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Fr, 15:30 Uhr
20.09.2013

Unverständnis

Etwas mehr als eine Woche ist es her, da der Stadtrat beschlossen hatte, die Kulturbibliothek künftig Bürgerhaus zu benennen. Jetzt soll der Beschluss rückgängig gemacht werden...


Zwei SPD-Stadträte wollen es so, weil sie den Bürgerwillen ungenügend berücksichtigt sehen. Barbara Schencke, die Fraktionsvorsitzende der LINKE im Stadtrat, versteht die ganz Aufregung nicht. "Eine satte Mehrheit, übrigens auch innerhalb der SPD-Fraktion, hat sich für diesen Namen ausgesprochen. Und warum sollen wir jetzt plötzlich einen mit solcher Mehrheit gefassten Beschluss wieder aufheben", sagt die Linke. Das, was da jetzt aus der SPD heraus veranstaltet wird, ist populistisch und ist eine Ablenkung von den inneren Problemen der Partei und in der Fraktion, so Barbara Schenke. Ich habe zwar noch nicht mit meinen Fraktionskollegen gesprochen, glaube aber, dass dieser SPD-Antrag keine Mehrheit bekommt.

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Ähnlich sieht das Martin Höfer. Der FDP-Fraktionsvorsitzende erläutert, dass sich der zuständige Ausschuss schon Gedanken gemacht habe, wie man verschiedene Vorschläge von Nikolai-Forum bis zu Hagelstange-Bibliothek unter einen Schirm bekomme. Und das sei mit dem Oberbegriff "Bürgerhaus" gelungen. "Ich denke nicht, dass sich die Stadträte durch eine gezielte Kampagne weniger Nordhäuser erpressen lassen sollten. Dann müssten wir vielleicht auch eines Tages den Beschluss zum Bau der Biomethananlage rückgängig machen", sagt Höfer.

Verwundert ob dieses Vorstoßes der beiden SPD-Fraktionäre zeigt sich Norbert Klodt, da der Stadtrat mit einer überaus deutlichen Mehrheit sich für den Namen "Bürgerhaus" ausgesprochen habe. Für den CDU-Fraktionsvorsitzenden gibt es im jetzigen Verhalten der SPD deutliche Parallelen zur einstigen Debatte um den Autohof in Sundhausen. Auch damals seien Teile der SPD im Stadtrat umgekippt. "Der jetzige Antrag zeigt, dass mit der sozialdemokratischen Fraktion keine verlässliche Politik im Stadtrat zu machen ist", so Klodt, der anderen Formen der demokratischen Mitbestimmung wie einem Bürgerbegehren nicht im Wege stehen wird.
Autor: red

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Kommentare
Ernchen
20.09.2013, 18:47 Uhr
Bürgerwille wird total ignoriert!
Warum wählen Die Bürger einen Stadtrat, und von denen ist ja der Stadtrat gewählt, wenn dann ein Bürgerwille total ignoriert wird!Normalerweise müßten die Bürger sogar einen anderen Namen wählen! Wie wäre es mit! Rinkes und Stadtrats PROTZBAU!,denn der hat ja diese Bauwerk durch gewinkt! Erstens in einer Altstadt solch einen Klotz hin zu setzen und der viel Teuer geworden ist und sicher auch noch wird, noch dazu das er für den Zweck die Himmelgartenbibliotek unter zu bringen überhaupt nicht geeignet ist! Die Steuerzahler die ja auch Nordhäuser sind müsten eigentlich gegen die Frau Rinke und den Stadtrat Strafanzeige wegen Steuerverschwendung stellen! Denn wegen diesen Protzbau sind einige dringende Projekte gekürzt worden! Und nun wieder, man regt an das Vorschläge durch die Bürger gemacht werden und nicht mal der mit weit über 150 Stimmen genannte Name kommt in die Abstimmung! Man sollte auch einen Bürgerwillen akzeptieren, denn man sollte sich mal überlegen, die nächste Wahl kommt bestimmt,denn dann bräuchten wir nicht mehr zu Wahl zu gehen, denn ein Nordhäuser Stadtrat braucht ja seine Bürger NICHT!! Solch eine AROGANZ des Stadtrates ist mehr als Verwerflich! Uwe Breitrück zwar auch aus Leimbach aber nicht verwandt mit einen der den Mut hat sich für den den willen der Bürger zu stellen den Hern Manfred Breitrück von der SPD
h3631
20.09.2013, 19:56 Uhr
Aroganz
Frau Schenke,eine satte Mehrheit,über 150 Stimmen der Bürger,wollte einen anderen Namen.Die Aroganz des Stadtrates ist nicht zu übertreffen.Der Bürgerwille mit Füssen getreten.Kocht euer eigenes Süppchen aber denkt daran,die Suppe kann man schnell versalzen.
Janko
20.09.2013, 20:10 Uhr
"bürgerwillen"?
vorausschickend: auch ich empfinde den namen "bürgerforum" als unglücklich gewählt und schlichtweg nichtssagend.
wenn ich jedoch in diesem zusammenhang stets lese, der stadtrat habe mit dieser namensvergabe den "bürgerwillen" ignoriert und würde nicht im "bürgersinne" handeln muss ich leider sagen, dass niemand weiß, was der bürgerwille überhaupt ist. hier werden immer wieder zahlen genannt: ein name mit 150 stimmen sei vorgeschlagen worden, ein anderer hat mit etwas mehr als 300 hier bei einer online-abstimmung auf der nnz gewonnen.
so, nun muss man aber diese knapp 500 abgegebenen bürgerstimmen für namensvorschläge h,ochrechnen auf 42.000 bürger. offenbar geht es also 99% der nordhäuser völlig am allerwertesten vorbei, wie die einrichtung hinter dem rathaus heißt. sollte man also wirklich den "bürgerwillen" befolgen, müsste man das "bürgerhaus" demzufolge "mir egal, wie das ding heißt" betiteln. DAS wäre dann der bürgerwille.
Luftikus
20.09.2013, 20:23 Uhr
Nicolaiforum ist kein Bürgerwille!
Sagt mal, wann merken den einige, dass sie von ein paar Personen nur benutzt werden. Nicolaiforum war nie Bürgerwille! Ich wüsste nicht dass ich je dafür gestimmt hätte.

Die Bürger der Stadt wurden um "Vorschläge" gebeten, welche Sie auch einreichten. Vorschläge !!!! Kein Votum!!!!

Und nur weil eine schlaue Frau Rinke ihr Nicolaiforum mit Unterschriften behangen hat, heißt daß doch nicht das dies ein Bürgerwille ist. Wo leben wir denn?

Das ist ja schon eine Frechheit den anderen Einreichern gegenüber. Hätten die gewusst, dass Unterschriften berücksichtigt werden, hätten die ihren Vorschlag ja auch mit Unterschriften bekräftigen können.
Ja, so denken Leute, Demokratie für sich zu beugen.
Ja liebe Schreiber und Stimmungsmacher der TA, da könnt Ihr mal auf Eure Plakate schreiben; „Das haben wir nicht gemacht“
Und übrigens, die Stadträte sind auch Bürger dieser Stadt, und ich kann nur an alle Stadträte appellieren: Lassen Sie sich nicht verbiegen! Es wäre eine Schande für die Souveränität des Stadtrates. Dieser könnte dann nicht mehr ernst genommen werden.
Georg
20.09.2013, 20:33 Uhr
Einfach unerträglich...
ist die Haltung der Stadtratsmitglieder, die an ihren festgelegten, am Bürgerwillen vorbei beschlossenen Namen "Bürgerhaus" festhalten. Warum wird der Wille einer Vielzahl von Nordhäuser Bürgern ignoriert? Ist es Arroganz, Sturheit oder mangelde Einsicht, das man vielleicht doch mal was falsch entschieden hat. Die Mitglieder des Kulturausschuß haben einen Namen vorgegeben der nicht einmal bei der Bürgerbefragung vorgeschlagen war und nun traut man sich nicht, bis auf die beiden Stadtratsmitglieder , dagegen zu stimmen. Ich halte das ganze für eine gesteuerte Aktion bei der es um politische Interessen geht.
Liebe Mitglieder des Stadtrats, handeln sie nach dem Willen der Bürger und überdenkeden sie noch einmal ihre Entscheidung.
Suse
20.09.2013, 21:10 Uhr
Arroganz oder Dummheit ?
Eine andere Reaktion hätte ich von Herrn Höfer und Frau Schenke auch gar nicht erwartet.Unterstellt man auch noch eine gezielte Kampagne! Herr Höfer und Frau Schenke, ein altes Sprichwort : " Was ich selber denk' und tue ,trau' ich auch den anderen zu!!! scheint sich ja mal wieder zu bewahrheiten. Wenn man an viele andere Vorkommnisse im Rathaus denkt, kommt einem als einfacher Wähler doch glatt der Gedanke: Was stimmt im Rathaus noch alles nicht? Mit dieser Äußerung haben sie nunmehr vielen Bürgern gezeigt,was für Stadträte sie wirklich sind? Sie nicht zu wählen ,war eine gute Wahl!
Ich habe sie zum Glück nicht gewählt!
Harzer_jung
20.09.2013, 21:13 Uhr
Bald gibt es einen neuen Stadtrat
Die Wahlen zum nächsten Stadtrat sind nicht weit weg.
Merken wir uns also lieber ganz genau wie der jetzige so agiert!
Wenn Stadträte wie Herr Höfer sich so über die Bürger stellen, dann hat er es verdient im nächsten Stadtrat kein Mitglied mehr zu sein!
Der Stradtrat hat für die Bürger zu arbeiten, und nicht in Allmachtsfantasieen zu schwelgen!
Ein neues denken muss in dieses Gremium einziehen, keine nichtöffentlichen Sitzungen mehr, keine Hinterzimmer und Klüngelpolitik.
Herr Höfer: wenn ein großteil der Bürger der Stadt gegen die Maisgasanlage ist, dann werden Sie das akzeptieren müssen! Und anscheinend ist auch ein Großteil der Bürger eher peinlich berührt vom Namen Bürgerhaus!
Schnell
20.09.2013, 21:50 Uhr
@Suse: Was stimmte alles vorher im Rathaus nicht?
Ich erweitere die Frage, liebe Suse: Was stimmte bis 2012 im Rathaus alles nicht und welche dieser Probleme treten nach dem Amtswechsel einfach nun zu Tage und werden einem anderen angelastet? Man sieht sich im Leben immer zweimal!
Gerd S.
21.09.2013, 00:32 Uhr
@suse
Arroganz und Dummheit vorwerfen find ich für ne sachliche Diskussion zwar komisch…
Mit Vorkommnissen im Rathaus haben sie aber vielleicht recht. Was da im Landtag heute gefragt wurde macht einen schon skeptisch. Wenn da was dran ist dann frage ich mich auch was da in der Vergangenheit im Rathaus vielleicht noch alles nicht gestimmt hat.
Aber das werden wir wohl nicht erfahren. Weil der dumme Bürger ja nichts erfahren darf.Aber Hr. Greiner wird uns da sicher noch interessante Sachen berichten.
Suse
21.09.2013, 00:33 Uhr
@ Luntemann-das ist die Frage
Wer nimmt diesen Stadtrat denn noch ernst?
Der normal denkende Bürger ohne Parteiinteressen bestimmt nicht mehr! Das ist doch alles nur Kaspertheater! Die Stadträte sollten sich alle ein T-Shirt drucken lassen mit der Aufschrift:
Ich war es nicht!
Und dann will es keiner gewesen sein ...
Traurig aber wahr!
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