Mo, 11:33 Uhr
26.04.2004
Verpasste Träume
Nordhausen (nnz). Im Telegramm-Stil hatte die nnz an den beiden Tagen des Wochenendes über die Aufstiegsspiele der Volleyballer des SVC Nordhausen berichtet. Jetzt noch eine Zusammenfassung.
Gestern um 17 Uhr war alles klar: Der SVC Nordhausen verpasste den Aufstieg zur zweiten Volleyball-Bundesliga und belegte in der Abschlusstabelle nur den vierten Platz. Die Enttäuschung war groß, die Anstrengungen der zurückliegenden Saison umsonst und nun das Fragezeichen: Wie geht es weiter?
Die Chronologie:
Im ersten Spiel des Freitags gewann überraschend Unterföhring in einer schwachen Partie gegen Wiesbaden mit 3:1. Im anschließenden Spiel der nach Expertenmeinung erscheinenden Favoriten für den Aufstieg Schmiden gegen Nordhausen dominierte der SVC den ersten Satz. Besonders von den Außenpositionen agierten Wedler und Klause sehr wirkungsvoll. Aber hier deutete sich schon ein Manko an, die Annahme funktionierte überhaupt nicht. Dadurch konnte Giso Gewalt sich noch so abmühen, ein sicheres und genaues Zuspiel war fast unmöglich. So ging dann der zweite Satz verloren und in den beiden folgenden Sätzen lief nichts mehr zusammen. Auch Auswechslungen brachten nur durch Daniel Gropp einige weniger Lichtblicke. Die Bälle wurden ins Netz oder ins Aus geschlagen, ein Block war nicht zu sehen. Folgerichtig wurden die Sätze verloren und der Auftakt war nach 77 Minuten gründlich in die Hosen gegangen.
TSV Schmiden – SVC Nordhausen 3:1 (23:25, 25:20, 25:18,25:16)
Im Spiel am Samstag gegen Unterföhring was die Nordhäuser Mannschaft nicht mehr wiederzuerkennen. Vom ersten Ballwechsel an dominierte der SVC gegen die nur auch Tschechen bestehende Mannschaft aus dem Münchner Vorort. All das was am Freitag noch zu kritisieren war, gelang an diesem Tag. Die rund 40 an allen Tagen anwesenden Nordhäuser Fans waren begeistert. In überzeugender Manier wurde dieses Spiel gewonnen und die Chancen auf den Aufstieg waren wieder da. Das zweite Spiel an diesem Tag gewann überraschend Wiesbaden mit 3:2 und es sollte am Sonntag zu zwei Endspielen kommen, die jeweiligen Sieger sind in der zweiten Liga und die Sätze entscheiden über den dritten Platz, der einen eventuellen Aufstieg noch möglich macht.
SVC Nordhausen – TSV Unterföring 3:0 (25:21, 25:18, 25:16)
Der Sonntag begann dann auch gleich mit einer Überraschung. Unterföhring schlägt Schmiden mit 3:1 und qualifiziert sich damit für die 2. Liga und der Favorit Schmiden ist draußen. Dann das Spiel Nordhausen gegen Wiesbaden in einer ausverkauften Halle mit 600 Zuschauern. Und der SVC knüpft nicht an die gute Leistung gegen Unterföhring, sondern an das schlechte Spiel gegen Schmiden an. Die gleichen Fehler und als Folge zwei verlorene Sätze und eine Superstimmung bei den Gastgebern in der Halle. Die Chance das Spiel noch zu drehen bestand dann im dritten Satz. Aber selbst drei Satzbälle konnten nicht verwandelt werden. Die Wiesbadener gewannen und sind damit in der 2. Liga. Für den SVC reichte es wegen der schlechteren Sätze nur zum letzte Platz.
SVC Nordhausen – Eintracht Wiesbaden 3:0 (20:25, 21:25, 31:33)
Nordhausen spielte mit: Giso Gewalt, Alexander Wedler, Sören Klause, Marek Cibula, Jens Liebhold, Andreas Mann, Thomas Rzepus, Daniel Rensing, Dominik Rieger, Daniel Gropp und Michal Slodicka.
Autor: nnzGestern um 17 Uhr war alles klar: Der SVC Nordhausen verpasste den Aufstieg zur zweiten Volleyball-Bundesliga und belegte in der Abschlusstabelle nur den vierten Platz. Die Enttäuschung war groß, die Anstrengungen der zurückliegenden Saison umsonst und nun das Fragezeichen: Wie geht es weiter?
Die Chronologie:
Im ersten Spiel des Freitags gewann überraschend Unterföhring in einer schwachen Partie gegen Wiesbaden mit 3:1. Im anschließenden Spiel der nach Expertenmeinung erscheinenden Favoriten für den Aufstieg Schmiden gegen Nordhausen dominierte der SVC den ersten Satz. Besonders von den Außenpositionen agierten Wedler und Klause sehr wirkungsvoll. Aber hier deutete sich schon ein Manko an, die Annahme funktionierte überhaupt nicht. Dadurch konnte Giso Gewalt sich noch so abmühen, ein sicheres und genaues Zuspiel war fast unmöglich. So ging dann der zweite Satz verloren und in den beiden folgenden Sätzen lief nichts mehr zusammen. Auch Auswechslungen brachten nur durch Daniel Gropp einige weniger Lichtblicke. Die Bälle wurden ins Netz oder ins Aus geschlagen, ein Block war nicht zu sehen. Folgerichtig wurden die Sätze verloren und der Auftakt war nach 77 Minuten gründlich in die Hosen gegangen.
TSV Schmiden – SVC Nordhausen 3:1 (23:25, 25:20, 25:18,25:16)
Im Spiel am Samstag gegen Unterföhring was die Nordhäuser Mannschaft nicht mehr wiederzuerkennen. Vom ersten Ballwechsel an dominierte der SVC gegen die nur auch Tschechen bestehende Mannschaft aus dem Münchner Vorort. All das was am Freitag noch zu kritisieren war, gelang an diesem Tag. Die rund 40 an allen Tagen anwesenden Nordhäuser Fans waren begeistert. In überzeugender Manier wurde dieses Spiel gewonnen und die Chancen auf den Aufstieg waren wieder da. Das zweite Spiel an diesem Tag gewann überraschend Wiesbaden mit 3:2 und es sollte am Sonntag zu zwei Endspielen kommen, die jeweiligen Sieger sind in der zweiten Liga und die Sätze entscheiden über den dritten Platz, der einen eventuellen Aufstieg noch möglich macht.
SVC Nordhausen – TSV Unterföring 3:0 (25:21, 25:18, 25:16)
Der Sonntag begann dann auch gleich mit einer Überraschung. Unterföhring schlägt Schmiden mit 3:1 und qualifiziert sich damit für die 2. Liga und der Favorit Schmiden ist draußen. Dann das Spiel Nordhausen gegen Wiesbaden in einer ausverkauften Halle mit 600 Zuschauern. Und der SVC knüpft nicht an die gute Leistung gegen Unterföhring, sondern an das schlechte Spiel gegen Schmiden an. Die gleichen Fehler und als Folge zwei verlorene Sätze und eine Superstimmung bei den Gastgebern in der Halle. Die Chance das Spiel noch zu drehen bestand dann im dritten Satz. Aber selbst drei Satzbälle konnten nicht verwandelt werden. Die Wiesbadener gewannen und sind damit in der 2. Liga. Für den SVC reichte es wegen der schlechteren Sätze nur zum letzte Platz.
SVC Nordhausen – Eintracht Wiesbaden 3:0 (20:25, 21:25, 31:33)
Nordhausen spielte mit: Giso Gewalt, Alexander Wedler, Sören Klause, Marek Cibula, Jens Liebhold, Andreas Mann, Thomas Rzepus, Daniel Rensing, Dominik Rieger, Daniel Gropp und Michal Slodicka.

