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So, 07:23 Uhr
01.09.2013

Armutsgefährdungsquote in Thüringen steigt

Sozialverband VdK Hessen-Thüringen fordert Politik auf, endlich zu handeln. Dazu erreichte nnz/kn folgende Meldung vom VdK Kreisverband Nordthüringen.

Angesichts der vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zur Armutsgefährdung 2012 äußerte sich der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Hessen- Thüringen, Udo Schlitt und Vertreter des VdK-Kreisverbands Nordthüringen ( Kreise Nordhausen und Kyffhäuser ), sehr besorgt.

Der wirtschaftliche Erfolg kommt leider nur bei einem kleinen Teil der Bevölkerung an.
Niedriglohn und sinkende Renten sind eine reale Bedrohung für viele Menschen. Die Politik muss endlich handeln“, so Schlitt.
Der VdK-Kreisverband Nordthüringen beobachtet schon seit Jahren eine zunehmende Spaltung unserer Gesellschaft. Immer mehr Menschen haben nicht mehr genug Geld zum Leben, während der Reichtum der „ oberen Zehntausend“ ständig anwächst.
Immer mehr Menschen haben Schwierigkeiten, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, da das Geld knapp wird.

Energiekosten, Medikamente, Pflege, ja sogar bestimmte Lebensmittel können viele nicht mehr selbst bezahlen. Die Kosten für Alters-, Krankheits- - und Pflegevorsorge werden zunehmend dem Einzelnen aufgebürdet.

Gesundheit ist für immer weniger Menschen finanzierbar. Laut einer Studie aus dem Jahr 2012 belasten Zuzahlungen zu medizinischen Leistungen den Einzelnen mit durchschnittlich rund 30 Euro monatlich. In Zukunft drohen hohe Zusatzbeiträge zur Krankenversicherung.
Menschenwürdige Pflege bei Krankheit und im Alter wird zum Armutsrisiko. 2011 mussten mehr als 420.000 pflegebedürftige Menschen in Deutschland beim Sozialamt Hilfe zur Pflege beantragen.

Die Energiekosten steigen ständig, somit auch der Lebensunterhalt. Im Vergleich zu 2005 musste 2012 in Hessen und in Thüringen für Heizöl über 60 Prozent mehr bezahlt werden, für Strom fast 40 Prozent mehr und ein Ende der Preiserhöhungen ist nicht abzusehen.
Bundesweit wurde 2011 mehr als 300.000 Kunden der Strom abgestellt, weil sie ihre Rechnungen nicht bezahlen konnten.
Etwa 1,5 Millionen Menschen in Deutschland sind zur Versorgung mit Lebensmittel auf die private Wohltätigkeit von Tafeln angewiesen, davon 260.000 Seniorinnen und Senioren.

In Thüringen versorgen derzeit 32 Tafeln regelmäßig 23.000 Personen.
Dieser Entwicklung wollen wir nicht tatenlos zusehen. Mit unserer Kampagne gegen ( Alters ) Armut und soziale Spaltung im Jahr 2013 möchten wir eine breite Bewegung für soziale Gerechtigkeit in Gang setzen und alle Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen motivieren.
Wir wollen nicht, dass die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird. Wir wollen eine solidarische und gerechte Gesellschaft, die Chancengleichheit für alle bietet. Wir fordern daher von der Politik:

Endlich Handeln!

Andreas Links
Öffentlichkeitsarbeit VdK-KV Nordthüringen
Autor: khh

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Kommentare
pumpnC
01.09.2013, 13:05 Uhr
Tjo
Das passiert wenn man ständig CDU wählt
aradmer
01.09.2013, 15:11 Uhr
kann ich auch nur beständigen
Ja, das ich sehe ich genau so ,ständig würd die CDU gewählt und es ändert sich seid Jahren nichts zum positiven .Viele gehen daher auch erst garnicht zur Wahl.
AndreasG
01.09.2013, 17:53 Uhr
Armutsgefährdungsquote
das liegt nicht nur an der CDU, mit spd oder den grünen schwarzen oder bunten wäre es auch nicht besser. Fakt ist doch wenn man mal ganz ehrlich und realistisch ist, alles was bei den inzenierten Wahlen zur Wahl steht ist doch Mist. man wählt doch nur leute die dann auf steuerzahlerkosten karriere machen. ändern wird sich nie was, weil immer irgendwie die selben leute ihre finger im spiel haben. ist doch egal ob cdu mit spd oder fdp mit den grünen oder andersrum...

der deutsche bürger wird ständig überall bevormundet und ausgenommen wie eine weihnachtsgans und die gezahlten Steuern werden mit der gießkanne in der ganzen welt verteilt nur um sich einen guten ruf zu erkaufen. diese deutschfeindlichen parteien sollten endlich verschwinden
Retupmoc
02.09.2013, 09:06 Uhr
Die Anderen
Woher wollen Sie wissen, das es mit anderen Parteien nicht besser wäre @ mabuse? Fakt ist - Frau Merkel kann es nicht!
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