Do, 15:15 Uhr
05.09.2013
FSV kontra FSV im Pokal
Am Freitagabend geht es für Wacker Nordhausen beim FSV Martinroda in der 2. Hauptrunde des Köstritzer Pokals ab 18 Uhr um den Einzug ins Achtelfinale dieses Landeswettbewerbs. Der Vorbericht von Klaus Verkouter in Ihrer nnz...
Gemeinsam sind beiden FSV-Vertretungen die ärgerlichen, weil vermeidbaren Punktspielergebnisse des vergangenen Wochenendes. Während Gastgeber Martinroda in der Verbandsliga trotz guten Spiels und vieler Tormöglichkeiten gegen die SpVgg Geratal 0:2 scheiterte, haderte auch der Nordhäuser Anhang mit dem 1:2-Ausgang der Regionalligapartie gegen die TSG Neustrelitz. Etwa gleich war auch die Zuschauerzahl im Ilmkreisderby und im Südharz – gut 800. Diese Zahl spricht für die Begeisterung in Martinroda und wird am Freitag gegen Wacker wohl wieder angestrebt.
Schließlich haben die Hausherren als unterklassige Mannschaft nichts zu verlieren; denn eine Niederlage gegen die Nordhäuser wäre von der Papierform her das normalste Ding der Welt.
Außerdem hoffen die Gastgeber, wie sie selbst sagen, "dass der Knoten platzt, um zurück in die Spur zu finden, wie es Sportfreund Krogel auf deren Homepage ausdrückte. Weiter hofft Martinroda dies: Die Mannschaft, qualitativ in dieser Saison verbessert, wird, wenn die Mechanismen gepaart mit Spielfreude greifen, ihre Leistung auf dem Platz verbessern.
Es ist möglich (oder wahrscheinlich), dass Martinroda – ähnlich wie Roschütz in der 1. Runde – zunächst auf Absicherung und Torverhinderung aus sein wird, um die sich bietenden Kontermöglichkeiten zu nutzen. Trainer Goslar wird seinen Mannen natürlich etwas ganz anderes vorgeben, aber in der Vorbereitung auch darauf verweisen, dass gerade in solchen Spielen gegen eventuell defensiv aufgestellte Gegner oftmals auch Geduld vonnöten ist. Es wird interessant, wessen Taktik aufgeht.
Die Wackertrainer schickten am Mittwochabend beim 7:1-Erfolg beim FC Union Mühlhausen, der in der gleichen Spielklasse wie Martinroda kickt, eine Anfangs-Mannschaft aufs Feld, die auf allen elf zu vergebenden Positionen andere Akteure sah als im letzten Punktspiel. Wir können also getrost davon sprechen, dass der Test genutzt wurde, um allen Spielern im Kader Spielpraxis zu ermöglichen. Vielleicht hat sich sogar jemand für die Startaufstellung im Pokal angeboten.
In der ersten Hauptrunde des Landespokals gewann Martinroda beim 1. Suhler SV mit 3:1. Wacker konnte sich beim SV Roschütz mit 4:0 behaupten. Nun hofft man beim Gastgeber auf die Sensation. Am 7. April 2012, damals spielten beide Vereine noch gemeinsam in der Thüringenliga, war man nahe dran, Wacker ein Bein zu stellen. Das Spiel endete überraschend 2:2 (im Hinspiel siegte Wacker noch klar mit 6:0). Aus der Nordhäuser Mannschaft von damals gehören nur noch sechs Mann zum Kader der Ersten (Goslar, Langer, Vopel, Biank, Pelan und Stark. Die vier Letztgenannten auf Bildern aus Martinroda).
Präsident Nico Kleofas gab vor Saisonbeginn auch ein weites Vordringen im Pokal als ein Saisonziel aus, um möglichst einmal in einem Heimspiel auf einen großen Thüringer Verein zu treffen. In Martinroda findet für uns nun schon das neunte Pokalspiel hintereinander auswärts statt. Das letzte Mal trat Wacker im Albert-Kuntz-Sportpark gegen den 1. FC Gera 03 an, der inzwischen von der Fußball-Landkarte verschwunden ist.
Auf geht’s also zum 71. Landespokalspiel. Die Fans von Wacker wollen den 51. Sieg in diesem Wettbewerb und ins Achtelfinale.
Klaus Verkouter
Autor: redGemeinsam sind beiden FSV-Vertretungen die ärgerlichen, weil vermeidbaren Punktspielergebnisse des vergangenen Wochenendes. Während Gastgeber Martinroda in der Verbandsliga trotz guten Spiels und vieler Tormöglichkeiten gegen die SpVgg Geratal 0:2 scheiterte, haderte auch der Nordhäuser Anhang mit dem 1:2-Ausgang der Regionalligapartie gegen die TSG Neustrelitz. Etwa gleich war auch die Zuschauerzahl im Ilmkreisderby und im Südharz – gut 800. Diese Zahl spricht für die Begeisterung in Martinroda und wird am Freitag gegen Wacker wohl wieder angestrebt.
Schließlich haben die Hausherren als unterklassige Mannschaft nichts zu verlieren; denn eine Niederlage gegen die Nordhäuser wäre von der Papierform her das normalste Ding der Welt.
Außerdem hoffen die Gastgeber, wie sie selbst sagen, "dass der Knoten platzt, um zurück in die Spur zu finden, wie es Sportfreund Krogel auf deren Homepage ausdrückte. Weiter hofft Martinroda dies: Die Mannschaft, qualitativ in dieser Saison verbessert, wird, wenn die Mechanismen gepaart mit Spielfreude greifen, ihre Leistung auf dem Platz verbessern.
Es ist möglich (oder wahrscheinlich), dass Martinroda – ähnlich wie Roschütz in der 1. Runde – zunächst auf Absicherung und Torverhinderung aus sein wird, um die sich bietenden Kontermöglichkeiten zu nutzen. Trainer Goslar wird seinen Mannen natürlich etwas ganz anderes vorgeben, aber in der Vorbereitung auch darauf verweisen, dass gerade in solchen Spielen gegen eventuell defensiv aufgestellte Gegner oftmals auch Geduld vonnöten ist. Es wird interessant, wessen Taktik aufgeht.
Die Wackertrainer schickten am Mittwochabend beim 7:1-Erfolg beim FC Union Mühlhausen, der in der gleichen Spielklasse wie Martinroda kickt, eine Anfangs-Mannschaft aufs Feld, die auf allen elf zu vergebenden Positionen andere Akteure sah als im letzten Punktspiel. Wir können also getrost davon sprechen, dass der Test genutzt wurde, um allen Spielern im Kader Spielpraxis zu ermöglichen. Vielleicht hat sich sogar jemand für die Startaufstellung im Pokal angeboten.
In der ersten Hauptrunde des Landespokals gewann Martinroda beim 1. Suhler SV mit 3:1. Wacker konnte sich beim SV Roschütz mit 4:0 behaupten. Nun hofft man beim Gastgeber auf die Sensation. Am 7. April 2012, damals spielten beide Vereine noch gemeinsam in der Thüringenliga, war man nahe dran, Wacker ein Bein zu stellen. Das Spiel endete überraschend 2:2 (im Hinspiel siegte Wacker noch klar mit 6:0). Aus der Nordhäuser Mannschaft von damals gehören nur noch sechs Mann zum Kader der Ersten (Goslar, Langer, Vopel, Biank, Pelan und Stark. Die vier Letztgenannten auf Bildern aus Martinroda).
Präsident Nico Kleofas gab vor Saisonbeginn auch ein weites Vordringen im Pokal als ein Saisonziel aus, um möglichst einmal in einem Heimspiel auf einen großen Thüringer Verein zu treffen. In Martinroda findet für uns nun schon das neunte Pokalspiel hintereinander auswärts statt. Das letzte Mal trat Wacker im Albert-Kuntz-Sportpark gegen den 1. FC Gera 03 an, der inzwischen von der Fußball-Landkarte verschwunden ist.
Auf geht’s also zum 71. Landespokalspiel. Die Fans von Wacker wollen den 51. Sieg in diesem Wettbewerb und ins Achtelfinale.
Klaus Verkouter





