nnz-Forum: Einkaufs-Erlebnis
nnz-Leserin Julia Schmidt wollte am Samstagabend noch einige Einkäufe erledigen, hatte in einem Supermarkt in Nordhausen da aber so ihre Erlebnisse...
Ich wollte gestern den Wochenendeinkauf bei REWE in Salza erledigen. So gegen 19.30 Uhr bin ich im Markt eingetroffen. Es war noch reger Betrieb an den Kassen. Als ich am Fleischstand angekommen bin, war ich etwas verwirrt, weil die Fleischtheke schon fast vollständig ausgeräumt war. Meine Frage an die Verkäuferin: Wie spät ist es denn?
Weil ich annahm, dass meine Uhr falsch geht und es bereits 20.00 Uhr ist. Ihre Antwort: es ist 19.38 Uhr. Sie sah die Verwunderung in meinen Augen und erklärte, sie müsse ja noch aufräumen. Ich habe Verständnis für die Verkäuferinnen, aber wenn der Einkaufsmarkt bis 20.00 Uhr geöffnet hat, kann nicht schon fast eine halbe Stunde vor dem Schließzeitpunkt fast alles ein- bzw. abgeräumt sein.
Julia Schmidt, Nordhausen
Autor: red
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Kommentare
98maschr
11.08.2013, 20:05 Uhr
Wie lächerlich...
19:38 den Wochenendeinkauf erledigen und sich dann wundern, daß nichts mehr da ist bzw. sich auf den Feierabend vorbereitet wird? Rewe hat pro Woche über 80h geöffnet und da kommen Sie zum Samstag kurz vor 20 Uhr einkaufen und erdreisten sich dann noch hier ein Fass aufzumachen? Der Gipfel der Dreistigkeit...
anpe2005
11.08.2013, 20:44 Uhr
gleich verklagen
man sollte die gleich verklagen, das geht ja wohl nicht das man 30 min vorher aufraumt. aber das schlimmste ist wohl das man auch auf nachfrage nichts bekommen hat, oder hat man vielleicht gar nicht gefragt? also ich habe noch etwas bekommen wenn schon abgeraumt war.
da stelle ich mir doch die frage ob wir keine andere Sorgen haben wie hier sowas zu schreiben.
besser wäre es über die Qualität der dort verkauften Waren zu schreiben denn die stört mich persönlich viel mehr.
Gruss von einem REWE einkaufer
Eiskräuter74
11.08.2013, 22:01 Uhr
@Frau Schmidt
Da wir als Endverbraucher immer hygienisch einwandfreie Ware haben möchten, muß diese natürlich auch dementsprechend verpackt und gelagert werden , was auch Zeit in Anspruch nimmt ! Außer Frau Schmidt möchte immer alles frisch und ist bereit dafür vielfaches des jetzigen Preises zu bezahlen , was ich mir nicht vorstellen kann ! Ich kenne diese Situationen auch und habe bisher immer alles noch bekommen was ich wollte , es mußte nur von hinten geholt werden ! Vielleicht kennt Frau Schmidt die Abläufe im Arbeitsleben auch nicht um so etwas nachvollziehen zu können !
P. Laura
11.08.2013, 22:22 Uhr
kleinlich
Liebe Frau Schmidt, auch die Verkäuferinnen haben einmal Feierabend. Nur weil Sie kurz vor Toresschluß noch eine große Auswahl haben möchten. Sie hätten vorher Bescheid sagen sollen, sicher hätte man freundlich, lächeln extra auf Sie gewartet. Seien Sie doch nicht so kleinlich und kommen Sie doch einfach etwas eher, wenn es denn machbar ist. Ich kann nur noch lächeln.
MfG
Nörgler
12.08.2013, 07:01 Uhr
Na ja,
wenn bis 20 Uhr geöffnet, dann auch bis 20 Uhr das volle Angebot. Mal angenommen, Sie wollen gegen 21.35 Uhr an einer Tankstelle tanken, die bis 22 Uhr geöffnet hat und es gibt keinen Sprit mehr, weil der Mitarbeiter die Abrechnung machen muss oder will.
Bis 20 Uhr arbeiten ist zwar nicht das idealste, aber es wird niemand gezwungen. Und außerdem sieht die Arbeitszeitregelung im Einzelhandel vor, dass die Arbeitszeit nicht mit Ladenschluss endet.
76er
12.08.2013, 07:33 Uhr
Dienst am Kunden
Ich kann Frau Schmidt schon verstehen und würde mich auch ärgern. Im übrigen heißt das 20 Uhr der Einkaufsmarkt schließt nicht das da auch der Dienst der Verkäuferin endet. Die Arbeitszeit endet meist eine halbe bis ganze Stunde nach der Schließung.
Erst wenn der letzte Kunde gegangen ist wird aufgeräumt und sauber gemacht. In der Öffnungszeit eines Geschäftes sollte auch bis zum Schluss das ganze Angebot für den Kunden nutzbar sein. Andererseits sollte darauf hingewiesen werden, das die Fleischtheke eine halbe Stunde ehr schließt.
Retupmoc
12.08.2013, 07:41 Uhr
Wahnsinn
Für solche Kundinnen wie Frau Schmidt dürfen die Verkäuferinnen Woche und Woche ihr Wochenende mit der Familie opfern. Wenn Frau´Schmidt die Wohe über oder Samstags bis 16 Uhr so beschäftigt ist, das Sie nicht einkaufen kann, muß Sie ja soviel Kohle verdienen, das Sie sich einen Diener halten kann. Der hätte dann einkaufen können. Wenn es nach mir ginge reicht es wenn die Geschäfte Samstags bis 14 Uhr offen haben.
Wolfi65
12.08.2013, 08:11 Uhr
Pünktlich angekommen, oder was?
Ich wäre an Stelle von Frau Schmidt um 19 Uhr 59 Min angekommen und hätte noch sämtlichen Service des Supermarktes in Anspruch nehmen wollen.
Frau Schmidt. Bei allem Respekt. Man kann es auch übertreiben.
@Nörgler
Benzin, Öl und die meist abgepackten Waren in der Tanke, kann man wohl nicht mit der verderblichen Ware einer Fleischtheke vergleichen. Notfalls kann man Benzin auch ohne Angst in Glasflaschen umfüllen, ohne dass es gleich schlecht wird.
geloescht.20220913
12.08.2013, 08:16 Uhr
Jammern gilt nicht
Seien wir doch mal ehrlich: erlebt nicht jeder von uns Tag für Tag Situationen, über die er sich furchtbar "aufregen" könnte? Fürwahr - eine 22 Minuten vor Ladenschluss abgeräumte Ladentheke ist nicht wirklich das, was man sich unter Service vorstellt.
Aber was hat das in der nnz zu suchen??? Ein kurzes Gespräch mit dem Marktleiter oder einer anderen zuständigen Person hätte gewiss dazu geführt, dass Frau Schmidt doch noch bedient worden wäre. Dann hätte sie in der Zeit, in der sie wutentbrannt diese Zeilen geschrieben hat, auch ihren Lieblingsfisch geniessen können.
Mickymaster
12.08.2013, 11:29 Uhr
Hallo ich will Aufmerksamkeit
Wenn man Aufmerksamkeit braucht kann man das auch ander machen. Wer zu spät kommt soll erstmal die Fehler bei sich suchen. Man bekommt auch 19:55 noch sein Fleisch aber dafür muss man die Verkäuferin fragen. Außerdem sollten sich alle die sich darüber aufregen für das Geld diese Arbeitszeiten haben und dann erst 20:00 mit aufräumen beginnen. Denkt ihr da bekommt auch nur einer die Überstunden bezahlt. Außerdem möchte ich alle Verkäuferinnen im Rewe loben.
BGE- Pirat
12.08.2013, 12:33 Uhr
ich bin auch verkäufer
wisst ihr das ganz viele geschäfte die zeit nach ladenschluß , nachbereitung,kasse zählen und saubermachen nicht als arbeitszeit rechnen also so als hobby. mfg heiko
Eckenblitz
12.08.2013, 12:55 Uhr
Kritik?
@ gandalf, sie haben recht, so eine kritik gehört nicht in die nnz. die arbeitgeber wögen so etwas nicht, aber wenn sie ihre so genannten arbeitnehmer korrekt bezahlen würden, müsste so ein artikel nicht in der zeitung erscheinen.
@ Pirat für NDH schreibt es sehr deutlich, nachbereitung,kasse zählen und saubermachen nicht als arbeitszeit berechnet wird. das zeigt uns sehr deutlich, dass es sich hierbei nicht um reguläre bezahlung handelt, sonder um gravierende AUSBEUTUNG.
wir sind auf den besten weg zur sklaverei
Pe_rle
12.08.2013, 13:17 Uhr
Einkauf
hier haben einige das Wort Marktwirtschaft noch nicht verstanden .Wenn ein Geschäft um 20 Uhr schließt ,dann hat der Kunde das Recht bis 20 Uhr volles Sortiment vorzufinden.
Wenn jemand in einem Betrieb am Band steht, wird garantiert das Band nicht eine halbe Stunde vor Schichtschluß angehalten weil man aufräumen will .
Mich würde dann eher mal interessieren was der Marktleiter dazu sagt.
Steht er auf Seite der Kundin ,oder aber auf Seite der Angestellten.
Mir ist schon klar ,wie er entscheiden wird.
Harzer_Wolf
12.08.2013, 13:53 Uhr
Kundenfreundlichkeit
Ein Kunde, der Samstags um halb vor 20 Uhr seinen Wochenendeinkauf macht ... ohne Worte. Warum soll Wurst und Fleisch noch stundenlang im Laden liegen? Wenn die Kundin gefragt hätte, hätte Sie bestimmt auch bekommen was Sie wollte. Und die Verkäuferinnen bekommen das Reinigen, Wegtragen usw. nicht bezahlt. Schließt die Kaufhallen endlich wieder nachmittags. Am Abend braucht hier niemand einkaufen.
BGE- Pirat
12.08.2013, 15:17 Uhr
kundenfreundliche öffnungzeiten
nur mal so am rande,
wer auf gericht in nordhausen muß
das macht sogar am donnerstag um 12 uhr zu.
mfg heiko
Eikaufs Erlebnis
Hallo alle zusammen um eins klar zu stellen Frau Schmidt hat alles noch an der Fleischtheke bekommen was sie wollte.
Hatte keinen extra Wunsch geäußert, nur gefragt wie spät es denn schon sei.Ich kann nicht verstehen, wie eine solche Diskussion entstehen kann.Leider können nur Kunden das schreiben die nicht im Verkauf tätig sind.Sind wir doch mal erhlich wer kommt dann Abends.
Meistens die den ganzen Tag zu Hause sind.Und wer hier schreibt Sie müssen da nicht arbeiten weiss nicht wie die Realität ist.Ich wünsche jeden der eine solche Aussage macht einmal eine Woche in so einem Markt zu arbeiten, um zu sehen was sich alles da so abspielt.
Eckenblitz
12.08.2013, 16:43 Uhr
@ max
so wie Sie hier schreiben, müssen ja schöne zuständen in den supermärkten herrschen?
frage: was sind denn das für leute die sich so etwas gefallen lassen?
Mickymaster
12.08.2013, 16:49 Uhr
Frage an Frau Schmidt
Ich würde mal gerne wissen ob sie irgendwas nicht bekommen hat oder überhaupt eingekauft hat. Ich bin mir ganz sicher dass man auch bis Ladenschluss alles bekommen kann wenn man nur danach fragt.
Harzer_jung
12.08.2013, 17:21 Uhr
kopfschüttelnd
Es ist echt unglaublich.
Da meinen allen ernstes einige es muss bis zum Ladenschluss alles da sein, volle Auswahl zu jeder Zeit.
Nein eben nicht! genau das ist doch der Grund warum viel zu viel dann als Müll entsorgt wird, Der salat ist an einer Stelle nicht mehr schön? dann ab in den Müll! am Fleischtresen soll am Samstag abend noch alles da sein? ernsthaft? Und was passiert mit dem ganzem Rest?
Ab in die Biotonne, wir habens ja?
Und zum Thema Arbeitszeiten: es ist ein Unding das Vor und nacharbeiten für viele Unternehmer nicht als Arbeit gelten.
Janko
13.08.2013, 01:10 Uhr
wohlstandsprobleme
Wohlstandsprobleme der 1. Klasse, bzw aus der 1. Welt. Jammern auf extremst hohem Niveau.
Wäre dieser nnz-Brief ein Beitrag im "Eulenspiegel" würde ich mir auf die Schenkel klopfen und begeistert brüllen "Genau! Genau so sind wir Deutschen!"
Nun meint Frau Schmidt ihr Problem aber offensichtlich ernst. Was tun? Sich abwenden und bitterlich weinen?
Einkaufs- Erlebnis
Hallo leider muss ich an dieser Stelle noch mal sagen,daß Frau Schmidt alles bekommen hat. Denkt ihr denn auch an die Verkäuferin was das für ein Ausmaß nehmen kann. Sie wird hin gestellt als ob Sie keine Lust auf Ihren Job hat.Die Verkäuferin ist immer nett freundlich macht ihre arbeit ich gehe immer in der Rewe meinen Einkauf am Fleischstand zu erledigen. Ich habe schon seit Jahren keine schlechten Erfahrungen gemacht. Nun lasst alle mal die Kirche im Dorf. Und Frau Schmidt möchte doch sagen was gefehlt hat. Nähmlich nichts auch wenn die Theke Ihrer Meinung fast leer war. Solche Kunden liebe ich selber die anderen nur eine auswischen wollen.Es wäre an der Zeit das Frau Schmidt sich richtig äußert Ich hätte ein schlechtes Gewissen der Verkäuferin gegenüber wenn ich so etwas schreibe.PS an anpe 2005 kann ich nur sagen Krank im Kopf gleich verklagen.Wir sind bestimmt auch so ein Kunde der kurz vor Laden Schluss kommt.
Werniman0606
13.08.2013, 08:00 Uhr
Solche Kunden liebt man als Verkäufer
Ich bin selbst im (reisenden) Handel tätig und kenne solche 5-vor-12-Kunden zur Genüge.Diese Klientel erwartet dann gerne mal,daß man die Waren nochmal auspackt,um dann den Spruch "Ich wollt` nur mal kucken!" zu ernten oder maximal von dem zu kaufen, was sowieso noch die ganze Zeit im Regal lag. Irgendwann legt man sich als Verkäufer ein dickes Fell zu und macht sich nichts mehr daraus,ob die Leute blöd schauen,wenn man schon vor Schließung zusammenpackt.
Den anderen Grund haben meine Vorredner ja schon genannt: Die Bezahlung,die oft genug mit den Öffnungszeiten endet. Kein Wunder,daß die Angestellten die Aufgaben,die unbedingt erfüllt werden müssen, in die Arbeitszeit verschieben. Wer ganz ehrlich zu sich selbst ist,wird eingestehen,daß er es selbst genauso handhaben würde.
Noch seltsamer ist es,wenn man -wie ich- im reisenden Gewerbe tätig ist. Dort verlangen gerade Marktbetreiber gerne,daß man bis zur letzten Minute sein volles Sortiment anbietet, aber auch gleichzeitig mit den letzten Kunden den Platz verlässt. Denn natürlich hat er selbst auch keine Lust, solange zu bleiben,bis auch der letzte Händler seinen Stand zusammengepackt hat.
rate mal
13.08.2013, 12:44 Uhr
Was hier vollig
außen vor gelassen wird, ist der Fakt, dass der Händler per Gesetz gar nicht verpflichtet ist, das gesamte Sortiment über die Öffnungszeit bereit zu halten.
Der Händler bestimmt den Artikel den er verkauft und vor allem an wen.
Gleiches gilt im übrigen auch für beworbene Prospektartikel die eben NICHT über den gesammten Werbezeitraum bereit gehalten werden müssen...
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.