich um 5 % reduziert, was durchaus positiv zu werten ist und dem Durchschnitt der gesamten Konjunkturumfrage im IHK-Bezirk Erfurt entspricht.
Obgleich sich bei der Erwartungshaltung und Planung Pessimismus breit macht, hat dies kaum Auswirkungen auf die Zahl der Beschäftigten. Dennoch prognostizieren 45 % der Unternehmen schlechtere Erwartungen und Pläne. Lediglich 10 % erwarten günstigere und 45 % eine gleich bleibende Ausgangssituation.
Die Erwartungen im Personalbereich haben sich kaum verändert und liegen im Durchschnitt der Umfrage. Hier beabsichtigen 5 % Mitarbeitereinstellungen, wobei 84 % ihren Personalbestand halten wollen und 11 % von sinkenden Zahlen ausgehen, die weitestgehend auf saisonale Schwankungen im Baubereich zurückzuführen sind.
Dennoch scheint der Motor der Wirtschaft, das Investitionsgeschehen, in Gang zu kommen. Während im Mai noch 46 % von sinkenden oder keinen Investitionsabsichten berichteten, sind es jetzt lediglich 30 %. Steigende Investitionsabsichten haben 15 % und immerhin das Gros, und das sind über die Hälfte, plant ein gleiches Investitionsvolumen, womit der Landkreis deutlich über dem befragten Durchschnitt liegt.
Im Resümee ist festzustellen, das sich der Arbeitsmarkt im Landkreis Nordhausen stabil zeigt und keinerlei Negativszenarien zu erwarten sind, sodass das Konjunkturklima für die kommenden Monate als durchaus freundlich eingeschätzt wird.
Autor: redErfreulicherweise stieg der Konjunkturklimaindex als Frühindikator der konjunkturellen Entwicklung, der die Pläne und Erwartungen für die nächsten Monate sowie die gegenwärtige Geschäftslage berücksichtigt, um 2 Punkte zur vorhergehenden Analyse, wo es mit 7 Punkten in den Keller ging.
Branchen übergreifend schätzen 30 % die aktuelle Geschäftslage mit gut und 55 % mit befriedigend ein. Lediglich die Pessimisten haben sich um 5 % reduziert, was durchaus positiv zu werten ist und dem Durchschnitt der gesamten Konjunkturumfrage im IHK-Bezirk Erfurt entspricht.
Obgleich sich bei der Erwartungshaltung und Planung Pessimismus breit macht, hat dies kaum Auswirkungen auf die Zahl der Beschäftigten. Dennoch prognostizieren 45 % der Unternehmen schlechtere Erwartungen und Pläne. Lediglich 10 % erwarten günstigere und 45 % eine gleich bleibende Ausgangssituation.
Die Erwartungen im Personalbereich haben sich kaum verändert und liegen im Durchschnitt der Umfrage. Hier beabsichtigen 5 % Mitarbeitereinstellungen, wobei 84 % ihren Personalbestand halten wollen und 11 % von sinkenden Zahlen ausgehen, die weitestgehend auf saisonale Schwankungen im Baubereich zurückzuführen sind.
Dennoch scheint der Motor der Wirtschaft, das Investitionsgeschehen, in Gang zu kommen. Während im Mai noch 46 % von sinkenden oder keinen Investitionsabsichten berichteten, sind es jetzt lediglich 30 %. Steigende Investitionsabsichten haben 15 % und immerhin das Gros, und das sind über die Hälfte, plant ein gleiches Investitionsvolumen, womit der Landkreis deutlich über dem befragten Durchschnitt liegt.
Im Resümee ist festzustellen, das sich der Arbeitsmarkt im Landkreis Nordhausen stabil zeigt und keinerlei Negativszenarien zu erwarten sind, sodass das Konjunkturklima für die kommenden Monate als durchaus freundlich eingeschätzt wird.

