Mi, 17:45 Uhr
14.08.2013
Neues Leben in alter Konsum-Kaufhalle
Einst war sie beliebt. Die Kunden mochten sie, ihre Konsumverkaufsstelle in der Wilhelm-Raabe-Straße der Kreisstadt. Mit der Wende kam ihr Aus. Wie das aller anderen von Konsum und HO. Eine westdeutsche Handelskette quartierte sich ein. Kurzzeitig. Danach war Ruhe. Jahrelang stand das Objekt leer. Jetzt folgt die Auferstehung. Kurt Frank berichtet...
Sangerhausen ist seine Heimatstadt. Im Mansfelder Land wohnt er noch heute. In Nordhausen aber machte er sich selbstständig, baute sich eine Existenz auf. Die Stadt lebt, ist reich an Industrie, lobt sie Elektromeister Dennis Marschner. Der Mann ist Geschäftsführer der Elektrosysteme mbH in der Zorgestraße. Zehn Mitarbeiter hat er in Lohn und Brot.
Die Firma ist bundesweit unterwegs. Alles, was mit Strom und Stromversorgung zu tun hat, ist ihr Geschäftsfeld. Sie sorgt unter anderem auch dafür, dass sich die Rotoren der Windkraftanlagen drehen können. Die schossen wie Pilze landesweit aus den Boden. Nicht zur Freude jedermanns. Um noch flexibler wirtschaften zu können und stets das benötigte Material vorrätig zur Verfügung zu haben, bedurfte es einer soliden Lagerhalle. Mundpropaganda, wie Marschner es nennt, machte ihn auf das verwaiste Objekt in der Raabestraße aufmerksam. Jetzt ist er der neue Mieter.
Seit einigen Tagen ist Marschner dort mit seinen Mannen am Werk. Das Gebäude litt durch den langen Leerstand. Vor allem äußerlich. Bäume und Gebüsch am Mauerwerk sind bereits entfernt. Das Dach, sagt der Geschäftsführer, wird erneuert. Unschön die Außenfassade. Sie, ein Objekt eifriger Sprayer, frischt man auf. Eventuell mischen noch Büroräume das Innenleben des Gebäudes auf.
Um die Halle fallen jetzt zahlreiche Kennzeichen an den Mauerwänden mit der Aufschrift Privatparkplätze ins Auge. Der neue Mieter will sie vermieten.
Kurt Frank
Autor: redSangerhausen ist seine Heimatstadt. Im Mansfelder Land wohnt er noch heute. In Nordhausen aber machte er sich selbstständig, baute sich eine Existenz auf. Die Stadt lebt, ist reich an Industrie, lobt sie Elektromeister Dennis Marschner. Der Mann ist Geschäftsführer der Elektrosysteme mbH in der Zorgestraße. Zehn Mitarbeiter hat er in Lohn und Brot.
Die Firma ist bundesweit unterwegs. Alles, was mit Strom und Stromversorgung zu tun hat, ist ihr Geschäftsfeld. Sie sorgt unter anderem auch dafür, dass sich die Rotoren der Windkraftanlagen drehen können. Die schossen wie Pilze landesweit aus den Boden. Nicht zur Freude jedermanns. Um noch flexibler wirtschaften zu können und stets das benötigte Material vorrätig zur Verfügung zu haben, bedurfte es einer soliden Lagerhalle. Mundpropaganda, wie Marschner es nennt, machte ihn auf das verwaiste Objekt in der Raabestraße aufmerksam. Jetzt ist er der neue Mieter.
Seit einigen Tagen ist Marschner dort mit seinen Mannen am Werk. Das Gebäude litt durch den langen Leerstand. Vor allem äußerlich. Bäume und Gebüsch am Mauerwerk sind bereits entfernt. Das Dach, sagt der Geschäftsführer, wird erneuert. Unschön die Außenfassade. Sie, ein Objekt eifriger Sprayer, frischt man auf. Eventuell mischen noch Büroräume das Innenleben des Gebäudes auf.
Um die Halle fallen jetzt zahlreiche Kennzeichen an den Mauerwänden mit der Aufschrift Privatparkplätze ins Auge. Der neue Mieter will sie vermieten.
Kurt Frank


