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Do, 15:25 Uhr
24.10.2013

Schätze aus Mühlhausen

„Vom Steinbeil bis zum Römerschatz“ heißt die neue Sonderausstellung im Museum Tabakspeicher, die  am Abend im Nordhäuser Tabakspeicher eröffnet wird...

 
„Die  Ausstellung  ist ein Kooperationsprojekt zwischen Museum Tabakspeicher Nordhausen und den Mühlhäuser Museen. Sie präsentiert bis 5. Januar 2014 eine Auswahl besonderer, überregional bedeutender archäologischer Funde von der frühen Jungsteinzeit (Mitte 6. Jahrtausend v. Chr.) bis zur späten römischen Kaiserzeit (3./4. Jh. n. Chr.) aus dem Unstrut-Hainich-Kreis.
Im Tabakspeicher zu sehen (Foto: nnz)
Im Tabakspeicher zu sehen (Foto: nnz)
Im Tabakspeicher zu sehen (Foto: nnz)
Im Tabakspeicher zu sehen (Foto: nnz)
Im Tabakspeicher zu sehen (Foto: nnz)
Im Tabakspeicher zu sehen (Foto: nnz)
Einführende Worte werden der Direktor der Mühlhäuser Museen, Thomas T. Müller und der Fachreferent für Früh- und Urgeschichte der Mühlhäuser Museen, Wulf Walther, geben“, kündigt Jürgen Rennebach an. Die musikalische Umrahmung der Eröffnungsveranstaltung übernimmt die Pianistin Nivia Hillerin-Filges vom Theater Nordhausen.
 
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Der zu einem Großteil das obere Unstrutgebiet einnehmende Unstrut-Hainich-Kreis zählt zu den reichsten archäologischen Fundlandschaften Thüringens. „Die im Tabakspeicher ausgestellten Funde bilden ein wissenschaftlich und kulturhistorisch äußerst wertvolles Quellenmaterial zur Erforschung der Früh- und Urgeschichte Thüringens“, so Rennebach.

Der Schwerpunkt der Ausstellung sei charakteristischer Beleg  für frühe, erstaunlich weit reichende Tausch- und Kommunikationssysteme. Eindrückliche Zeugnisse seien zum Beispiel prächtige Schmuckstücke, die in über 7000 Jahre alten Gräbern gefunden wurden, erklärt der Museumsleiter. Die einzelnen Funde zeigen ihren Weg vom Mittelmeergebiet entlang der Donau bis nach Mitteldeutschland.

Steinbeile aus grün schimmerndem Jadeit verraten ihre Herkunft aus den italienischen Hochalpen. Neben charakteristischen  einheimischen Keramikgefäßen aus Gräbern und Siedlungen demonstrieren „importierte“ Objekte wie Metallgefäße, Gewandspangen und Münzen vielfältige Kontakte zur keltischen und römischen Hochkultur. „Gezeigt werden ebenfalls herausragende Funde, wie eine keltische Goldmünze, ein römischer Silbermünzschatz und eine meisterlich gegossene, bronzene Kopfplastik des römisch-ägyptischen Gottes Jupiter Ammon" , so Rennebach.
Autor: red

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