Mo, 12:58 Uhr
26.04.2004
Vorsicht Zecken!
Nordhausen (nnz). Die Urlaubszeit beginnt. Die Aktivitäten im Freien nehmen zu. Wer denkt da gerne an so unangenehme Dinge wie Zeckenstiche? Die Zecke kann Krankheitserreger übertragen, mit denen sie unter Umständen infiziert ist. Und das kann gefährlich werden...
Zwei von ihr übertragene Erkrankungen haben in Deutschland besondere Bedeutung: Die virale Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die bakterielle Borreliose. Letztere beginnt häufig mit einer ringförmigen Hautrötung um die Einstichstelle oder an anderen Körperstellen. Später können Lähmungen oder arthritische Beschwerden folgen. Vor allem im frühen Stadium ist die Borreliose jedoch gut mit Antibiotika behandelbar. Ganz anders die FSME!
Oftmals verläuft sie stumm oder es kommt nur zu einer Art Sommergrippe mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Ein Teil der Infizierten aber erkrankt an Hirnhaut-, Gehirn- oder Rückenmarksentzündung. Diese können schwere bleibende Schäden verursachen oder im Extremfall auch tödlich enden. Das Beunruhigende daran ist, dass die FSME ursächlich nicht zu behandeln ist.
Aber, es gibt eine vorbeugende Impfung! Zecken kommen weltweit vor und übertragen auch überall die Borreliose. Das
FSME-Virus enthalten sie dagegen nur in Europa und Teilen Asiens. Die FSME-Impfung wird vor allem Leuten empfohlen, die sich in Gebieten, in denen Zecken mit dem FSME-Virus infiziert sind, in der freien Natur aufhalten. Ein Irrglaube ist die Ansicht, nur bestimmte Berufsgruppen wie Jäger oder Förster seien durch FSME gefährdet. Rund 90 Prozent aller FSME-Infektionen ereignen sich in der Freizeit, 12 Prozent davon im eigenen Garten.
Damit möglichst viele Menschen gut informiert werden, präsentiert das Gesundheitsamt des Landratsamtes Nordhausen zum Thema "Zecken" eine Ausstellung mit vielen Informationen über von Zecken übertragen Erkrankungen, allgemeine Schutzmöglichkeiten, die Möglichkeit der FSME-Schutzimpfung, FSME-Risikogebiete und anderes Wissenswertes vom 3. bis 14. Mai 2004 im Foyer des Landratsamtes Nordhausen, Behringstraße 3, und vom 17. bis 28. Mai 2004 im Südharzkrankenhaus Nordhausen.
Autor: nnzZwei von ihr übertragene Erkrankungen haben in Deutschland besondere Bedeutung: Die virale Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die bakterielle Borreliose. Letztere beginnt häufig mit einer ringförmigen Hautrötung um die Einstichstelle oder an anderen Körperstellen. Später können Lähmungen oder arthritische Beschwerden folgen. Vor allem im frühen Stadium ist die Borreliose jedoch gut mit Antibiotika behandelbar. Ganz anders die FSME!
Oftmals verläuft sie stumm oder es kommt nur zu einer Art Sommergrippe mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Ein Teil der Infizierten aber erkrankt an Hirnhaut-, Gehirn- oder Rückenmarksentzündung. Diese können schwere bleibende Schäden verursachen oder im Extremfall auch tödlich enden. Das Beunruhigende daran ist, dass die FSME ursächlich nicht zu behandeln ist.
Aber, es gibt eine vorbeugende Impfung! Zecken kommen weltweit vor und übertragen auch überall die Borreliose. Das
FSME-Virus enthalten sie dagegen nur in Europa und Teilen Asiens. Die FSME-Impfung wird vor allem Leuten empfohlen, die sich in Gebieten, in denen Zecken mit dem FSME-Virus infiziert sind, in der freien Natur aufhalten. Ein Irrglaube ist die Ansicht, nur bestimmte Berufsgruppen wie Jäger oder Förster seien durch FSME gefährdet. Rund 90 Prozent aller FSME-Infektionen ereignen sich in der Freizeit, 12 Prozent davon im eigenen Garten.
Damit möglichst viele Menschen gut informiert werden, präsentiert das Gesundheitsamt des Landratsamtes Nordhausen zum Thema "Zecken" eine Ausstellung mit vielen Informationen über von Zecken übertragen Erkrankungen, allgemeine Schutzmöglichkeiten, die Möglichkeit der FSME-Schutzimpfung, FSME-Risikogebiete und anderes Wissenswertes vom 3. bis 14. Mai 2004 im Foyer des Landratsamtes Nordhausen, Behringstraße 3, und vom 17. bis 28. Mai 2004 im Südharzkrankenhaus Nordhausen.

