Di, 12:04 Uhr
06.04.2004
Eine Stelle für vier Bewerber
Nordhausen (nnz). Die Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt ist auch in diesem Jahr zur Halbzeit des Berufsberatungsjahres wieder sehr angespannt. Eine erste Zwischenbilanz hat jetzt die Agentur für Arbeit in Nordhausen veröffentlicht.
In diesem Jahr hat sich die Schulabgängerzahl weiter verringert, allerdings wird diese Veränderung durch die Altnachfrage von Jugendlichen in den verschiedenen berufsvorbereitenden Maßnahmen oder anderen schulischen Einrichtungen fast kompensiert. Seit Oktober 2003 meldeten sich 3.370 Jugendliche in der Berufsberatung und nehmen die Vermittlungshilfe bei der Suche nach einer betrieblichen Ausbildung in Anspruch. Ende März hatten 2.682 diese jungen Menschen noch keinen Ausbildungsvertrag, knapp 50 weniger als vor einem Jahr. Bis Ende März konnten durch die Berufsberater 826 Stellen akquiriert werden, rund 280 weniger als vor einem Jahr. Damit stehen einer Stelle vier Bewerber gegenüber.
Metallberufe stehen in diesem Jahr wieder hoch im Kurs. 580 Jugendliche streben hier eine Ausbildung an. Weitere 560 Jungen und Mädchen bewerben sich für die Ausbildung als Waren- und Dienstleistungskaufmann/frau. Eine Ausbildung in Organisations -, Verwaltungs - und Büroberufen suchen fast 500 der Bewerber. Den 400 Bewerbern für Bau- und Baunebenberufe stehen zurzeit nur 98 Stellenangebote zur Verfügung. Ebenfalls sehr ungünstig sehen die Chancen für die 210 Bewerber für Gesundheitsdienst- und Sozialberufe aus. Im Vergleich zum Vorjahr haben Unternehmen, die der Industrie- und Handelskammer angehören 125 Ausbildungsstellen weniger bereitgestellt, insgesamt 482. Aus den Handwerksbetrieben konnten 208 Stellen gewonnen werden, 130 weniger als vor Jahresfrist.
Autor: nnzIn diesem Jahr hat sich die Schulabgängerzahl weiter verringert, allerdings wird diese Veränderung durch die Altnachfrage von Jugendlichen in den verschiedenen berufsvorbereitenden Maßnahmen oder anderen schulischen Einrichtungen fast kompensiert. Seit Oktober 2003 meldeten sich 3.370 Jugendliche in der Berufsberatung und nehmen die Vermittlungshilfe bei der Suche nach einer betrieblichen Ausbildung in Anspruch. Ende März hatten 2.682 diese jungen Menschen noch keinen Ausbildungsvertrag, knapp 50 weniger als vor einem Jahr. Bis Ende März konnten durch die Berufsberater 826 Stellen akquiriert werden, rund 280 weniger als vor einem Jahr. Damit stehen einer Stelle vier Bewerber gegenüber.
Metallberufe stehen in diesem Jahr wieder hoch im Kurs. 580 Jugendliche streben hier eine Ausbildung an. Weitere 560 Jungen und Mädchen bewerben sich für die Ausbildung als Waren- und Dienstleistungskaufmann/frau. Eine Ausbildung in Organisations -, Verwaltungs - und Büroberufen suchen fast 500 der Bewerber. Den 400 Bewerbern für Bau- und Baunebenberufe stehen zurzeit nur 98 Stellenangebote zur Verfügung. Ebenfalls sehr ungünstig sehen die Chancen für die 210 Bewerber für Gesundheitsdienst- und Sozialberufe aus. Im Vergleich zum Vorjahr haben Unternehmen, die der Industrie- und Handelskammer angehören 125 Ausbildungsstellen weniger bereitgestellt, insgesamt 482. Aus den Handwerksbetrieben konnten 208 Stellen gewonnen werden, 130 weniger als vor Jahresfrist.

