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Mo, 14:03 Uhr
28.10.2013

Ein Jahr Spatenstich

In diesen Tagen jährte sich der Spatenstich für das Industriegebiet „Goldene Aue“ zum ersten Mal. Mit einer Aktion erinnerten VertreterInnen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN an die nach ihrem Standpunkt verfehlte Entscheidung...

Aktion zum ersten Jahrestag (Foto: privat) Aktion zum ersten Jahrestag (Foto: privat)

„Dieses Industriegebiet steht symbolhaft für eine falsche Wirtschaftspolitik, die unsere Lebensgrundlagen vernichtet und Geld verschwendet“, erläutert Christian Darr vom Kreisverband Nordhausen.

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So bemängelt er die Entscheidung für ein Industriegebiet, dessen Refinanzierung nicht gesichert ist: „Am Ende der derzeitigen EU-Förderperiode wurden noch einmal 30 Millionen Euro Subventionen für die Großindustrie ausgegeben. Dabei ist unklar ob diese das Geschenk überhaupt annehmen wird“, sagt Darr.

Neben den wirtschaftlichen Auswirkungen sprechen aber auch Aspekte des Umwelt- und Naturschutzes gegen das Projekt: „Einer Fläche von 100 Hektar, mit besten landwirtschaftlichen Böden, zu versiegeln ist eine Schande.“

Zusammenfassend konstatiert Darr: „Wirtschaftliches Wachstum entsteht nicht allein durch Autobahnen und Industriegebiete. Durch die Vernachlässigung der im 21. Jahrhundert entscheidenden Infrastrukturen wie Breitbandzugänge und Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien wurde der Landkreis als Wirtschaftsstandort ins Abseits manövriert.“
Autor: red

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Kommentare
NDHler
28.10.2013, 21:06 Uhr
Schön
das die Grünen einem immer wieder sagen, warum sie nicht wählen sollte! Danke dafür!
BGE- Pirat
28.10.2013, 22:22 Uhr
30 000 000 euro
Für die große industrie , die noch gar nicht
da ist.
und kleine betriebe gehen wegen 10 000 euro
pleite
mfg heiko
NDHler
29.10.2013, 09:08 Uhr
@ heiko
Danke auch noch für den Hinweis die Piraten nicht zu wählen!
Das Industriegebiet ist richtig und wichtig für die gesamte Region! Stärkung der Wirtschaftskraft, Verhinderung weiterer Abwanderung, Stärkung der Kommunen usw., das alles ist ihnen wohl völlig Schnuppe? Und das man erst mal Geld in die Hand nehmen muss bevor man „ernten" kann ist doch logisch! Profitieren können am Ende von dem IG beispielsweise auch kleinere Betriebe oder die FH! Auch das ist ein logischer Vorgang!
Retupmoc
29.10.2013, 13:14 Uhr
Diesmal haben die Grünen recht
und der Pirat auch. Ich lasse mich ja gern in zehn Jahren von Ihnen korrigieren, @ Ndhler. Nur zum heutigem Stand haben wir eine Versiegelung von fruchtbarem Ackerboden usw. ! Aus relativ gut unterrichteter Quelle weiß ich, das nicht ein Großbetrieb bisher eine klare Bekundung zu diesem Standort gegeben hat. ( Wenn Sie mir einige Betriebe nennen können, die in naher Zukunft dort ansiedeln, werde ich mich natürlich für diese Aussage entschuldigen.)

Übrigens - wenn das Industriegebiet an diesem Standort so wichtig ist - wieso hat man Jahre vergehen lassen, bis man zu Potte kam? Aber bitte nicht wieder anführen, das es Erbengemeinschaften gab, die sich nicht einig waren... bereits 2005 wurden diese förmlich enteignet, als man Ihnen schriftlich mitteilte, entweder zu verkaufen oder ein Ersatzstück Land zu bekommen. Das war 2005 - heute ist bald 2014 ! Wahnsinnig wichtig das Gebiet, muß ich schon sagen !
Wolfi65
29.10.2013, 15:30 Uhr
Industrie hin oder her
Wer hier her kommt, zahlt sowieso nix!
Was könnte einen Unternehmer denn sonst noch bewegen, an den "schönen Südharz" zu kommen?
Etwa Mitleid mit den Arbeitslosen in Ossiland?
Steuererleichterungen?
Tariflohnverzicht der Angestellten im Voraus?
Eine Autobahn vor der Haustüre?
Die gibt es überall in Deutschland.
Da wird nicht auf die Region um Nordhausen gewartet.
Oder ist es wider aller Gedanken eine gewisse Heimatverbundenheit?
Nein, das kann nicht sein...
Harzer_jung
29.10.2013, 16:03 Uhr
Industrie und Gewerbe,
sind ja durchaus reizvoll,.
Aber ernsthaft, eine Vermarktung des Industriegebietes hat noch nicht begonnen.
Ob die ganze Fläche am End zu groß oder zu klein, oder hoffentlich ausreichend ist weiß leider noch keiner.

Das Problem jetzt ist also ein anderes.
Ein Industriegebiet in der goldenen Aue war eine schlechte Idee, ist aber nicht mehr änderbar.
Eine Sanierung des Gebietes in der Rothenburgstr. wäre auch möglich gewesen, aber das Thema ist durch.

Nur für die Zukunftmuss einiges anders werden: solche Projekte müssen von Anfan an öffentlich geplant werden.
Neuversiegelung von Flächen ist unter allen Umständen zu vermeiden.
Es gibt genügend brachliegende Flächen in Nordhausen.

Die Gebiete rund um die Darre, Südstr. usw.

Selbst in der Stadt sind genügend Flächen vorhanden,okay da müsste man erst einige Ruinen beseitigen, aber die passen halt so schön ins Stadtbild.
Grafenquelle
29.10.2013, 17:49 Uhr
....Daumen drücken....
Das Projekt wird fertig gestellt. Da kann man über die Entstehung diskutieren wie man will, es wird jetzt nichts mehr ändern. Jetzt sollten Diskusionen geführt werden, wie potenzielle Unternehmen an die Golden Aue gebunden werden könnten. Wir können nur die Daumen drücken, dass sich eine positive Zukunft für das Gewerbegebiet entwickelt. Damit viele Vorteile für die Stadt und für die Bürger von Nordhausen entstehen.
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