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Mi, 12:34 Uhr
02.10.2013

Dauert: Herr Primas hat versagt

Auf die Auslassungen von Egon Primas bezüglich des Abschneidens der Grünen im Südharz in der nnz reagiert nun - nach einer Woche - John Dauert, Kreissprecher der Bündnisgrünen...


"Dass sich Herr Primas im Lichte der erfolgreichen CDU-Ergebnisse der Bundestagswahl über die Grünen auslässt ist wohl dem Umstand geschuldet, dass sein politischer Weg in der Umwelt- und Kommunalpolitik von Niederlagen und Versagen gekennzeichnet ist", sagt Dauert und führt weiter aus: "Blickt man zum Thema Biosphärenreservat Südharz, so handelt er gegen den eigenen Koalitionsvertrag. Beim Pumpspeicherkraftwerk nahe Appenrode gibt er auf kommunaler Ebene den Naturschützer, ist aber im Landtag ein scheues Reh. Noch viel gravierender ist sein Umgang mit dem Flächentausch am Alten Stollberg; sollte dieser wirklich so geschehenen schafft Thüringen hier einen Präzedenzfall, der den Umgang mit Naturschutzgebieten in Deutschland nachhaltig schädigt! In der Goldenen Aue schreit der vermeintliche Umweltpolitiker Primas ‚hurra‘, wenn der fruchtbarste Boden im Landkreis versiegelt wird, obwohl die großen Investoren bislang noch fehlen."

Neben diesen umweltpolitischen Fehlschlägen habe Primas es im letzen Jahr nicht geschafft, nach 20 Jahren Kommunal- und Landespolitik, Landrat im Landkreis Nordhausen zu werden. "Wer mit solchen negativen Wegmarken belegt ist, sollte wohl darüber nachdenken, wem er einen Vorwurf machen kann. Herr Primas hat es verpasst, im richtigen Moment die Politik zu beenden, nun ist er ein Getriebener seiner eigenen Partei. Verantwortungsvolle Politik für die Menschen und den Umweltschutz im Südharz sieht anders aus“, sagt Dauert abschließend.
Autor: red

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Kommentare
Leser X
02.10.2013, 13:26 Uhr
Es hat zwar gedauert, Herr Dauert:::)))
... aber Sie sprechen sicher nicht nur mir aus der Seele. Das Beispiel von Herrn Primas zeigt, wohin Berufspolitikertum in diesem Land führt und was es aus den Leuten macht. Sie haben vorwiegend mit sich selbst zutun und pflegen ihre Connections um des eigenen Vorteils willen.

Die Lösung wäre eine Art Rotationsprinzip gegen die zunehmende "Verkastung" in der Politik.
andreas66
02.10.2013, 15:01 Uhr
Der Herr Primas...
ist nun mal CDU-Mitglied. Er kann sich mit dem Wahlerfolg des Herrn Grund brüsten und sagen "...das haben wir, die CDU, gut gemacht". Selbst ist er bei den letzten Kommunalwahlen durchgereicht worden. Die meisten wählten Frau Keller unter dem Gesichtspunkt, nur den Primas nicht. So auch ich. Ein großes Lob an Herrn Dauert. Einer der mal Klartext redet.
lumpi22
02.10.2013, 15:11 Uhr
Manchmal dauert alles etwas länger
Herr Dauert spricht mir zum Verhalten des Herrn Primas aus dem Herzen. Zum Glück ist er bei der Landtagswahl nicht gewählt worden, ansonsten wäre hier in Nordhausen wohl der "CDU-Teufel" los. Es reicht schon die CDU am Ruder der Stadt, das Gleiche und vielleicht noch schlimmer im Land, das wäre der Untergang für den Ruf in Nordhausen!

Aber dafür haben Sie Herr Dauert ganz schön lange gebraucht, um das mit einem Beitrag hier deutlich zu machen, aber egal, besser diese Information als gar keine, wenn ich nur an die Meinung der Grünen zur Biogasanlage noch zurückdenke...
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