Do, 19:10 Uhr
08.08.2013
Spitzenduell
1. FC Union Berlin II - FSV Wacker 90 Nordhausen heißt die zweite Regionalligabegegnung des FSV Wacker 90 Nordhausen. Dass es ein "Spitzenspiel" des Noch-Zweiten Wacker beim Noch-Ersten werden würde, hing auch von der Partie Neustrelitz gegen Jena ab; die spielten 1:1 unentschieden. Ob es eine Spitzenbegegnung von der Qualität her wird, können wir nicht vorhersehen...
Beide Mannschaften aber boten am 1. Spieltag herzerfrischenden Fußball. Mit einem 4:1-Erfolg über den vielfachen israelischen Meister Beitar Jerusalem ging die U23 des 1. FC Union Berlin psychisch gestärkt in die Auftaktpartie im Vogtland und hat das erste Saisonspiel beim VFC Plauen mit 4:2 (1:2) gewonnen; Wacker siegte bekanntlich in einer Hitzeschlacht 3:1 gegen den Favoriten VfB Germania Halberstadt und wusste zu überzeugen.
Die Berliner mussten sogar einen zweimaligen Rückstand wettmachen und schafften mit einer energischen Schlussoffensive den Zwei-Tore-Vorsprung. Plauen war der erwartet schwere und physisch starke Auftaktgegner...Die letzte halbe Stunde gehörte mit vielen guten Ballstafetten dann uns. Ich glaube, der Sieg war verdient...Für unsere jungen Spieler ist dieses positive Erlebnis sehr wichtig. Jetzt müssen wir in der kommenden Woche nachlegen, um von einem gelungenen Saisonstart sprechen zu können, so ein zufriedener U23-Trainer Robert Jaspert.
Im ersten Auswärtsspiel muss Aufsteiger FSV Wacker 90 Nordhausen bei der technisch versierten Ausbildungsmannschaft des Zweiligisten ran. Im Vorjahr schaffte Union II als Neuling mit Platz 12 und elf Punkten Vorsprung den Klassenerhalt. In dieser Saison richtet man bei dem vorhandenen Potential natürlich den Blick nach oben. Die zweiten Mannschaften sind in der Regionalliga sicher noch schwieriger auszurechnen als in der Oberliga. Das trifft bei der engen Verzahnung mit Union I auch auf die jüngeren Eisernen zu, zumal viele erfahrene Kräfte zur U23 stießen.
Wacker hatte einen vorzüglichen Einstand in die vierthöchste Spielklasse. Ausnahmslos alle gegen Halberstadt eingesetzten Akteure überzeugten Trainer Jörg Goslar. Wir wollten Werbung für den Regionalliga-Fußball in Nordhausen machen. Mit diesem Erfolg ist uns das gut gelungen. Der Anfangserfolg gibt sicherlich auch der Entwicklung der neu zusammengestellten Mannschaft weiter Auftrieb, meinte der Teamchef.
Beim Testspiel am Mittwochabend gegen den FC Rot-Weiß II in Erfurt, das 3:3 endete, wurden wieder Erkenntnisse gesammelt, die dem Trainer bei der Zusammensetzung des Kaders für den 2. Spieltag hilfreich waren. Erfreulich war, dass mit Benjamin Halstenberg ein wichtiger Stratege der Aufstiegsmannschaft, der lange aussetzen musste, mitspielen konnte und sogar die A-Juniorenspieler Sascha Lorenz und Felix Schwerdt Einsatzchancen erhielten.
Traore (Foto: Archiv Verkouter)
Auch wenn Nordhausen in der Vergangenheit (1953 bis 1997) in Punkt-, Pokal- oder Aufstiegsspielen bei der Ersten von Union Berlin immer mindestens zwei Treffer kassierte und dabei in Berlin stets verlor, erinnern sich Wackerfans gern an herrliche Heimspiele, so das 1:1 vor vollem Haus 1982, als es um den Aufstieg in die DDR-Oberliga ging, oder an das letzte Spiel gegeneinander, das Wacker 1998 sogar durch Traore (Bild), den Mann aus dem afrikanischen Mali, mit 1:0 gewann.
Der Sieger der Sonnabendpartie bleibt in der Tabelle mit vorn. Wackers Fans wären nicht böse, wenn das vorerst die eigene Mannschaft sein könnte. Für den Nordhäuser Trainer kommt es darauf an, mit dem Abstieg so früh wie möglich nichts mehr zu tun zu haben, weshalb auch auswärts gepunktet werden muss. Vielleicht gelingt das sogar in Berlin. Anstoß in Berlin ist um 13.30 Uhr und die nnz wird für einen Live-Ticker "sorgen".
Klaus Verkouter
Autor: redBeide Mannschaften aber boten am 1. Spieltag herzerfrischenden Fußball. Mit einem 4:1-Erfolg über den vielfachen israelischen Meister Beitar Jerusalem ging die U23 des 1. FC Union Berlin psychisch gestärkt in die Auftaktpartie im Vogtland und hat das erste Saisonspiel beim VFC Plauen mit 4:2 (1:2) gewonnen; Wacker siegte bekanntlich in einer Hitzeschlacht 3:1 gegen den Favoriten VfB Germania Halberstadt und wusste zu überzeugen.
Die Berliner mussten sogar einen zweimaligen Rückstand wettmachen und schafften mit einer energischen Schlussoffensive den Zwei-Tore-Vorsprung. Plauen war der erwartet schwere und physisch starke Auftaktgegner...Die letzte halbe Stunde gehörte mit vielen guten Ballstafetten dann uns. Ich glaube, der Sieg war verdient...Für unsere jungen Spieler ist dieses positive Erlebnis sehr wichtig. Jetzt müssen wir in der kommenden Woche nachlegen, um von einem gelungenen Saisonstart sprechen zu können, so ein zufriedener U23-Trainer Robert Jaspert.
Im ersten Auswärtsspiel muss Aufsteiger FSV Wacker 90 Nordhausen bei der technisch versierten Ausbildungsmannschaft des Zweiligisten ran. Im Vorjahr schaffte Union II als Neuling mit Platz 12 und elf Punkten Vorsprung den Klassenerhalt. In dieser Saison richtet man bei dem vorhandenen Potential natürlich den Blick nach oben. Die zweiten Mannschaften sind in der Regionalliga sicher noch schwieriger auszurechnen als in der Oberliga. Das trifft bei der engen Verzahnung mit Union I auch auf die jüngeren Eisernen zu, zumal viele erfahrene Kräfte zur U23 stießen.
Wacker hatte einen vorzüglichen Einstand in die vierthöchste Spielklasse. Ausnahmslos alle gegen Halberstadt eingesetzten Akteure überzeugten Trainer Jörg Goslar. Wir wollten Werbung für den Regionalliga-Fußball in Nordhausen machen. Mit diesem Erfolg ist uns das gut gelungen. Der Anfangserfolg gibt sicherlich auch der Entwicklung der neu zusammengestellten Mannschaft weiter Auftrieb, meinte der Teamchef.
Beim Testspiel am Mittwochabend gegen den FC Rot-Weiß II in Erfurt, das 3:3 endete, wurden wieder Erkenntnisse gesammelt, die dem Trainer bei der Zusammensetzung des Kaders für den 2. Spieltag hilfreich waren. Erfreulich war, dass mit Benjamin Halstenberg ein wichtiger Stratege der Aufstiegsmannschaft, der lange aussetzen musste, mitspielen konnte und sogar die A-Juniorenspieler Sascha Lorenz und Felix Schwerdt Einsatzchancen erhielten.
Traore (Foto: Archiv Verkouter)
Auch wenn Nordhausen in der Vergangenheit (1953 bis 1997) in Punkt-, Pokal- oder Aufstiegsspielen bei der Ersten von Union Berlin immer mindestens zwei Treffer kassierte und dabei in Berlin stets verlor, erinnern sich Wackerfans gern an herrliche Heimspiele, so das 1:1 vor vollem Haus 1982, als es um den Aufstieg in die DDR-Oberliga ging, oder an das letzte Spiel gegeneinander, das Wacker 1998 sogar durch Traore (Bild), den Mann aus dem afrikanischen Mali, mit 1:0 gewann.Der Sieger der Sonnabendpartie bleibt in der Tabelle mit vorn. Wackers Fans wären nicht böse, wenn das vorerst die eigene Mannschaft sein könnte. Für den Nordhäuser Trainer kommt es darauf an, mit dem Abstieg so früh wie möglich nichts mehr zu tun zu haben, weshalb auch auswärts gepunktet werden muss. Vielleicht gelingt das sogar in Berlin. Anstoß in Berlin ist um 13.30 Uhr und die nnz wird für einen Live-Ticker "sorgen".
Klaus Verkouter

