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Mo, 10:33 Uhr
30.09.2013

Kampf um jedes Tor

Während die Männer des Nordhäuser SV auswärts eine Niederlage einstecken mussten, kämpfte die Damenmannschaft auf heimischen Parkett gegen den großen Unbekannten in der Staffel. Den Aufsteiger SG Schott Jena/Großschwabhausen. Mehr zum Spiel lesen Sie hier…


Schon während der Erwärmung zeigten die Gäste der Spielgemeinschaft ein geschlossenes Mannschaftsbild und ließen keinen Zweifel an ihrem Siegeswillen. Vielleicht war es der kränkelnde Kader der Nordhäuserinnen. Vielleicht aber auch die knappe und ärgerliche Niederlage beim letzten Spiel in Hermsdorf. Doch richtig selbstbewusst und unerschrocken wirkten die Gastgeberinnen nicht.
Kampf um jedes Tor (Foto: Enrico Kallmeyer)
Kampf um jedes Tor (Foto: Enrico Kallmeyer)
Kampf um jedes Tor (Foto: Enrico Kallmeyer)
Kampf um jedes Tor (Foto: Enrico Kallmeyer)
Kampf um jedes Tor (Foto: Enrico Kallmeyer)
Kampf um jedes Tor (Foto: Enrico Kallmeyer)
Kampf um jedes Tor (Foto: Enrico Kallmeyer)
Kampf um jedes Tor (Foto: Enrico Kallmeyer)
Kampf um jedes Tor (Foto: Enrico Kallmeyer)
Die sonst so starke Nordhäuser Abwehr zeigte große Lücken und war zu oft zu spät am Gegenspieler. Die ersten vier Tore des Spiels erzielte so gänzlich die Spielgemeinschaft und ging nach knappen 10 Minuten in eine 0:4 Führung.

Doch die Harzer Hexen fingen sich und kämpften sich nach 20 min auf ein 5:6 heran. Als das Spiel zur Halbzeit mit einem Stand von 6:8 abgepfiffen wurde, schien es wieder ein torarmes Spiel zu werden.

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Die Ansprache des Trainers in der Kabine rüttelte die Damen anscheinend wach und weckte ihren Ehrgeiz aufs Neue. In der zweiten Hälfte der Partie war sichtlich mehr Siegeswille und Kampfgeist in den Reihen der Gastgeberinnen zu spüren. Mit dem Ausgleich zum 8:8 am Anfang der zweiten Halbzeit begann ein erbitterter Kampf um die zwei Punkte für den Sieg.

Es blieb durchweg knapp. Mal lag die Spielgemeinschaft mit einem Tor vorn und mal der Nordhäuser SV. In die letzten 10 Minuten des Spiels gingen die Nordhäuserinnen mit einem denkbar knappen Rückstand von 15:16.

Bis in letzte Minute konnte sich keine Mannschaft absetzten und den Sieg klar machen. Erst mit dem Treffer zum 19:18 für die Gastgeberinnen 30 Sekunden vor Schluss, sein die Entscheidung getroffen zu sein. Der Sieg hätte die Damen in den letzte Sekunde sogar noch ausgebaut können, doch die letzten Kontermöglichkeiten scheiterten am Keeper der Spielgemeinschaft. Es blieb beim 19:18. Durch eine gute Mannschaftsleistung und einen starken Zusammenhalt konnten die Handball Hexen sich zu einem Sieg pushen und bleiben in Ihrer Halle für diese Saison weiter ungeschlagen.

Alles in Allem war es ein spannendes Duell für die Zuschauer und körperlich hartes Partie für Nordhäuserinnen. In der Schlusssekunde bekam Annett Schneider noch einen Gesichtstreffer. Ihr linkes Auge schwoll sofort erheblich zu und sie wurde vorsorglich in das Südharz Klinikum gebracht. Zur Erleichterung der Mannschaft wurde nicht ernsthafteres diagnostiziert. Ob Sie allerdings bis zum Pokalspiel am 5.Oktober in Eisenach wieder fit sein wird ist eher unwahrscheinlich.
Marianne Kiel

Aufstellung: Nancy Brodhuhn (Tor), Alexandra Briese (Tor), Julia Nagler, Stefanie Knolle (1), Stephanie Kruse, Claudia Dudek (6), Annett Schneider, Patricia Bischoff (1), Jenny Mohrig (3), Lina Freudenberg, Désirée Balik (2)
Autor: red

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