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Mo, 06:48 Uhr
09.09.2013

Spontan geheilt

Lüder Wohlenberg ist eigentlich Arzt, eigentlich aber auch Kabarettist. Das die Welten des Kabaretts und des ärztlichen Warte- und Behandlungszimmer soweit nicht auseinander liegen, davon konnten sich gestern 250 Menschen im Heringer Schloss überzeugen...


In dem freute sich der Vorstandsvorsitzende der Nordhäuser Kreissparkasse, Wolfgang Asche, dass der ehemalige Kuhstall schon zum zweiten Mal an diesem Wochenende ausverkauft sei. Asche verwies darauf, dass die Kreissparkasse rund um den Tag des offenen Denkmals zur Veranstaltungsreihe "hör-mal im Denkmal" einlädt.

Lüder Wohlenberg in der Rolle des Herrn Raderscheid (Foto: nnz) Lüder Wohlenberg in der Rolle des Herrn Raderscheid (Foto: nnz)

Den Auftakt dazu machte Lüder Wohlenberg, der mal als normaler Kabarettist die politische Szenerie in diesem Land sezierte, mal in die Rolle des Profipatienten Herr Raderscheit schlüpfte. Fazit der mehr als 90 Minuten: Die reale Welt in Politik und Medizin sind von der Satire nicht allzuweit entfernt. Dass die Zuhörer und Zuschauer sich trotzdem amüsieren konnten, dass lag an der Kunst der Aufbereitung durch Wohlenberg.

Danach, also spätestens ab heute, werden die Gäste jenes Kabarettabends wohl wieder merken, dass dieses Gesundheitssystem eigentlich ein Kranheitssystem ist und nur funktioniert, wenn immer mehr Menschen krank sind und möglichst lange krank bleiben.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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