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Mo, 08:28 Uhr
28.10.2013

Vielfältige Veranstaltungen geplant

Der Fachbereich Jugend und Soziales/Altenhilfe und die Beraterinnen des Pflegestützpunktes laden im
Rahmen der Seniorenwoche alle interessierten Senioren, Interessenten, ehrenamtlich Tätige oder auch Fachpersonal zu einer Veranstaltung ein...


Neben einem Impulsreferat von Frau Dr. Erdwien aus Oythen zum Thema „Seniorenfreundlicher Landkreis“ wird es am 6. November ab 13 Uhr im Nordhäuser Jugendclubhaus anschließend eine Podiumsdiskussion mit vielen verschiedenen Mitwirkenden geben.

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Neben der Landrätin Birgit Keller und Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh haben sich Margot Arendt als Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Thüringen, Bürger Peter Gork, Betreuer Guido Schröter und Bürgermeister Norbert Zitzmann aus Lauscha zur Diskussion bereit erklärt.

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit während eines kulturellen Rahmenprogrammes mit musikalischer Begleitung durch einige Seniorinnen Kaffee und Kuchen in gemütlicher Atmosphäre einzunehmen. Ebenso erwarten die Besucher eine kleine Buchlesung und der Auftritt einiger Musikschüler aus der hiesigen Musikschule.

Für alle fachlich interessierte Seniorinnen und Senioren und anderen Interessenten werden zudem verschiedene Fachvorträge angeboten. Folgende Themen erwartet die Besucher der Veranstaltung: „Leben im Landkreis – das Soziale Netzwerk der Altenhilfe“, „Wohnen im Alter – eine Übersicht zu den
verschiedenen Formen“, „Wann hilft das Sozialamt?“, „Nur vergesslich – oder schon Demenz?“ „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“.

Eine weitere Veranstaltung des Landratsamtes Nordhausen findet am 08.11.2013 von 10.00 bis 12.00 Uhr im Historischen Landratsamt Nordhausen, Grimmelallee 23, 99734 Nordhausen mit dem Thema „Wohnberatung und Wohnungsanpassung“ statt. Hierfür sind die Plätze begrenzt und wir bitten um
Anmeldung im Pflegestützpunkt unter der Telefonnummer 03631/911 563 oder 911 564.

Am 11.11.2013, 15 Uhr wird durch die Landrätin Keller die Pflegeausstellung „DaSein – Ein neuer Blick auf die Pflege“ des Bundesministeriums für Gesundheit im Landratsamt Nordhausen, Behringstr. 3 in Nordhausen eröffnet. Die Fotos, die bundesweit in Altenpflegeeinrichtungen und in privater Umgebung entstanden sind, zeichnen sich aus durch ihren sehr persönlichen Blick auf Pflegende, auf pflegebedürftige
Menschen und ihre Angehörigen.

Wir würden uns freuen, auch Sie zu dieser Eröffnung begrüßen zu dürfen.
Autor: red

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Kommentare
Paulinchen
28.10.2013, 09:35 Uhr
Das würde mich dingend interessieren
Wo für zahlen eigentlich die Rentnerinnen und Rentner von ihrer ohnehin schon vom Staat bewusst geminderten Rente, eigentlich noch in die Pflegeversicherung ein?

In meinen Augen ist das Betrug und Heuchelei zugleich. Von der schon erwähnten sehr geringen Rente, kann sich kein Rentner mehr einen Platz im Pflegeheim leisten. In meinem Nachbarschaftskreis ist seit einigen Wochen ein solcher Fall eingetreten. Der Ehemann hat hochgradig Demenz und sitzt jetzt im Rollstuhl. Die Ehefrau hat einen Herzinfarkt erlitten und kann ihren Liebsten nicht mehr pflegen. Hinzu kommt noch die derzeitige Wohnsituation. (2. Etage) Die Ehefrau muss nun auf die Rente des Mannes komplett verzichten, sich umgehend eine Einraumwohnung suchen und obendrein noch von ihrer Rente, einen nicht unerheblichen Betrag an das Pflegeheim zahlen. Abgesehen davon, dass sie nun getrennt von einander leben müssen.

Soll diese Dame etwa zu der oben bezeichneten Veranstaltung gehen und sich besudeln lassen, wie schön das Leben als Seniorin in unserem ach so sozialen Staat sein könnte? Ich stelle fest, dass eine Vielzahl von Kommunalpolitikern unserer Stadt nicht aus Nordhausen stammt. Deshalb hier mein kleiner Nachhilfeunterricht für jene: Wussten Sie eigentlich, was die heutige Musikschule in der Freiherr-vom-Stein-Straße einst mal unter anderem gewesen ist? „DER SIECHHOF“. Hier siechten/hausten arme und kranke Menschen dahin, die zu viel Geld zum Sterben und zu wenig Geld zum Leben hatten. Vielleicht denken unsere Politiker mal darüber nach, einige solche Einrichtungen in naher Zukunft wieder zu schaffen, der demographische Wandel unserer Bevölkerung ist bekanntlich auf dem Vormarsch und die nächste Rentenkürzung ist ja schon lange beschlossene Sache. (43%)

Ist es da nicht eine Unverschämtheit, den Pflegebeitrag von der Rente einzubehalten, wenn auf der anderen Seite schon feststeht, für einen Pflegeplatz im Heim reicht es niemals? Nun soll mir niemand mit der Argumentation kommen, dann hätten die besser privat vorsorgen sollen. Das haben diese Menschen getan, nur in einen anderen Staat. Da hieß diese Vorsorge „freiwillige Zusatzrentenversicherung“. Diese war aber von Beginn an nicht für jeden erschwinglich, weil man einen Mindestlohn damals dafür haben musste. Erst später musste (!) dann jeder in diese „freiwillige Zusatzrentenversicherung“ eintreten. Was hat es dieser Generation heute gebracht? Diesen Mitmenschen helfen Hochglanzbilder von Seniorenresidenzen und schöne Worte nichts. Gegenwärtig wird ja in Berlin schon wieder darüber verhandelt, wie man die Schere zwischen Ost und West noch weiter und vor allem auf lange Zeit auseinander schieben kann. Von wegen flächendeckendem Mindestlohn, DER OSTEN SOLL WEITER UNTERDRÜCKT werden. Für ihn gibt`s einen Euro weniger, also dann auch weiter weniger Rente! Und das 23 Jahre nach der Wiedervereinigung, wann wird denn diese Vereinigung für das gemeine Volk endlich wahr?
Pe_rle
28.10.2013, 12:56 Uhr
Seniorenarmut
Paulinchen ,Nagel auf den Kopf getroffen, besser kann man es nicht formulieren.
Die Witwenrente und Altersrente meiner Mutter reichen auch nicht aus,um den Heimplatz zu finanzieren,aber in diesem Land wird alles als rosig dargestellt.
Jetzt muß das Sozialamt den Rest drauf legen,und das nach mehr als 45 Arbeitsjahren pro Person. traurig traurig
Franz100
28.10.2013, 17:51 Uhr
Paulinchens Beitrag...
....wäre es absolut wert, an die zu schicken, die noch meinen, uns hier veralbern zu können! Mit Bitte um Stellungsnahme! Daumen hoch, Paulinchen, dem ist nichts hinzu zu fügen! Oder doch, aber es ist exakt ganz vielen aus dem Herzen bzw. aus dem Verstand gesprochen ! Danke! Aber es muß wohl noch schlimmer kommen, bevor der " deutsche Michel " aufwacht! Nur zu, Regierung, macht weiter so! Vielleicht erlebe ich den Tag noch, wo sich hier was ändert!
Zukunft
28.10.2013, 18:16 Uhr
Ändern?
An Franz100 was und wie soll sich was ändern? Der eingeschlagene Weg wird fortgeführt. Ich glaube deine Hoffnungen sind umsonst. Die zukünftigen Generationen wird es noch härter treffen. Bei einem Absinken des Rentenniveaus auf 43% und einem Arbeitsleben bis 67 Jahre kommt das "dicke Ende" noch. Die Politiker wird das nicht sonderlich interessieren, weil sie nicht von einem Absinken des Rentenniveaus betroffen sind. Da sind die jetzigen Rentner noch besser dran. Das alles ist auch der SPD mit zu verdanken, war doch Müntefering die treibende Kraft für die Rente mit 67.
Franz100
28.10.2013, 19:20 Uhr
ja, @ zukunft
Immer schlimmer und härter... irgendwann ist das Ende der Fahnenstange erreicht! ..... und es kommt! Die ganzen occupy-bewegungen in Deutschland werden von der Presse negiert und tot geschwiegen. Aber sie sind schon da! Das hörst du aber nicht in den gewollten Nachrichten!
andreas66
29.10.2013, 07:50 Uhr
Seniorenfreundlicher Landkreis????
In diesem Staate darf man nicht alt oder krank werden. Zur Zeit betreue ich einen 92-jährigen Nachbarn bei der Erlangung, eher beim Erstreiten der Pflegestufe 1. Da ich selbst EU-Rentner mit 48 Jahren bin, habe ich die Zeit, diesen netten Herrn zu unterstützen. Der MDK hat in seiner Einschätzung innerhalb des Pflegegutachtens dem Herrn für die Ganzkörperwäsche (GK) 3min !!!! zugestanden. Für das Duschen sage und schreibe 2min!!!. Natürlich legte ich im Namen des Seniors Widerspruch gegen den Bescheid ein. Siehe da die Pflegekasse reagierte doch wieder positiv, sollen jetzt ein Pflegeprotokoll führen. Aber erstmal abschmettern, es geht ja um viel Geld. Wie viele ältere Leute sind auf sich allein gestellt, haben keine Unterstützung bei der täglichen Verrichtung zur Seite.
Mir soll keiner kommen mit „Seniorenfreundlicher Landkreis“. Die besagte Veranstaltung ist blanke Augenwischerei. Man müsste der Referentin das Pflegeprotokoll des Herrn H. unter die Nase halten.
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