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Do, 14:37 Uhr
29.04.2004

Signal und Ansporn

Nordhausen (nnz). Nordhausen könnte sich zum Oberzentrum mausern, wenn die Thüringer Landesregierung das kurz vor der Landtagswahl so beschließen sollte. Doch aus Erfurt gibt es mittlerweile weitere positive Signale. Die bestätigen das, was in der vergangenen Woche nur mal so „rausrutschte“.


"Das ist ein gutes Signal aus Erfurt", sagte die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) angesichts jüngster Verlautbarungen, im neuen Thüringer Landesentwicklungsplan Nordhausen den Status "Oberzentrum" zu verleihen. Derzeit ist Nordhausen "Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums." Das Entwicklungsziel "Oberzentrum" entspreche nicht nur dem einmütigen Willen des Nordhäuser Stadtrates, "sondern dem einer ganzen Region." Für das Ziel "Oberzentrum" hätten sich nicht nur die städtischen Kommunalpolitiker eingesetzt, sondern auch die Verantwortlichen im Landkreis und in der Nachbarstadt Sondershausen. "

Für den Status `Oberzentrum´ haben sich auch immer die Vertreter der regionalen Wirtschaft und der Fachhochschule stark gemacht", sagte die Oberbürgermeisterin. Sollte Nordhausen den neuen Status erhalten, "ist das deshalb vor allem auch ein großer Ansporn für alle, die unsere Stadt und die Region lebendig halten und gemeinsam weiter entwickeln möchten." Vor allem für die Wirtschaft bedeute die Aufwertung Nordhausens Orientierung und Planungssicherheit - "sowohl für die bereits hier existierenden Unternehmen, als auch für jene, die Nordhausen als Standort - zum Beispiel auf dem geplanten Industriegebiet - in Betracht ziehen. Dieser Fakt ist nicht zu unterschätzen!"

Für Nordhausen als Oberzentrum sprächen auch die Standortfaktoren: "Nordhausen ist Wissenschafts-, Wirtschafts-, Handels- und als Standort von wichtigen Behörden auch Verwaltungszentrum in Nordthüringen, mit der Landesgartenschau und den gewaltigen Investitionen haben wir in puncto Stadtentwicklung einen Riesen-Schritt nach vorn gemacht; wir sind - auch wegen der Anbindung an die Autobahn Verkehrsknoten für die Region, und - nicht nur als Theaterstadt – auch Kulturstandort in Nordthüringen." Angesichts dieser wichtigen Funktionen sei die Aufwertung Nordhausens der "logische und richtige Schritt."
Autor: nnz

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