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So, 12:03 Uhr
20.10.2013

"Schwarzes Eis“ in Bleicherode

Sergej Lochthofen liest am kommenden Freitagabend im Bleicheröder Kino aus seinem Buch „Schwarzes Eis“ - der Lebensroman meines Vaters. Sergej Lochthofen – erster Chefredakteur einer Thüringer Tageszeitung nach der Wende, hat selbst eine nicht alltägliche Lebensgeschichte...

Lochthofen (Foto: privat) Lochthofen (Foto: privat)

1953 in einem russischen Straflager in Workuta geboren, als Sohn eines verbannten deutschen Kommunisten und einer russischen Mutter. Bereits als Sechzehnjähriger hat Sergej begonnen, die Lebensgeschichte seines Vaters zu notieren. 1930 Flucht aus Dortmund vor den Nazis in die Sowjetunion. Dort 1938 als Kommunist zu fünf Jahren Zwangsarbeit in Workuta verurteilt. Insgesamt zwanzig Jahre musste er auf dieser Insel im Archipel Gulag bleiben - im vom Kohlestaub schwarz gefärbten Eis.

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Zurück in der DDR wurde er leitender Manager der Sömmerdaer Motorenwerke und wurde 1963 ins Zentralkomitee der SED berufen. Doch der Idealist und ehemalige Häftling blieb trotz aller Karriere ein mit Misstrauen Beobachteter. Sergej Lochthofen bringt mit seinem Buch Licht in ein Stück deutscher Geschichte, die zuvor im Westen niemand wissen konnte und im Osten niemand wissen durfte. Umso wichtiger ist, dass sie erzählt wird.

Karten erhalten Sie im Kulturhaus 036338/42329, in der Bibliothek 036338/30129 und an der Abendkasse. Die Karte kostet auf allen Rängen 10 Euro. Los geht es am 25. Oktober um 19.30 Uhr.
Autor: red

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