Mo, 14:38 Uhr
26.04.2004
nnz-Betrachtung: Indikatoren
Nordhausen (nnz). Wenn es Großveranstaltungen gibt, bei der sich auch die Politprominenz einer bestimmten Region blicken lässt, dann kann man viel beobachten. Einige dieser Beobachtungen will die nnz an dieser Stelle mitteilen.
Der Einlader einer jeden Veranstaltung muß das machen: Begrüßen. Erst einmal alle, dann von allen noch einige Besondere. Auch Oberbürgermeisterin Barbara Rinke begrüßte am Samstag zur Eröffnung der Landesgartenschau. Erst alle und dann die Besonderen. Nach jedem Namen wird geklatscht. Und da wurden die Politiker aus Erfurt und Berlin genannt und sofort brandete der Beifall dort artig auf, wo die politische Ehrengäste-Ecke auszumachen war. Und da nun mal aus Erfurt vor allem christdemokratische Politiker nach Nordhausen gekommen waren, klatschten die Ehrengäste mit dem entsprechenden Parteibuch auch ganz besonders heftig.
Doch die Oberbürgermeisterin begrüßte auch einen Ehrenbürger der Stadt Nordhausen. Helmut Zinke, den Bombenentschärfer und ersten Ehrenbürger dieser Stadt. Bei der Nennung dieses Namens brandete förmlich der Beifall aller Gäste der Eröffnungsveranstaltung auf. Er kam von Herzen, war nicht vorprogrammiert.
Und dann wurde auch noch einer beklatscht, der eigentlich zu spät kam. Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus. Der bekam schon Beifall, als sein Name noch gar nicht genannt wurde. Der erhielt Beifall auch von den Ehrengästen ohne einer politischen Ambition. Vielleicht war auch dieser kurze Moment eine Kurzzeit-Aufnahme seiner Beliebtheit? Beim normalen Menschen in und um Nordhausen. Und Althaus präsentierte sich in Nordhausen nicht als der Regierende aus Erfurt, sondern als der Nachbar aus dem Eichsfeld. Ob der Mann wirklich so ist? Man glaubt es fast.
Autor: nnzDer Einlader einer jeden Veranstaltung muß das machen: Begrüßen. Erst einmal alle, dann von allen noch einige Besondere. Auch Oberbürgermeisterin Barbara Rinke begrüßte am Samstag zur Eröffnung der Landesgartenschau. Erst alle und dann die Besonderen. Nach jedem Namen wird geklatscht. Und da wurden die Politiker aus Erfurt und Berlin genannt und sofort brandete der Beifall dort artig auf, wo die politische Ehrengäste-Ecke auszumachen war. Und da nun mal aus Erfurt vor allem christdemokratische Politiker nach Nordhausen gekommen waren, klatschten die Ehrengäste mit dem entsprechenden Parteibuch auch ganz besonders heftig.
Doch die Oberbürgermeisterin begrüßte auch einen Ehrenbürger der Stadt Nordhausen. Helmut Zinke, den Bombenentschärfer und ersten Ehrenbürger dieser Stadt. Bei der Nennung dieses Namens brandete förmlich der Beifall aller Gäste der Eröffnungsveranstaltung auf. Er kam von Herzen, war nicht vorprogrammiert.
Und dann wurde auch noch einer beklatscht, der eigentlich zu spät kam. Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus. Der bekam schon Beifall, als sein Name noch gar nicht genannt wurde. Der erhielt Beifall auch von den Ehrengästen ohne einer politischen Ambition. Vielleicht war auch dieser kurze Moment eine Kurzzeit-Aufnahme seiner Beliebtheit? Beim normalen Menschen in und um Nordhausen. Und Althaus präsentierte sich in Nordhausen nicht als der Regierende aus Erfurt, sondern als der Nachbar aus dem Eichsfeld. Ob der Mann wirklich so ist? Man glaubt es fast.

