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Fr, 19:49 Uhr
30.08.2013

Grüne unterstützen freie Schule in Ilfeld!

Nachdem der Ilfelder Schulteil des Nordhäuser Herder Gymnasiums bewusst von der Nordhäuser Lokalpolitik gegen die Wand gefahren wurde, gibt es nun Ideen vor Ort für eine Zukunft des Bildungsstandortes in Ilfeld. Ein Statement von John Dauert...


Dazu erklärt John Dauert, Kreissprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, und ehemaliger Schüler in Ilfeld: „Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass die beiden Stichwahlkandidaten zur Landratswahl im letzten Jahr nicht ehrlich waren. Während Egon Primas plakatierte: „Die Schule bleibt im Ort“, hielt es seine Gegenkandidatin ähnlich, jedoch ohne solche markigen Versprechungen. Dass sie beide der lokalen Demokratie einen Bärendienst erwiesen haben zeigt sich in der Abwicklung und dem Umgang mit den Ideen einer freien Schule in privater Trägerschaft. Anstelle von der Landrätin ausgebremst zu werden, sollten den Verantwortlichen eine Unterstützung entgegengebracht werden.

Wenn es die Schülersituation im Südharz wirklich nicht zulassen sollte, sind Überlegungen einer privaten Schule mit Internat mehr als nur zulässig. Darin besteht die Chance mit neuen Konzepten ein besseres Bildungsangebot und vor allem Alternativen vor Ort zu schaffen. Und damit werden auch die Schülerzahlen an den staatlichen Gymnasien nicht sinken. Wer hier nur markige Sprüche gegen Privatschulen klopft, kapituliert vor einer innovativen Sachpolitik und legt eine Ideenlosigkeit an den Tag, die der Südharz nicht verdient hat.“
Autor: red

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Kommentare
Stenger
31.08.2013, 09:16 Uhr
Zustimmung
Sehr geehrter Herr Dauert,
sie sprechen mir aus der Seele.
Ich war in der Arbeitsgruppe, die sich mit dem Thema Gemeinschaftsschule beschäftigt hat.
Ich hatte nicht wirklich das Gefühl, dass uns Frau Keller aktiv unterstützt hat. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass Sie sich zurückhielt und uns vorschickte nach dem Motto macht mal, obwohl der Vorschlag Gemeinschaftsschule aus Ihrem Hause kam. Somit verbrennt Sie sich nicht die Finger. Auch jetzt ist Sie wieder abwartend, wenn nicht sogar negativ zu diesem Thema eingestellt (siehe TA). Frau Keller hat in der Sitzung am 24.04 in der Aula des Gymnasium Ilfeld versprochen, dass Sie das Thema ernst nimmt und eine Arbeitsgruppe einrichten will. Komisch, dass Herr Klante Sie dann zu den Sitzungen einladen musste und Sie nur reagierte anstatt zu agieren.
Weiterhin hat Ihr Mitarbeiter Herr Rumpf versprochen, dass die Bus- und Bahnanbindung für die Schüler kein Problem ist, wenn sie nun nach Nordhausen fahren müssen. Die Schule hat begonnen und nun herrscht Chaos.
Ich bin von Frau Keller sehr enttäuscht.
Frau Keller ich hoffe, dass Sie sich nun aktiv an der Entstehung eines privaten Gymnasiums in Ilfeld beteiligen.
Mit freundlichen Grüßen
Stenger
othello
01.09.2013, 20:06 Uhr
Grüne und Klosterschule
Der Klosterkammer Hannover gehören riesige Ländereien, Gebäude und Waldgebiete und ist auch einer der größten Grundstückseigentümer und Waldbesitzer in und um Ilfeld, mit einem großen finanziellen Potential. Da bleibt es nicht aus, dass man die Chance nutzt, ungenutzte Immobilien zu vermarkten, wenn die örtliche Politik versagt.Woran ist die Idee einer Gemeinschaftsschule gescheitert ? Ich weiß es nicht. Dass nun ein privates Gymnasium angestrebt wird und sofort von Den Grünen Hurra geschrien wird, verwundert schon. Sie kennen noch kein Konzept für die Schule, sie wissen nicht, wer was finanziert, wie hoch die gesellschaftlichen Anteile sein sollen und wem diese Schule eventuell nützen soll. Sie wissen nicht ob es tatsächlich den Schülern in der Harztor Gemeinde und aus der Region nutzt. Eine Privatschule wie in Roßleben, mit einer Schulgebühr von monatlich 1.500 – 1.800 Euro wäre es jedenfalls nicht. Eine solche Schule ist dann nur ein Imagegewinn für Ilfeld und ein Zugewinn für die schon jetzt reiche Klosterkammer Hannover. Ein wenig Zurückhaltung einer Partei, die für Gemeinschaftsschulen eintritt, wäre hier schon angebracht. Ihr vorpreschen in dieser Angelegenheit bestätigt nur meinen Verdacht, dass ihre Klientel hauptsächlich aus der gehobenen Mittelschicht rekrutiert wird, welche sich von der FDP abgewandt hat.
Stenger
04.09.2013, 20:41 Uhr
Ilfelder Gymnasium Kommentar zu Othello
Hallo Othello so ist doch Ihr Name?
Ich finde es sehr schade wenn Leute sich hinter einem Pseudonym verstecken. Warum ist das so? Haben Sie Angst oder wollen Sie nur Mobbing betreiben.

Nun zur Sache: Woher wissen Sie, dass ein evangelisches Gymnasium 1000 – 1500 € pro Monat Schulgeld nimmt? Kennen Sie das Konzept etwa schon?

Wenn man sich mal im Internet schlau macht stellt man fest, dass Eltern etwa 100 € pro Monat bezahlen müssen (Beispiel evangelisches Gymnasium Meiningen). Bei Schülern mit Härtefallregelung kann sogar das Schulgeld entfallen. Ob dies so in Ilfeld kommt, wenn es kommt, wissen wir nicht. Fakt ist, Sie schüren Angst und greifen sogar die Grünen an. Warum?

Ihre Frage: „Woran ist die Idee einer Gemeinschaftsschule gescheitert?“ Antwort: Schulen haben vor den Ferien ablehnende Haltung signalisiert. Mal sehen was die Schulkonferenzen nun bringen. Ohne WOLLENDE Lehrer geht es nicht!
Ich finde eine sachliche Diskussion fair, bei der man auch weiß mit wem man diskutiert. Ihr Diskussionsbeitrag ist unsachlich und mit bemerkenswerten Behauptungen gespickt, die den Verdacht nahelegen, dass Sie einer anderen Partei angehören und Angst schüren wollen. Schade dass viele nur irgendeinen Senf von sich geben ohne sich vorher zu informieren.

Grüße Stenger
Retupmoc
05.09.2013, 09:21 Uhr
Dann werden Sie mal konkret
Ich möchte zum Beispiel nicht wissen, was ich in Meiningen für mein Kind zahlen müßte. Seien Sie einfach konkret und sagen Sie, was es dann in Ilfeld kostet. Natürlich kommt jetzt eine Phrase nach dem Motto : Das ist noch in Planung, blablabla.

PS: Ich fahre zwei - dreimal in der Woche sowohl mit der Bahn als auch mit dem Bus auf dieser Strecke, auch zu Zeiten des Schülerverkehrs. Chaotische Zustände haben ich dort nicht sehen können. Vielleicht liegt das auch daran, das man Chaos anders definiert? Wenn ich privat mit der Bahn reise kann es mir passieren, das ich keinen Sitzplatz auf bestimmten Strecken bekomme. Das passiert sogar in der Straßenbahn, wenn die ach so gestressten Schülerinen und Schüler sitzen, mit dem Handy spielen und die gehbehinderte Oma stehen muß. Das ist für mich Chaos!
othello
05.09.2013, 13:11 Uhr
wider christliche Schulen
Ich habe nicht behauptet, dass ein Privatgymnasium in Ilfeld 1500 – 1800 Euro kosten würde, es war nur das Beispiel Privatgymnasium mit Internat in Roßleben. Niemand kennt die Vorstellungen der Klosterkammer zur Gestaltung eines derartigen Gymnasiums und auch aus diesem Grund sollte man sich nicht vorschnell aus dem Fenster legen. Mit Mobbing hat mein Kommentar nichts zu tun.

Ich bin dafür, dass sich der Staat für die Bildung mit entsprechenden Schulen einzusetzen hat. Hier liegt aber offensichtlich ein Versagen der Politik vor, und in die Presche springt natürlich sofort die einflussreiche Kirche. Mit all seiner wirtschaftlichen Macht sieht man hier die Möglichkeit, die christliche Ideologie zu unterstützen, auch wenn am Ende dafür hauptsächlich der Steuerzahler einspringt.

Die Privilegien der Kirchen gehören abgeschafft und wenn sie sich dann mit eigenen Mitteln ein Privatgymnasium leisten wollen, dann bitte ! Sie merken schon, dass ich für eine weitere Säkularisierung der BRD eintrete und in diesem Zusammenhang auch gegen sogenannte christliche Schulen bin, die am Ende hauptsächlich vom Steuerzahler bezahlt werden.
bmw866
21.09.2013, 20:46 Uhr
Freie Schule in Ilfeld
Ich persönlich finde die Idee einer freien bzw. privaten Schule toll. Wenn es in der Region diese geben würde, würde ich gern meine Tochter hin schicken. Da müsste Sie bestimmt nicht in der 2. Klasse mit 28 Mitschülern lernen, wo allein die Lehrer täglich an Ihre psychischen Grenzen gelangen.

Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit diesem Thema. Auch die Kostenseite wäre mit z.Bsp. 100€ im Monat ok. In einer privaten Schule im Saale-Orla Kreis zahlt man diese Gebühr für Grundschüler. Momentan zahlen wir diesen Betrag für Hortbetreuung und Mittagsessen. Ich würde so ein Konzept befürworten.
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