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Do, 10:35 Uhr
25.07.2013

Neue Heimat für bedrohte Tiere

Thüringens Umweltstaatssekretär Roland Richwien hat auf die besondere Verantwortung Thüringens beim Artenschutz hingewiesen. Zugleich könnte der Freistaat eine neue Heimat für bedrohte Tiere werden...


„Thüringen besitzt im deutschlandweiten Vergleich eine herausragende Artenvielfalt und damit eine große Verantwortung zur Erhaltung. Gleichzeitig haben wir dank unserer Vielfalt an Lebensräumen die Chance, neue Heimat für bedrohte Tierarten zu werden“, sagte Richwien heute anlässlich des Symposiums „Schutzbemühungen um die heimische Säugetierfauna“ der Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen in Jena.

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Der Luchs ist eine solche stark gefährdete Tierart, die sich möglicherweise bald auch wieder in Thüringen ansiedelt. Denn Niedersachsen betreibt eine eigene Aufzuchtstation und wildert seit 2000 Luchse im Harz aus. Die Rückkehr der Wölfe nach Thüringen ist nach Expertenmeinung nur eine Frage der Zeit. Der Biber ist nach Ostthüringen zurückgewandert und an der Saale heimisch. Auch der Fischotter wandert aus dem Süden und dem Osten bzw. Nordosten her nach Thüringen ein.

Thüringen ist zudem eines der Kerngebiete der Verbreitung der Wildkatze in Deutschland. Die Wildkatze ist das Symboltier des Nationalparks Hainich. Über das Programm zur Entwicklung von Natur und Landschaft (ENL) hat der Freistaat die Einrichtung des Wildkatzendorfs Hütscheroda gefördert. Außerdem beherbergt Thüringen im Mittleren Saaletal bundesweit die bedeutsamsten Quartiere der Kleinen Hufeisennase. Mit der Koordinationsstelle für Fledermausschutz Thüringen und der „Aktion Fledermausfreundlich“ unterstützt das Land erfolgreich den Schutz der nachtaktiven Säugetiere.

In der Thüringer Strategie zur Erhaltung der biologischen Vielfalt von 2011 hat sich der Freistaat zum Ziel gesetzt, bis 2020 mindestens die Hälfte aller vom Aussterben bedrohten Arten Thüringens in ihrem Bestand zu sichern. Dazu gehört auch die Erhaltung der Lebensräume der Arten.

Wissenschaftler und Naturschützer aus Deutschland und Europa treffen sich noch bis Samstag zum Erfahrungsaustausch über den Schutz von Säugetieren. Veranstalter des Symposiums ist die Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen (AAT), Mitveranstalter sind u.a. der Landesjagdverband Thüringen sowie die Senckenberg Naturhistorische Sammlung Dresden (Wildlife Ecology and Management Dresden University of Technology).
Autor: red

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