eic kyf msh nnz uhz tv nt
Do, 12:35 Uhr
12.04.2001

Thüringer Industrie befindet sich auf Wachstumskurs

Nordhausen (nnz/tls). Diese Entwicklung wurde besonders durch die Verbrauchsgüterproduzenten (+ 18,8 Prozent) und die Vorleistungsgüterproduzenten (+ 11,6 Prozent) beeinflusst. Die Gebrauchsgüterproduzenten und die Investitionsgüterproduzenten verfehlten das Ergebnis des vergleichbaren Vorjahresmonats um 0,5 bzw. 9,6 Prozent.
In das Inland wurden im Februar 2001 Waren im Wert von 2.329 Millionen Mark verkauft. Das waren 2,8 Prozent mehr als im Februar 2000. Unter Ausschaltung von Saison- und Kalendereinflüssen ergab sich ein Wachstum 6,8 Prozent.
Beeinflusst wurde diese Entwicklung vor allem durch die Verbrauchsgüterproduzenten (+ 20,1 Prozent) und die Vorleistungsgüterproduzenten (+ 10,2 Prozent). Die Gebrauchs- und Investitionsgüterproduzenten meldeten ein Minus von 8,7 bzw. 15,1 Prozent.
Die Auslandsumsätze stiegen gegenüber Februar 2000 um 10,7 Prozent auf 725 Millionen Mark. Unter Ausschaltung von Saison- und Kalendereinflüssen ergab sich ein Wachstum 17,3 Prozent.
Die Exportquote lag im Februar dieses Jahres mit 23,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats (22,4 Prozent).
In allen vier Hauptgruppen gab es höhere Auslandsumsätze: Investitionsgüterproduzenten (Wachstum um 3,9 Prozent), Gebrauchsgüterproduzenten (+ 25,8 Prozent), Vorleistungsgüterproduzenten (+ 16,5 Prozent) und Verbrauchsgüterproduzenten (+ 8,6 Prozent).
Ende Februar 2001 meldeten die Thüringer Industriebetriebe 135.336 Beschäftigte. Das waren 7.380 Personen mehr als Ende Februar 2000. Dieser Anstieg erfolgte in unterschiedlicher Höhe in allen Hauptgruppen, wobei die Gruppe der Vorleistungsgüterproduzenten mit einem Plus von 4.273 Personen weiterhin den Spitzenplatz inne hatte.
Die Produktivität (Umsatz je Beschäftigten) ging gegenüber Februar 2000 - bedingt durch die deutlichere Steigerung der Zahl der Beschäftigten (+ 5,8 Prozent) im Vergleich zum Umsatzzuwachs (+ 4,5 Prozent) - um 1,2 Prozent zurück. Unter Ausschaltung von Saison- und Kalendereinflüssen ergab sich ein Wachstum von 3,4 Prozent. Während die Investitions- und Gebrauchsgüterproduzenten einen Rückgang um 16,5 bzw. 5,0 Prozent meldeten, konnten die Verbrauchs- und Vorleistungsgüterproduzenten den Umsatz je Beschäftigten um 14,2 bzw. 4,2 Prozent steigern.
Von Januar bis Februar 2001 wurden Waren im Wert von 4,6 Milliarden Mark umgesetzt. Das waren 678 Millionen Mark bzw. 12,6 Prozent mehr als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Der Inlandsumsatz erhöhte sich um 420 Millionen Mark bzw. 10,0 Prozent und der Auslandsumsatz um 258 Millionen Mark bzw. 21,4 Prozent. Die Produktivität stieg um 5,9 Prozent auf 44.897 Mark Umsatz je Beschäftigten.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)