Mi, 06:47 Uhr
09.10.2013
100 Jahre Hermann-Arnold-Stiftung
Seit 100 Jahren werden im Hermann-Arnold-Heim in Nordhausen Senioren gepflegt. Damit ist es das älteste Alten- und Pflegeheim in der Rolandstadt. Anlässlich dieses Jubiläums veranstaltete der Träger eine Festwoche...
Fragt man heute unsere Jugend: Wer war Hermann Arnold? und Was hat er für seine Vaterstadt getan? so wird man entweder keine oder eine wenig zutreffende Antwort erhalten. So fragte bereits der Redakteur einer Nordhäuser Zeitung anlässlich des 100. Geburtstags von Hermann Arnold im Jahr 1931.
Doch dieser verdienstvolle Nordhäuser Bürger hat sich nach seinem Tod im Dezember 1909 ein bleibendes Denkmal gesetzt, indem er seiner Vaterstadt 1,7 Mio. Mark spendete und verfügte, dass die Zinsen der einen Hälfte seines Vermögens zur Linderung der Not der Menschheit dienen sollen, die andere Hälfte zum Bau, zur Ausstattung, Erhaltung und Erweiterung des städtischen Museums nebst Bibliothek und Archiv.
Bereits im Jahr 1912 wurde mit dem Bau des Hermann-Arnold-Heims am Ammerberg 28 begonnen und schon am 1. Oktober 1913 konnte es eröffnet werden. Es ist damit das älteste in Nordhausen in ununterbrochener Nutzung als Alten- und Pflegeheim. In den Jahren 2001 bis 2002 erfolgte die Sanierung und Modernisierung. Es entstanden neue freundliche Einzelzimmer für 35 Senioren.
Das 100jährige Jubiläum war für die Senioren und Mitarbeiterinnen des Hauses sowie für den Träger, die Diakonie in Nordhausen, Anlass, den Stifter Hermann Arnold mit einem Festwochenende zu ehren. Pfarrerin Elisabeth Alpers von Biela würdigte in ihrer Andacht das segensreiche Wirken des Stifters, der uneigennützig Bleibendes für bedürftige Menschen kommender Generationen geschaffen hatte.
Zahlreiche Gäste waren der Einladung des Hauses gefolgt. Oberbürgermeister Dr. Zeh überbrachte die Grußworte der Stadt Nordhausen und bereits in den Tagen zuvor nutzen Angehörige und Nachbarn die Festveranstaltung, um mit den Seniorinnen und Senioren des Hauses in gemütlicher Runde zu feiern. Foto: privat.
Autor: nnzFragt man heute unsere Jugend: Wer war Hermann Arnold? und Was hat er für seine Vaterstadt getan? so wird man entweder keine oder eine wenig zutreffende Antwort erhalten. So fragte bereits der Redakteur einer Nordhäuser Zeitung anlässlich des 100. Geburtstags von Hermann Arnold im Jahr 1931.
Doch dieser verdienstvolle Nordhäuser Bürger hat sich nach seinem Tod im Dezember 1909 ein bleibendes Denkmal gesetzt, indem er seiner Vaterstadt 1,7 Mio. Mark spendete und verfügte, dass die Zinsen der einen Hälfte seines Vermögens zur Linderung der Not der Menschheit dienen sollen, die andere Hälfte zum Bau, zur Ausstattung, Erhaltung und Erweiterung des städtischen Museums nebst Bibliothek und Archiv.
Bereits im Jahr 1912 wurde mit dem Bau des Hermann-Arnold-Heims am Ammerberg 28 begonnen und schon am 1. Oktober 1913 konnte es eröffnet werden. Es ist damit das älteste in Nordhausen in ununterbrochener Nutzung als Alten- und Pflegeheim. In den Jahren 2001 bis 2002 erfolgte die Sanierung und Modernisierung. Es entstanden neue freundliche Einzelzimmer für 35 Senioren.
Das 100jährige Jubiläum war für die Senioren und Mitarbeiterinnen des Hauses sowie für den Träger, die Diakonie in Nordhausen, Anlass, den Stifter Hermann Arnold mit einem Festwochenende zu ehren. Pfarrerin Elisabeth Alpers von Biela würdigte in ihrer Andacht das segensreiche Wirken des Stifters, der uneigennützig Bleibendes für bedürftige Menschen kommender Generationen geschaffen hatte.
Zahlreiche Gäste waren der Einladung des Hauses gefolgt. Oberbürgermeister Dr. Zeh überbrachte die Grußworte der Stadt Nordhausen und bereits in den Tagen zuvor nutzen Angehörige und Nachbarn die Festveranstaltung, um mit den Seniorinnen und Senioren des Hauses in gemütlicher Runde zu feiern. Foto: privat.


