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So, 14:56 Uhr
15.09.2013

Hupach fordert Angleichung

23 Jahre nach der Wiedervereinigung klafft weiterhin eine große Gerechtigkeitslücke zwischen Ost und West. Die Folge ist, dass gleiche Lebensleistungen nicht in gleicher Weise in der Rente anerkannt werden. Bis 2017 muss sich das ändern, fordern Sigird Hupach...


Die Renten werden in Ost- und Westdeutschland mit unterschiedlichen Rentenwerten berechnet. Denn ein sogenannter Rentenpunkt, der einem Rentenanspruch entspricht, den ein/e Durchschnittsverdiener/in innerhalb eines Jahres durch die Beitragszahlung erwirbt, ist seit 1. Juli 2013 in den alten Bundesländern 28,14 €, in den neuen Bundesländern jedoch nur 25,74 € wert. Die Folge ist, dass eine Versicherte die 45 Jahre zum Durchschnittsverdienst der Versicherten eingezahlt hat, im Osten 108 € weniger im Monat erhält, als im Westen.

„Geht die Angleichung der Ost- an die Westrenten so weiter wie bislang, werden viele Rentnerinnen und Rentner die Angleichung ihrer Rente und damit die Anerkennung ihrer persönlichen Lebensleistung nicht mehr erleben“, kritisiert Sigrid Hupach (DIE LINKE) die Rentenregelungen des Einigungsvertrages.

DIE LINKE fordert daher endlich die Einheit im Rentenrecht. „Wir wollen mit einem steuerfinanzierten Zuschlagsmodell den aktuellen Rentenwert Ost bis 2017 an den aktuellen Rentenwert West angleichen“, erklärt Sigrid Hupach das Konzept der LINKEN. Mit der Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns von 10 € und durch die Stärkung der tariflichen Bindung im Osten, will DIE LINKE diese Ziele beschleunigen.
Autor: red

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