Do, 12:04 Uhr
05.09.2013
Zwei-Klassen-Medizin abschaffen
Anders als alle anderen im Bundestag vertretenen Parteien stellt DIE LINKE das duale Versicherungssystem grundsätzlich in Frage und kritisiert seit vielen Jahren das Nebeneinander der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung...
Es ist unsinnig und in Europa einmalig. Sagt Sigrid Hupach, LINKE Direktkandidatin im Wahlkreis 190. Ginge es nach den Sozialisten, würde es eine private Vollversicherung nicht mehr geben. Ihr Konzept sieht eine solidarische Gesundheitsversicherung vor, in die alle Menschen auf der Basis aller Einkommensarten einzahlen. Die private Krankenversicherung will DIE LINKE auf freiwillige Zusatzleistungen beschränken.
Privat krankenversicherte Menschen sind oft gutverdienende, junge und kinderlose Menschen. Deren Beiträge fehlen der gesetzlichen Krankenversicherung, machen sie instabil und sorgen für Leistungskürzungen. Die entstehenden Kosten werden dabei auf die Versicherten verlagert. So Sigrid Hupach.
DIE LINKE möchte Solidarität und Qualität in der Gesundheitsversorgung und ein Ende der Zwei-Klassen-Medizin. Die Besserversorgung und Bevorzugung von Privatpatienten aufgrund besser Abrechnungsgrundlagen muss ein Ende haben! Als unerträglich bezeichnet Sigrid Hupach die Tatsache, dass einkommens- und sozialschwache Menschen, eine nachgewiesen niedrigere Lebenserwartung haben als jene, deren Einkommen und Lebensumstände die private Versicherung ermöglichen. Alle Menschen müssen gleichermaßen vom medizinischen Fortschritt profitieren. Gesundheit ist keine Ware, macht Sigrid Hupach deutlich.
Autor: redEs ist unsinnig und in Europa einmalig. Sagt Sigrid Hupach, LINKE Direktkandidatin im Wahlkreis 190. Ginge es nach den Sozialisten, würde es eine private Vollversicherung nicht mehr geben. Ihr Konzept sieht eine solidarische Gesundheitsversicherung vor, in die alle Menschen auf der Basis aller Einkommensarten einzahlen. Die private Krankenversicherung will DIE LINKE auf freiwillige Zusatzleistungen beschränken.
Privat krankenversicherte Menschen sind oft gutverdienende, junge und kinderlose Menschen. Deren Beiträge fehlen der gesetzlichen Krankenversicherung, machen sie instabil und sorgen für Leistungskürzungen. Die entstehenden Kosten werden dabei auf die Versicherten verlagert. So Sigrid Hupach.
DIE LINKE möchte Solidarität und Qualität in der Gesundheitsversorgung und ein Ende der Zwei-Klassen-Medizin. Die Besserversorgung und Bevorzugung von Privatpatienten aufgrund besser Abrechnungsgrundlagen muss ein Ende haben! Als unerträglich bezeichnet Sigrid Hupach die Tatsache, dass einkommens- und sozialschwache Menschen, eine nachgewiesen niedrigere Lebenserwartung haben als jene, deren Einkommen und Lebensumstände die private Versicherung ermöglichen. Alle Menschen müssen gleichermaßen vom medizinischen Fortschritt profitieren. Gesundheit ist keine Ware, macht Sigrid Hupach deutlich.

