Mo, 13:25 Uhr
09.04.2001
Combino wurde heute am Bahnhof angeschoben
Nordhausen (nnz). Zum ersten Mal war die Straßenbahn, die auch ohne Oberleitung fährt, bei der 100-Jahr-Feier der Elektrischen in Nordhausen zu sehen. Hybrid-Antrieb nennen das die Fachleute. Entwickelt wurde er vom IMG in Nordhausen. Das Fahrzeug kann sowohl seinen Gleichstrom von satten 600 Volt aus der Oberleitung beziehen als auch von einem Dieselmotor angetrieben werden. Der Dieselmotor gibt seinen "Saft" an einen Generator ab, der wiederum erzeugt den Gleichstrom mit einer Leistung von zweimal 115 Kilowatt. Angetrieben werden damit zwei von vier Achsen.
Da es sich bei dem Hybridfahrzeug um einen Test handelt, werden auch keine Personen befördert, erläutert der Betriebsleiter Straßenbahn, Fritz Keilholz, der nnz. Das in Fachkreisen als UltraKompaktes Antriebsystem (UKA) bezeichnete Verfahren kann es letztlich ermöglichen, daß die Elektrische im Bereich des Nordhäuser Bahnhofes die Straßenbahnschienen verläßt und auf den Gleisen der Harzer Schmalspurbahnen weiter nach Krimderode oder Niedersachswerfen fährt. Die gleiche Spurweite von HSB- und Straßenbahnschienennetz macht das technisch möglich, eine Verbindung zwischen beiden Netzen ist im Bereich der Einmündung der Oscar-Cohn-Straße am Harzquerbahnhof vorgesehen. Bis zum Jahresende läuft die Genehmigung für diese Hybrid-Testphase, dann sollen aufschlußreiche Ergebnisse vorliegen. Kommen wir zurück zum heutigen Ereignis am Bahnhofsvorplatz. Der Combino wurde deshalb geschoben, weil gewisse Kurvenradien getestet werden mußten. Der Combino ist etwas breiter als die herkömmlichen Wagen der Nordhäuser Straßenbahn. Aber letztlich soll das nicht die vordringlichen Aufgabe des Hybridwagens sein.
Autor: nnzDa es sich bei dem Hybridfahrzeug um einen Test handelt, werden auch keine Personen befördert, erläutert der Betriebsleiter Straßenbahn, Fritz Keilholz, der nnz. Das in Fachkreisen als UltraKompaktes Antriebsystem (UKA) bezeichnete Verfahren kann es letztlich ermöglichen, daß die Elektrische im Bereich des Nordhäuser Bahnhofes die Straßenbahnschienen verläßt und auf den Gleisen der Harzer Schmalspurbahnen weiter nach Krimderode oder Niedersachswerfen fährt. Die gleiche Spurweite von HSB- und Straßenbahnschienennetz macht das technisch möglich, eine Verbindung zwischen beiden Netzen ist im Bereich der Einmündung der Oscar-Cohn-Straße am Harzquerbahnhof vorgesehen. Bis zum Jahresende läuft die Genehmigung für diese Hybrid-Testphase, dann sollen aufschlußreiche Ergebnisse vorliegen. Kommen wir zurück zum heutigen Ereignis am Bahnhofsvorplatz. Der Combino wurde deshalb geschoben, weil gewisse Kurvenradien getestet werden mußten. Der Combino ist etwas breiter als die herkömmlichen Wagen der Nordhäuser Straßenbahn. Aber letztlich soll das nicht die vordringlichen Aufgabe des Hybridwagens sein.


