So, 20:15 Uhr
20.10.2013
Hart erkämpfter Heimerfolg
Nach einem harten Stück Arbeit konnte sich am Samstag die 2. Vertretung von Wacker Nordhausen gegen die SSV Schlotheim mit 2:1 durchsetzen. Es sollte am Ende das erwartet schwere Spiel gegen den Tabellensechsten werden, da die Gäste sehr engagiert und konzentriert zu Werke gingen...
Schlotheim verteidigte mit sehr hohem Aufwand und blieb mit ihren eigenen Angriffsbemühungen stehts gefährlich. Die erste Möglichkeit des Spiels hatten die Gastgeber, als sich Benedikt Seipel schön auf rechts durchsetzte aber keiner der Offensivakteure seine mustergültige Eingabe verwerten konnte. Nach 15. Minuten dann der Schockmoment für den Tabellenführer.
Nach einer Freistoßflanke auf den langen Pfosten steigt der Schlotheimer Richter am höchsten und markierte das 0:1 für den Gast. Es dauerte 10 Minuten bis Wacker das Gegentor verdaute und endlich auf den Ausgleich drang. So flankte Jindrich Pelan gefühlvoll in den Strafraum, aber Hoffmann köpfte um Haaresbreite am Tor vorbei. Im Gegenzug fast das 0:2, aber Martin Vopel fischt den wuchtigen Kopfball von Lenz aus dem rechten unteren Eck. In der 32. Minute dann der lang ersehnte aber glückliche Auslgeich für Wacker, als ein langer Freistoß von Seipel von der Mittellinie unhaltbar in Schlotheimer Tor abgefälscht wird.
Dann war Halbzeit in einer recht hitzigen Partie, in der auch der Erfurter Schiedsrichter mit seinen Assistenten, bei einigen fragwürdigen Entscheidung, nicht gerade zur Beruhigung der Gemüter beitragen konnten.
In der zweiten Halbzeit dann das gewohnte Bild. Beide Mannschaften fighteten um jeden Zentimeter und ließen kaum nennenswerten Tormöglichkeiten zu. In der 54. Minute dann die spielentscheidende Szene. Dervishaj setzt sich schön auf der rechten Seite durch, flankt auf den langen Pfosten zu Alexander Töpfer, der mit der Innenseite zum 2:1 einnetzen kann. In der 63. Minute dann eine weiter fragwürdige Entscheidung des Unparteiischen, als nach einem klaren Foul an Hoffmann der fällige Elfmeterpfiff ausblieb.
Das Spiel wurde nun immer mehr von Kampf und Einsatz geprägt, so dass bis auf eine Schusschance von Jonas Ernst kaum noch nennenswerte Tormöglichkeiten zu sehen war. Unrühmlicher Höhepunkt waren dann die beiden überzogenen roten Karten in der 87. Minuten für Wacker und 90. Spielminute für Schlotheim, die dann einmal mehr das Fingerspitzengefühl des Schiedsrichters vermissen ließen.
Nach dem Abpfiff konnte Wacker-Coach Uwe Etzrodt tief durchatmen und meinte erleichtert: Ein schmutziger Sieg, aber die 3 Punkte bleiben hier !
Tobias Höllriegel
Autor: redSchlotheim verteidigte mit sehr hohem Aufwand und blieb mit ihren eigenen Angriffsbemühungen stehts gefährlich. Die erste Möglichkeit des Spiels hatten die Gastgeber, als sich Benedikt Seipel schön auf rechts durchsetzte aber keiner der Offensivakteure seine mustergültige Eingabe verwerten konnte. Nach 15. Minuten dann der Schockmoment für den Tabellenführer.
Nach einer Freistoßflanke auf den langen Pfosten steigt der Schlotheimer Richter am höchsten und markierte das 0:1 für den Gast. Es dauerte 10 Minuten bis Wacker das Gegentor verdaute und endlich auf den Ausgleich drang. So flankte Jindrich Pelan gefühlvoll in den Strafraum, aber Hoffmann köpfte um Haaresbreite am Tor vorbei. Im Gegenzug fast das 0:2, aber Martin Vopel fischt den wuchtigen Kopfball von Lenz aus dem rechten unteren Eck. In der 32. Minute dann der lang ersehnte aber glückliche Auslgeich für Wacker, als ein langer Freistoß von Seipel von der Mittellinie unhaltbar in Schlotheimer Tor abgefälscht wird.
Dann war Halbzeit in einer recht hitzigen Partie, in der auch der Erfurter Schiedsrichter mit seinen Assistenten, bei einigen fragwürdigen Entscheidung, nicht gerade zur Beruhigung der Gemüter beitragen konnten.
In der zweiten Halbzeit dann das gewohnte Bild. Beide Mannschaften fighteten um jeden Zentimeter und ließen kaum nennenswerten Tormöglichkeiten zu. In der 54. Minute dann die spielentscheidende Szene. Dervishaj setzt sich schön auf der rechten Seite durch, flankt auf den langen Pfosten zu Alexander Töpfer, der mit der Innenseite zum 2:1 einnetzen kann. In der 63. Minute dann eine weiter fragwürdige Entscheidung des Unparteiischen, als nach einem klaren Foul an Hoffmann der fällige Elfmeterpfiff ausblieb.
Das Spiel wurde nun immer mehr von Kampf und Einsatz geprägt, so dass bis auf eine Schusschance von Jonas Ernst kaum noch nennenswerte Tormöglichkeiten zu sehen war. Unrühmlicher Höhepunkt waren dann die beiden überzogenen roten Karten in der 87. Minuten für Wacker und 90. Spielminute für Schlotheim, die dann einmal mehr das Fingerspitzengefühl des Schiedsrichters vermissen ließen.
Nach dem Abpfiff konnte Wacker-Coach Uwe Etzrodt tief durchatmen und meinte erleichtert: Ein schmutziger Sieg, aber die 3 Punkte bleiben hier !
Tobias Höllriegel


