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Do, 07:32 Uhr
25.07.2013

Kein Anbieter mit "gut"

Dass die Amerikaner einen anderen Umgang mit dem Datenschutz pflegen, ist nicht erst seit Edward Snowden bekannt. So wundert es nicht, dass die Stiftung Warentest in einer neuen Untersuchung feststellt: Wer seine Daten sicher bei einem Online-Speicherdienst aufbewahren will...


... um von verschiedenen Orten oder Medien aus darauf zugreifen zu können, sollte sich besser nicht in der amerikanischen Cloud bewegen. Dort können Ermittlungsbehörden sehr leicht auf Daten zugreifen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Daten von US-Bürgern handelt oder nicht. Bei einem europäischen Anbieter wäre man also besser aufgehoben. Sensible Daten, schreibt die August-Ausgabe von test, sollten in jedem Fall vom Nutzer verschlüsselt werden.

Getestet wurden 13 Online-Speicherdienste, die sich an deutschsprachige Privatnutzer richten. Fast alle sind kostenlos. Sie bieten zwischen 2 und 25 Gigabyte Speicherplatz an, der gegen Aufpreis erweiterbar ist. Keiner ist „gut“ – aber immerhin gibt es einige „befriedigende“ Dienste: Vorn liegen Deutsche Telekom Mediencenter, Dropbox, LaCie Wuala und Trend Micro SafeSync. Da das Datenschutzverständnis in anderen Ländern mitunter ganz anders aussehen kann, empfehlen die Tester sicherheitsbewussten Nutzern, europäische Dienste zu wählen, die bei Sicherheit und Datenschutz immerhin ein bisschen besser abschnitten als die der US-Anbieter.

Nicht nur Online-Speicherdienste funktionieren nach dem Prinzip der Cloud. Auch E-Mail-Dienste, Foto- oder Videoportale sind Datenwolken. So ist praktisch jeder Internetnutzer in der Cloud unterwegs. Eine Umfrage auf test.de bestätigt das und zeigt: Fast zwei von drei Nutzern ist das nicht klar.

Der Test „Online-Speicherdienste“ erscheint in der August-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 26.7.2013 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/cloud abrufbar.
Autor: red

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Kommentare
H.Buntfuß
25.07.2013, 09:19 Uhr
DDR lässt grüßen
Wo sind diejenigen, die über die Überwachungsmethoden der Stasi hergezogen sind.
Man muss schon staunen das Leute der CDU, so Der Herr Schäuble: "Die Empörung über die Spähaffäre für übertrieben." Wollte der Mann nicht Kameras in die Schlafzimmer der Bürger einbauen? Der Generalbundesanwalt Herr Range ist auch nicht besorgt über die Bespitzelung der Bevölkerung.

Von Frau Merkel ist wie immer nur zu hören: „ich habe erst aus den Medien darüber gehört.“ Am Ende muss Pofalla gehen, weil die Kanzlerin nicht in der Lage ist die Verantwortung zu übernehmen. Sie lässt andere über die Klinge springen, oder? Ich frage mich wie viel Angst diese Leute vor ihren Bürgern haben?
Harzer_jung
25.07.2013, 17:17 Uhr
Trueceypt hilft
Wenn man schon Daten auslagert, dann nur so das wirklich nur man selbst die Daten nutzen kann.

mit Hilfe von Truecrypt lassen sich containerdateien erstellen.
Die kann man fast bedenkenlos auch auf "überwachten" Diensten Speichern.

Ansonsten: jegliche Kommunikation grundsätzlich verschlüsseln. Die hilfsmittel dazu wie Openpgp, und Enigmail sind schnell installiert.
Und die freundlichen Piraten von nebenan geben auch gern Hilfestellung.

Ansonsten: am 27.7 finden in vielen Städten Demonstrationen statt. Thema: wir alle sind Ed Snowden!

Und die Freiheit statt Angst Demo in Berlin ist auch bald!

Und am 22 September kann man durchaus auch Datenschutz und Privatsphäre wählen.
Alex Gösel
25.07.2013, 20:12 Uhr
Piraten
Das wäre doch ein Thema für die Piraten! Machen Sie sich doch den Datenschutz, den Sie sich ja sowieso auf Ihre Fahnen geschrieben haben, im Wahlkampf zunutze. Nach neuestem Umfragen sind ihre Werte enorm gestiegen. Die neuesten Umfragewerte liegen wieder bei 5%! Dass sollte man doch nutzen!
Harzer_jung
25.07.2013, 23:05 Uhr
keine Sorge
Die Organistation von Veranstaltungen zu dem Thema auch in NDH läuft,
und das nicht erst seit ein oder zwei wochen.

Es ist absolut notwendig das wir Bürger uns die Hoheit wieder zurückholen.
Nicht der Staat hat heimlich in unseren Daten zu wühlen!
Nein der Staat muss seine Daten uns Bürgern frei zugänglich machen!
Jürgen Wiethoff
26.07.2013, 08:34 Uhr
GEHEIMdienste
Gibt es ein Land auf der Welt, das sich keinen Geheimdienst leistet? Ich glaube nein. Wie der Name schon sagt, ist der Dienst geheim. Solange unsere Daten dort sicher verwahrt werden, kann dem unbescholtenen Bürger eigentlich nichts passieren. Müssen zur Terrorabwehr oder im Kampf gegen Schwerverbrecher Daten mit anderen Geheimdiensten abgeglichen werden, ist oberstes Gebot, dass darunter keine Daten von Unschuldigen sind. Beschafft sich ein anderer Staat Daten aus dem Internet, muss man nach Lage der Dinge davon ausgehen, dass diese ungenügend gesichert waren. Das zu verändern, ist eine große Aufgabe. Unlösbar erscheint sie nicht.
Einen Geheimdienst, der erst bei seinem Volk oder seiner Regierung nachfragen muss, ob er irgendwo, irgendwann etwas geheim ermitteln darf, kann man abschaffen. Zweifellos wären das weltweit enorme Einsparungen. Dadurch leben aber nur Terroristen und Obergauner sicherer.
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