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Sa, 08:52 Uhr
21.09.2013

Karin Kisker stellt aus

Selbstporträt (Foto: Archiv Kneffel) Selbstporträt (Foto: Archiv Kneffel) Die Künstlerin Karin Kisker, geboren am 24. September 1953 in Nordhausen, stellt ab 28. September 2013 ihre Kunstwerke in der „Dichterstätte Sarah Kirsch“ aus. Die Eröffnung ist um 14.30 Uhr. Ein "Einführung dazu von Heidelore Kneffel...


Sie studierte Kunst und Germanistik an der Universität in Greifswald. Dort lehrt man bis heute intensiv die hohe Kunst des Zeichnens. Diese Ausbildung kam ihrer Begabung entgegen, denn Bleistift und Kugelschreiber gehören seit frühen Kindertagen zu ihren Stammutensilien. Hinzu kommt das Hantieren mit Farbe, wobei sie ausgiebig auch ihrer Experimentierfreude frönt.

Caspar David Friedrich, der große Künstlersohn der Stadt Greifswald, vertrat die Ansicht, dass das, was man real sieht, nur der Anlass zum Zeichnen und Malen sein kann. Allein derjenige, der Gesehenes aus sich heraus zum Bild fügen kann, verdient es, Künstler genannt zu werden. Karin Kiskers Bilder stehen in dieser Auffassung von Kunst.

Farbzeichnung (Foto: Archiv Kneffel) Farbzeichnung (Foto: Archiv Kneffel) In den Jahren 2012 und 2013 schuf sie Bildnisse zum Thema: „Aufzeichnungen zu Verszeichnungen“, die sie in der aktuellen HausART 3/2013 der „Dichterstätte Sarah Kirsch“ ab 28. September erstmals zeigen wird.

Das Phänomen der Zeit beschäftigt die Künstlerin seit 1997 besonders intensiv,. Damals begann sie, jedem Tag bis hin zur Jahrtausendwende ein Bild zu widmen, dem sie einen Text hinzu gab. Insgesamt entstanden 1001 Kunstwerke.

Künstlerbrief (Foto: Archiv Kneffel) Künstlerbrief (Foto: Archiv Kneffel) Trotz mehrerer Ausstellungen dieses „Zeitenlauf“-Werkes in verschiedenen Städten wie Nordhausen, Kassel, Mainz und Bonn sind Bildnisse aus diesem großen Kunstprojekt noch nicht öffentlich geworden. Deshalb freut es uns, eine weitere Anzahl von ihnen in Limlingerode ausstellen zu können. In der HausART in Limlingerode werden erstmals „Künstlerbriefe“ von ihrer Hand gezeigt, die sie im Jahr 2006 an die Autorin dieses Beitrags schrieb: „An Heidelerche von Kiskerine“.

Was es mit diesen Bezeichnungen auf sich hat und manches andere aus ihrer „Lebenswelt“ wird bei der Ausstellungseröffnung im Zwiegespräch gelüftet. „Manchmal weiß man nicht, wohin der Geist das Denken scheucht!“ (K. K.), so das Motto dieses Teils der Ausstellung in der „Dichterstätte“.

Anschließend wird in einem Programm der österreichische Dichter Nicolaus Lenau (1802-1850) vorgestellt, ein Großer seiner Zunft.
Heidelore Kneffel
Autor: red

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