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Mi, 12:35 Uhr
24.07.2013

Bilanz eines halben Jahres

Ein Auto kommt ins Schleudern und kollidiert mit einem Baum, die Fahrerin wird schwer verletzt. Ein Mann hat plötzlich starke Schmerzen in der Brust und Atemnot – im Notfall zählt jede Minute. Dann sind die "Jungs von "Christoph 37" gefragt...

EC 135 im Einsatz (Foto: DRF) EC 135 im Einsatz (Foto: DRF)

677-mal startete der Nordhäuser Hubschrauber der DRF Luftrettung im ersten Halbjahr 2013, um Menschen in Not schnelle medizinische Hilfe zu bringen (Januar bis Juni 2012: 654 Einsätze).

„Gerade wenn ein Patient sehr schnell ärztliche Hilfe benötigt, zum Beispiel bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall, bringt der Hubschrauber einen entscheidenden Zeitvorteil“, unterstreicht Martin Wagner, Pilot in Nordhausen, die Vorteile der Luftrettung. „Auffallend im ersten Halbjahr waren die vielen Glatteisunfälle, zu denen wir gerufen wurden. Bis weit ins Jahr hinein verunglückten Menschen zu Fuß oder mit dem Auto und benötigten schnelle medizinische Hilfe. Als es dann wärmer wurde gab es vermehrt Freizeitunfälle, zum Beispiel mit dem Fahrrad oder dem Motorrad.“

Der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte Hubschrauber der DRF Luftrettung ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Er startet seit der Übernahme des Flugbetriebs durch die DRF Luftrettung im Jahr 2006 von der Luftrettungsstation des Deutschen Roten Kreuzes in Nordhausen aus. „Christoph 37“ wird in den Landkreisen Nordhausen, Harz, Goslar, Osterode, Eichsfeld, Kyffhäuser, Unstrut-Hainich, Sömmerda, Erfurt und Mansfeld-Südharz angefordert. Einsatzorte in einem Umkreis von 60 Kilometern kann er in maximal 15 Minuten erreichen.
Autor: red

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