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Mo, 07:46 Uhr
16.09.2013

Gesehen werden ist alles

Bei den immer kürzer werdenden Tagen und der damit zunehmenden Fahrten in der Dämmerung ist eine funktionierende Fahrradbeleuchtung unverzichtbar. Tipps gibt es dazu vom Nordhäuser Kreisverband des Allgemeinen Deutschen Fahrradclub...


Es ist festzustellen, dass leider einige Radfahrer keine Beleuchtung besitzen oder nicht rechtzeitig einschalten. Scheinbar gehen immer noch die meisten davon aus, solange sie genug sehen brauchen sie kein Licht. Mittlerweile sollte es sich aber herumgesprochen haben, dass es darum geht, gesehen zu werden. Der Autofahrer muss auch die Chance bekommen, den Radfahrer rechtzeitig zu sehen.

Die Ursachen der Problematik sind vielfältig. Dazu zählen sicherlich Nachlässigkeit, „Cool“ sein zu wollen und technische Mängel. Erwachsene und Jugendliche sollten sich überlegen, ob sie weiter zu den „Lichtmuffeln“ zählen wollen. Bei Kindern sind natürlich die Eltern gefragt, ihrer Verantwortung gerecht zu werden.

Die Möglichkeiten beginnen bereits bei der Bekleidung, helle und reflektierende Materialien erhöhen die Sichtbarkeit . Gleiches gilt für das Fahrrad selbst, wo es die unterschiedlichsten Reflektoren, die auch in gewissem Umfang vorgeschrieben sind, gibt .

Beim Radkauf fängt oft das Problem an. Jedes zweite ist sicherlich ein schickes Mountainbike, jedoch ohne Lichtanlage. Wenn man daran denkt, werden noch aufsteckbare batteriebetriebene Lampen mit erworben, aber das war’s. Diese sind in der Handhabung unzuverlässig, da sie oft vergessen werden oder die Batterien sind mal wieder leer. Wer diese Lösung favorisiert, hat zumindest seit kurzem grünes Licht vom Gesetzesgeber.

Die bequemste Lösung und am zuverlässigsten sind sicherlich Nabendynamos. Zum Nachrüsten gibt es Sets ab rund 80 Euro, weshalb man besser gleich beim Fahrradkauf darauf achten sollte (eine Flatrate für’s Licht, da man ein gutes Nabendynamo praktisch nicht wahrnimmt).

Zuverlässig sind nach wie vor die klassischen Dynamos, da sie auch immer zur Verfügung stehen. Hier gibt es jedoch große Unterschiede in der Qualität der Geräte (Energieausbeute, Rutschsicherheit, Laufgeräusche, Dauerhaftigkeit). Ohne fachmännischen Rat kommt man da nicht weiter.

Das gilt natürlich auch für die Lampen selbst. Auf Standlicht (vorn und hinten) sollte man achten. So ist man immer noch gut zu sehen, wenn man z.B. an einer Kreuzung warten muß. Man sollte sich beim Fachhändler oder im Internet auch die Unterschiede zwischen 15 und 40lux Lichtstärke verdeutlichen, um die richtige Entscheidung zu treffen.

Im letzten Heft der Stiftung Warentest sind verschiedene Fahrradbeleuchtungen bewertet worden.
Lothar Burkhardt, ADFC, KV Nordhausen
Autor: red

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Kommentare
Friderike
16.09.2013, 10:07 Uhr
Richtig, aber es muß auch kontroliert werden!
Hauptsache die "Dunkelfahrer" lesen diesen Artikel auch und erinnern sich an ihren Drahtesel. Sie gefährden nicht nur sich, sondern auch Andere!

Ich frage mich nur, weshalb die Polizei da nicht aktiver ist und mehr Verwarnungen ausspricht und Ordnungsgeld kassiert? Aber ein Fahrrad hat ja kein Nummernschild und wenn der Pedalritter noch behauptet ohne Papiere unterwegs zu sein, wird es Arbeit....Leider!
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