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Mi, 08:08 Uhr
11.04.2001

Über Strukturen frühestens in zehn Jahren nachdenken

Nordhausen (nnz). "Der Landkreis Nordhausen ist zu klein, die Stadt zu groß. Deshalb müsse über einen neuen Zuschnitt im Norden nachgedacht werden", meinte gestern Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD). Bereits am Montag hatte sie eine Zahl von 120.000 bis 150.000 Einwohnern genannt.
Davon hält Landrat Joachim Claus (CDU)überhaupt nichts. Seiner Ansicht nach könne die kommunale Struktur in zehn bis 15 Jahren auf den Prüfstand gebracht werden. Jetzt müsse man in den jetzigen, seit 1994 bestehenden Strukturen, auskommen. Auch der Landrat des Landkreises Eichsfeld, Dr. Henning (CDU) hatte einem Großkreis "Nordthüringen" eine deutliche Absage erteilt (siehe nnz-Archiv).
Während Führungsspitzen in Stadt und Landkreis Nordhausen zu neuen Strukturen unterschiedlicher Meinung sind, soll in den kommenden acht Wochen intensiv über eine effektivere Aufgabenverteilung verhandelt werden. So soll die Sozialhilfe nicht mehr in der Stadt, sondern im Landratsamt ausgezahlt werden. Auf den Prüfstand sollten nach Aussagen von Joachim Claus auch das städtische Umweltamt, die Schulträgerschaft und das Bauordnungsamt. Nach Ansicht von Barbara Rinke hole die Stadt beim Betreiben des Bauordnungsamtes mehr Kosten herein als der Kreis. Das Umweltamt könne umstrukturiert werden, überlegt werden müsse auch, ob einige der Jugendklubs in der jetzigen Form weiter bestehen können.
Autor: nnz

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