So, 15:35 Uhr
08.09.2013
Handwerk ist nicht anonym
Handwerk hat goldenen Boden - an dieser Volksweisheit hat sich bis heute nichts geändert. Das war auch in dieser Woche zu spüren, als in Leinefelde 57 Gesellen aus dem Bereich der Kreishandwerkerschaft Nordthüringer, wozu die beiden Landkreise Eichsfeld und Nordhausen gehören, freigesprochen worden....
Ein feierlicher Augenblick für die Gesellinnen und Gesellen, die nach dreijähriger Ausbildung in den Berufen Tischler, Maler Maurer, Friseure, Raumausstatter, Fleischer und Bäcker nun in ihren Berufen arbeiten.
Hauptgeschäftsführer Klaus-Dieter Worm von der Kreishandwerkerschaft sagte, dass man heute mehr als 300 verschiedene Berufe erlernen kann und die jungen Leute mit der Wahl einen Handwerksberuf zu lernen, eine richtige und für das Handwerk wertvolle Entscheidung getroffen haben. Das Handwerk brauche dringender als je zuvor Nachwuchs.
Klaus-Dieter sagte weiter u.a.: "Gute Handwerker werden auch in Zukunft gebraucht, da bin ich mir ganz sicher. Denn nicht erst wenn früh`s die frischen Brötchen oder abends die Würstchen zur Grillparty fehlen, wird man feststellen, dass da etwas nicht stimmt. Gerade unsere Bäcker und Fleischer haben in vielfacher Hinsicht einen wunderbaren Beruf ausgewählt. Denn die deutschen Bäcker und Fleischer sind Weltmeister in Sachen Vielfalt und Ideenreichtum. Bei den Bäckern sind das beispielsweise mehr als 400 Brotsorten und es kommen immer weitere dazu sowie mehr als 1200 Arten von Fein- und Kleingebäck.
Gleiches gilt für den Tischler, der immer viele individuelle Lösungen parat hat, wenn es um passgenaue Einbauten von Möbeln oder Fenster und Türen geht, die restauriert oder komplett erneuert werden müssen. Dafür braucht man den Fachmann.
So ist es für jeden Beruf möglich bestimmte Tätigkeiten aufzuzeigen, wobei dies nur Bruchstücke der Arbeit der Handwerker sind. Ihr Schicksal ist, dass Sie bei Ihrer Arbeit immer kritisch beobachtet werden, weil jeder Kunde der Meinung ist, es besser zu wissen. Sie sind kein anonymer Fabrikarbeiter, sondern sind ständig mit den Auftraggebern auf Tuchfühlung....
Die Jugendlichen von heute ticken anders als noch vor Jahren. Sie sind rastlos, unentwegt online, vernetzt und extrem medienfokussiert. Auch wenn sie manchmal nicht alle Anforderungen in Mathe oder anderen Fachbereichen erbringen, sind ihnen doch die Werte wie Fleiß, Verlässlichkeit, Erfolg, Familie und Freunde wichtig.
Mehr denn je müssen wir uns mit dieser Jugend beschäftigen, denn wir werden keine andere bekommen. Es gilt die Fachkräfte von morgen zu sichern, und zwar mit dem Angebot das vorhanden ist. Die Jugend ist nicht schlechter. - Sondern anders...
Das Lernen – das wird Sie kaum überraschen, wird nicht aufhören nach dieser Freisprechung. Freisprechung heißt aber nicht von der Pflicht zum Weiterlernen, der Pflicht zur sauberen und ordentlichen Arbeit freigesprochen zu werden. In der jetzigen Zeit bedeutet das, dass die Lehrlinge nach einer zwei- bzw. dreijährigen Ausbildung verbunden mit einer praktischen und theoretischen Prüfung ihren Gesellenbrief erhalten.
Niemand kann in der heutigen Zeit davon mehr freigesprochen werden. Denken wir hierbei nur mal an die Entwicklung im Mobilnetzbereich. Hatten wir vor 20 Jahren Mobiltelefone von der Größe eines Bordkoffers, so passt es heute auch in die kleinste Handtasche der Frau. Wandel gibt es überall auch wo Sie tätig sind. Ob im Friseurhandwerk, Tischlerhandwerk oder im Bäcker- und Fleischerhandwerk. So macht es die Computertechnik möglich, dem Kunden bereits vor dem Haarschnitt zu zeigen, wie er danach aussieht, bzw. er seinen Typ im Rahmen einer Beratung verändern kann.
Trotz der sprichwörtlichen Handarbeit wird auch in den anderen Berufen Technik eingesetzt, die effektiver und schneller ist als noch vor fünf Jahren, auch hier ist der Wandel immer schneller. Sie werden sich also immer wieder weiterbilden müssen, weil die Zeit nicht stehen bleibt, die Technik fortschreitet und sich der Geschmack der Leute verändert.
Nach Ihnen kommen neue Lehrlinge, die frische Ideen mitbringen und etwas anders machen wollen. Ihre Kinder werden eines Tages wahrscheinlich ganz anders arbeiten als Sie heute und auch ganz andere Aufträge bekommen..."
Autor: enEin feierlicher Augenblick für die Gesellinnen und Gesellen, die nach dreijähriger Ausbildung in den Berufen Tischler, Maler Maurer, Friseure, Raumausstatter, Fleischer und Bäcker nun in ihren Berufen arbeiten.
Hauptgeschäftsführer Klaus-Dieter Worm von der Kreishandwerkerschaft sagte, dass man heute mehr als 300 verschiedene Berufe erlernen kann und die jungen Leute mit der Wahl einen Handwerksberuf zu lernen, eine richtige und für das Handwerk wertvolle Entscheidung getroffen haben. Das Handwerk brauche dringender als je zuvor Nachwuchs.
Klaus-Dieter sagte weiter u.a.: "Gute Handwerker werden auch in Zukunft gebraucht, da bin ich mir ganz sicher. Denn nicht erst wenn früh`s die frischen Brötchen oder abends die Würstchen zur Grillparty fehlen, wird man feststellen, dass da etwas nicht stimmt. Gerade unsere Bäcker und Fleischer haben in vielfacher Hinsicht einen wunderbaren Beruf ausgewählt. Denn die deutschen Bäcker und Fleischer sind Weltmeister in Sachen Vielfalt und Ideenreichtum. Bei den Bäckern sind das beispielsweise mehr als 400 Brotsorten und es kommen immer weitere dazu sowie mehr als 1200 Arten von Fein- und Kleingebäck.
Gleiches gilt für den Tischler, der immer viele individuelle Lösungen parat hat, wenn es um passgenaue Einbauten von Möbeln oder Fenster und Türen geht, die restauriert oder komplett erneuert werden müssen. Dafür braucht man den Fachmann.
So ist es für jeden Beruf möglich bestimmte Tätigkeiten aufzuzeigen, wobei dies nur Bruchstücke der Arbeit der Handwerker sind. Ihr Schicksal ist, dass Sie bei Ihrer Arbeit immer kritisch beobachtet werden, weil jeder Kunde der Meinung ist, es besser zu wissen. Sie sind kein anonymer Fabrikarbeiter, sondern sind ständig mit den Auftraggebern auf Tuchfühlung....
Die Jugendlichen von heute ticken anders als noch vor Jahren. Sie sind rastlos, unentwegt online, vernetzt und extrem medienfokussiert. Auch wenn sie manchmal nicht alle Anforderungen in Mathe oder anderen Fachbereichen erbringen, sind ihnen doch die Werte wie Fleiß, Verlässlichkeit, Erfolg, Familie und Freunde wichtig.
Mehr denn je müssen wir uns mit dieser Jugend beschäftigen, denn wir werden keine andere bekommen. Es gilt die Fachkräfte von morgen zu sichern, und zwar mit dem Angebot das vorhanden ist. Die Jugend ist nicht schlechter. - Sondern anders...
Das Lernen – das wird Sie kaum überraschen, wird nicht aufhören nach dieser Freisprechung. Freisprechung heißt aber nicht von der Pflicht zum Weiterlernen, der Pflicht zur sauberen und ordentlichen Arbeit freigesprochen zu werden. In der jetzigen Zeit bedeutet das, dass die Lehrlinge nach einer zwei- bzw. dreijährigen Ausbildung verbunden mit einer praktischen und theoretischen Prüfung ihren Gesellenbrief erhalten.
Niemand kann in der heutigen Zeit davon mehr freigesprochen werden. Denken wir hierbei nur mal an die Entwicklung im Mobilnetzbereich. Hatten wir vor 20 Jahren Mobiltelefone von der Größe eines Bordkoffers, so passt es heute auch in die kleinste Handtasche der Frau. Wandel gibt es überall auch wo Sie tätig sind. Ob im Friseurhandwerk, Tischlerhandwerk oder im Bäcker- und Fleischerhandwerk. So macht es die Computertechnik möglich, dem Kunden bereits vor dem Haarschnitt zu zeigen, wie er danach aussieht, bzw. er seinen Typ im Rahmen einer Beratung verändern kann.
Trotz der sprichwörtlichen Handarbeit wird auch in den anderen Berufen Technik eingesetzt, die effektiver und schneller ist als noch vor fünf Jahren, auch hier ist der Wandel immer schneller. Sie werden sich also immer wieder weiterbilden müssen, weil die Zeit nicht stehen bleibt, die Technik fortschreitet und sich der Geschmack der Leute verändert.
Nach Ihnen kommen neue Lehrlinge, die frische Ideen mitbringen und etwas anders machen wollen. Ihre Kinder werden eines Tages wahrscheinlich ganz anders arbeiten als Sie heute und auch ganz andere Aufträge bekommen..."






