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Mi, 21:40 Uhr
25.09.2013

Kurzarbeit bei Sinoi

Sinoi ist eines der vielen Unternehmen in diesen deutschen Landen, die von der Energiewende profitieren. Rotorblätter werden immer gebraucht. Stimm - aber nur im Prinzip, wie das Beispiel an der Kohnsteinbrücke zwischen Nordhausen und Niedersachswerfen zeigt...


Um die Lage kurz und klar zu schildern: Seit Ostern wird in dem Unternehmen kurzgearbeitet. "Es ist ein schlechter Markt, mit dem wir es derzeit zu tun haben", beschreibt Carsten Zaremba, der Sinoi-Geschäftsführer, die Situation. Zu schaffen machte dem Rotorblatthersteller vor allem die Insolvenz der Fuhrländer AG, einem der großen am Markt der Windanlagenbauer.

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Hinzu kommt in Niedersachswerfen noch die Eigenheit von Auftrag und Produktion in dieser Branche. Kurz erklärt: Die Produktion von Rotorblättern ist immer auf ein konkretes Projekt bezogen. Es gibt eine konkrete Anfrage, konkrete Verhandlungen, konkrete Produkte. Da wird nicht für das Lager produziert.

Wichtig zu vermerken ist die Tatsache, dass es bis zum heutigen Tage bei Sinoi keine Entlassungen gegeben habe. Carsten Zaremba lobt daher ausdrücklich die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat und die Motivation unter den 75 Mitarbeitern, diese Durststrecke gemeinsam durchzustehen. Und: Zaremba blickt mit Optimismus in die nicht allzu ferne Zukunft. Die Auftragsbücher füllen sich, abschließende Verhandlungen sind terminiert, im Oktober/November soll die Produktion bei der Sino GmbH wieder hochgefahren werden.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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