Mi, 18:48 Uhr
09.10.2013
Die Eglofser Jahrhundert-Schule
100 Jahre - was für eine Zahl, und welche Geschichte verbirgt sich wohl dahinter? Grund genug, einmal die Gläser klingen zu lassen und zurückzublicken. In diesem Fall ist es aber kein rüstiger Senior oder die noch immer aktive Seniorin, nein, in diesem Fall begeht eine ganze Schule dieses ehrwürdige Jubiläum. Doppelt Grund, sich einmal mit der Geschichte der Eglofser Jahrhundert-Schule zu beschäftigen...
Bei so einem großen Jubiläum werden natürlich auch Anekdoten zum Besten gegeben, die zum Schmunzeln verleiten. Die blieb der Rektor der Eglofser Jahrhundert-Schule auch nicht schuldig. In seiner Laudatio auf 100 Jahre erfolgreiches Wirken war dann auch die Rede von viel Kuriosem und einer Dampfdusche. Nun wird sicherlich gefragt, was hat eine Dampfdusche mit einem Schuljubiläum zu tun? Um diese Frage zu beantworten, wird ein bisschen in den Annalen der Geschichte "gestöbert".
Den Rektor der Schule, Otto Kempter, verbindet dann auch eine besondere Geschichte mit "seiner" Schule. Im Jahre 1961 war er selbst in Eglofs Erstklässler und kann deshalb schon ein bisschen aus dem "Nähkästchen" plaudern, was er dann auch zur Genüge tat. Zum einen erzählte er von vier Klassenzimmern, für die jeweils 65 Schüler vorgesehen waren. Nach heutigen Maßstäben, ein Unding. Im 1913 erbauten Schulgebäude hatte man auch vorgesehen, im Keller eine Lehrerwohnung einzurichten. Dieser Plan wurde dank des Einbaus einer Turnhalle und einer Dampfdusche vereitelt.
Auch solche Erinnerungen schrieben Schulgeschichte, in der es aber meist glimpflich zuging. Auf Grund der hervorragenden schulischen Arbeit entwickelten sich ganze Schülergenerationen zu wahren Persönlichkeiten, auf welche die Schule mit Fug und Recht sehr stolz sei kann. Der Seufzer mit dem Ausspruch "Das waren noch Zeiten" war bei dieser Feierlichkeit recht oft zu hören. Wünschen wir dem Lehrpersonal und den Schülern noch viele solcher Höhepunkte, so dass auch die "Jetzigen" einmal sagen können: Das waren noch Zeiten, als...
Autor: redBei so einem großen Jubiläum werden natürlich auch Anekdoten zum Besten gegeben, die zum Schmunzeln verleiten. Die blieb der Rektor der Eglofser Jahrhundert-Schule auch nicht schuldig. In seiner Laudatio auf 100 Jahre erfolgreiches Wirken war dann auch die Rede von viel Kuriosem und einer Dampfdusche. Nun wird sicherlich gefragt, was hat eine Dampfdusche mit einem Schuljubiläum zu tun? Um diese Frage zu beantworten, wird ein bisschen in den Annalen der Geschichte "gestöbert".
Gratulanten in Scharen
Ein hundertjähriges Jubiläum verlangt auch nach vielen Gratulanten, und diese waren auch in Scharen gekommen. Der Rektor der Eglofser Schule ließ es sich dann auch nicht nehmen, viele Ehemalige und "Gegenwärtige" im Stil einer großen Familienfeier zu begrüßen. Der Grundschulchor sollte auch Recht behalten mit der Wahl seines Eröffnungsliedes "Heute feiern wir ein Fest, das ihr nie vergesst."Den Rektor der Schule, Otto Kempter, verbindet dann auch eine besondere Geschichte mit "seiner" Schule. Im Jahre 1961 war er selbst in Eglofs Erstklässler und kann deshalb schon ein bisschen aus dem "Nähkästchen" plaudern, was er dann auch zur Genüge tat. Zum einen erzählte er von vier Klassenzimmern, für die jeweils 65 Schüler vorgesehen waren. Nach heutigen Maßstäben, ein Unding. Im 1913 erbauten Schulgebäude hatte man auch vorgesehen, im Keller eine Lehrerwohnung einzurichten. Dieser Plan wurde dank des Einbaus einer Turnhalle und einer Dampfdusche vereitelt.
Aus dem Nähkästchen geplaudert
Auch "Lausbuben-Geschichten" gab der Rektor hinter vorgehaltener Hand zum Besten. So wurde aus der überaus geschätzten Klassenlehrerin Frau Erb schnell der Nachname "Erbse". Auch der Junglehrer Karl Fritschle spielte eine Rolle, auf die er sicherlich gerne verzichtet hätte. Er ließ sich auf einen Ringkampf mit drei Schülern ein und wurde, nach eigenen Aussagen, dabei "fast um die Ecke gebracht".Auch solche Erinnerungen schrieben Schulgeschichte, in der es aber meist glimpflich zuging. Auf Grund der hervorragenden schulischen Arbeit entwickelten sich ganze Schülergenerationen zu wahren Persönlichkeiten, auf welche die Schule mit Fug und Recht sehr stolz sei kann. Der Seufzer mit dem Ausspruch "Das waren noch Zeiten" war bei dieser Feierlichkeit recht oft zu hören. Wünschen wir dem Lehrpersonal und den Schülern noch viele solcher Höhepunkte, so dass auch die "Jetzigen" einmal sagen können: Das waren noch Zeiten, als...

