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Mo, 14:02 Uhr
29.07.2013

Kein Geld für Himmelgarten

Die FDP im Nordhäuser Stadtrat wollte Mitte Juni wissen, warum am Kloster im Leimbacher Ortsteil Himmelgarten so oft die Straßenbeleuchtung ausfällt. Jetzt gibt es eine Antwort aus dem Rathaus, die einer finanziellen Bankrotterklärung gleicht...


Die Straßenbeleuchtungsanlage war 2010 wiederholt ausgefallen. Eine Überprüfung ergab, dass alle Lichtpunkte auf privaten Grundstücken stehen. Am 30. August 2010 wurden die Grundstückseigentümer in einem Vor-Ort-Termin über die notwendigen Reparaturmaßnahmen informiert. Anwesend war ebenfalls der Ortsteilbürgermeister Herr König.

Die Beleuchtungsanlage ist rund 30 Jahre alt. Die Standorte der Lichtpunkte sind von den privaten Grundstücken auf den öffentlichen Gehweg zu versetzen. Die Grundstückseigentümer wurden über die zu erwartenden Kosten nach Straßenausbaubeitragssatzung informiert, Ende 2010 wurde im Gehweg das neue Kabel verlegt und die Lichtpunkte von diesem Kabel neu angeschlossen. Ebenfalls wurden schon die neuen Masthülsen im Gehweg versetzt.

Für 2011 war das Versetzen der neuen Lichtpunkte geplant. Dieses Vorhaben konnte leider nicht umgesetzt werden. 2011 mussten in Sundhausen und Leimbach neue Beleuchtungsanlagen gebaut werden,
Durch die EVN wurden in den beiden Ortsteilen die Oberleitungen zurückgebaut. Da an den Masten die Straßenbeleuchtungslampen befestigt waren, hätten die betroffenen Straßen (Friedensstraße, Neue Straße, Mittelstraße, Kesselberg, Zum Felde, Frauenberg) keinerlei Beleuchtung gehabt. Für die Straße ,,Am Kloster' reichten dann die finanziellen Mittel nicht aus.

2012 wurden die Haushaltsmittel für den Neubau der Straßenbeleuchtungsanlage gesperrt. Für 2013 und 2014 gibt es keinen Haushaltsansatz für den Neubau von Straßenbeleuchtungsanlagen. Ein Neubau der Beleuchtungsanlage in der Straße ,,Am Kloster" ist somit leider erst 2015 möglich. Wir haben lhr Schreiben zum Anlass genommen, um eine Standsicherheitsprüfung der Betonmasten zu beauftragen.
Autor: red

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Kommentare
H.Buntfuß
29.07.2013, 14:24 Uhr
Nichts NEUES
An solche HIOBSBOTSCHAFTEN müssen wir uns von Seiten der Stadt gewöhnen. Eine KUBIBO war eben wichtiger. Die Gesundheit der Bürger ist da nicht so wichtig, nein wichtig ist, dass sich einige Politiker oder Ex-Politiker ein Denkmal setzen können.

Das ist im KLEINE, wie im GROSSEN, denken sie bei den anstehenden Wahlen daran.
altmeister
30.07.2013, 07:25 Uhr
Na, da können sich die Grünen freuen!
So, wie ich es über das Wahlprogramm der Grünen gelesen habe, soll die nächtliche Beleuchtung im Aussenbereich zum Schutz der nachtaktiven Flora stark reduziert werden um Irritationen dieser zu vermindern. Somit ist Himmelgarten wahrscheinlich, ohne es zu wissen, für den Test auserkoren gewesen.

Wo soll das nur noch alles hinführen? Für die Himmelgartenbibliothek wird viel Geld ausgegeben, worin ich nun keinen Sinn sehe sondern nur weitere Kosten, aber für den namensgebenden Ortsteil ist kein Geld da.
Verrückte Zustände, wenn Denkmäler und Prestigeobjekte wichtiger sind als die Sicherheit!
altmeister
30.07.2013, 13:51 Uhr
Fehler
Entschuldigung! Jetzt lese ich meinen Kommentar am PC und muss feststellen, dass ich leider die Floristen mit ins Boot geholt habe!
Klar, es ist natürlich die nachtaktive Fauna gemeint!
I.H.
30.07.2013, 21:01 Uhr
Ob Flora, ob Fauna ,
Sie haben das schon richtig dargestellt @altmeister. Wir haben die Situation, dass Himmelgarten demnächst zwar nicht zu Staub zerfällt, aber trotzdem nicht saniert werden kann, weil wir eine in Wittenberg, im evangelischen,lutheranischen Forschungszentrum befindliche Bibliothek gerne im Nordhäuser Rathaus "verwalten" möchten. Was war noch mal der Grund, warum wir das unbedingt brauchen?
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