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Mi, 15:12 Uhr
31.07.2013

Arbeitsmarkt-Reaktionen (2)

Mit einem leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit befindet sich der Thüringer Arbeitsmarkt auf einem stabilen Niveau. Das sagte der Thüringer Arbeitsminister Matthias Machnig heute zu den Juli-Zahlen...


Bei einer Arbeitslosenzahl von rund 90.900 und einer Quote von 7,8 Prozent sei eine Abnahme gegenüber dem Vormonat Juni zu erkennen. Erfreulich sei, dass die Arbeitslosigkeit unter den Über-50-Jährigen und unter den Langzeitarbeitslosen leicht zurückgegangen sei. Dieser Trend müsse verstärkt werden, so der Minister.

Thüringen überholt ein weiteres Mal Nordrhein-Westfalen, wo die Arbeitslosigkeit im Juli bei 8,3 Prozent lag, und bewegt sich in Richtung Westniveau: Der Freistaat rückt immer näher an Schleswig-Holstein (6,8 Prozent) oder Niedersachsen (6,6 Prozent) heran. Im Vergleich zu den anderen ostdeutschen Bundesländern hat Thüringen nach wie vor die niedrigste Arbeitslosenquote.

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Laut Machnig stehen angesichts eines stabilen Arbeitsmarktes die Chancen gut, Langzeitarbeitslose und gering Qualifizierte dabei zu unterstützten, in neue und qualifizierte Jobs zu kommen. Dabei bräuchten sie allerdings Unterstützung. Daher starten Wirtschaftsministerium und Bundesagentur für Arbeit (BA) im September ein Modellprojekt in Ostthüringen, um jungen Thüringerinnen und Thüringern bis 35 Jahre, die keinen (verwertbaren) Abschluss haben, eine zweite Chance zu geben.

Mittels Erfolgsprämien werden hier auch Langzeitarbeitslose dafür gewonnen, ein Ausbildung oder abschlussorientierte Qualifizierung zu machen. Die BA hat sich bei diesem Projekt die Initiative „Thüringen braucht Dich.“ zum Vorbild genommen, die das Wirtschaftsministerium im Mai 2012 gemeinsam mit Wirtschaft, Gewerkschaften und der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen gestartet hat.

Machnig: „Auch dieses Projekt ist ein Beitrag zur Fachkräftesicherung. In dem Modellprojekt sollen Langzeitarbeitslose und gering Qualifizierte die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, um sich mittels einer Ausbildung oder Weiterbildung neue Perspektiven zu erschließen.“
Autor: red

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Kommentare
H.Buntfuß
31.07.2013, 16:15 Uhr
Herr Maching
Sie sollten aufhören die alten Parolen weiter zu strapazieren. Seit Jahrzehnten ist von der Politik der gleiche Satz zu hören: „Laut Machnig stehen angesichts eines stabilen Arbeitsmarktes die Chancen gut, Langzeitarbeitslose und gering Qualifizierte dabei zu unterstützten, in neue und qualifizierte Jobs zu kommen.“

Sie sollten sich mal Artikel aus den 70 zigern ansehen oder hören, da finden sie das gleiche politische Gerede, es hat sich nicht viel verändert, nur die die Auslegung der Arbeitslosenzahlen wurde so gestaltet, dass man mehr verschleiern kann, oder?
Wolfi65
31.07.2013, 18:11 Uhr
Wie bei Münchhausen
Erst kommt die Frühjahrsbelebung.
Dann die Sommerflaute auf dem Arbeitsmarkt.
Dann die Herbstbelebung und dann die Winterflaute.
Was glauben die da oben, wie blöd wir alle in Germany sind?
Märchen wurden früher eigentlich nur den Kindern erzählt.
Aber heute will man wahrscheinlich auch den Erwachsenen Märchen erzählen.
Dora75
31.07.2013, 19:54 Uhr
Ministers Zauberstunde
Kein Wort glaube ich diesem Minister.
-----7
31.07.2013, 22:56 Uhr
Saisonaler Rückgang
Haben die sich auch überlegt, warum die Arbeitslosenzahlen zurzeit zurück gehen? Manche Firmen stellen zur Saison befristet ein paar Arbeiter ein, weil sie vielleicht eine saisonale Produktion haben. Oder andere Firmen müssen in der Urlaubszeit die Produktion am Laufen halten, wenn die Stammarbeiter ihre freien Tage nutzen möchten/wollen/dürfen/müssen.

Also wird dieser Rückgang eher temporär sein, denn befristete Verträge laufen ab und die Arbeiter erscheinen wieder bei der Arbeitsagentur/Jobcenter.
WR-NDH
01.08.2013, 07:31 Uhr
Wo arbeiten sie
Gibt es Erkenntnisse, wie viele der in Lohn und Brot befindlichen Thüringer ihre Brötchen außerhalb Thüringens verdienen?
Ich war eine Zeit lang für eine Bauträgerfirma als Bauleiter in Frankfurt/Main tätig. Wir bauten Ein- und Mehrfamilienhäuser. Mit Ausnahme der Estrichleger kamen alle Gewerke aus Thüringen.

Die Einheimischen waren nicht gut auf uns zu sprechen, weil wir ihnen die Arbeit wegnahmen, denn die thüringer Handwerker und auch wir Bauleiter, erhielten ca. 30% weniger Gehalt als die Hessen.

Es wäre schön, wenn die Entwicklung der Anzahl von Vollzeitarbeitsplätzen direkt in Thüringen im Verlaufe der letzten 15 Jahre veröffentlicht würde. Man wüsste dann, ob die „niedrige“ Arbeitslosenquote wirklich das Verdienst der thüringer Politiker und Arbeitgeber ist.
Retupmoc
02.08.2013, 09:44 Uhr
Bauernfänger
Jeden Monat die gleichen Lügen. Und wer hat es gemacht: CDU/FDP !
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