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Di, 09:21 Uhr
23.07.2013

70 weitere Süßmacher in Lebensmitteln

Zucker, Zuckeraustauschstoffe, Süßstoffe, Süßungsmittel, Zuckerarten – wer blickt noch durch bei der Masse an süßenden Substanzen in verarbeiteten Lebensmitteln? Unverständliche Begriffe, Zuordnungen, unterschiedliche Definitionen. Zutaten, die nicht als Zucker erkennbar sind, werbliche Aussagen, die andere Erwartungen wecken – ein Marktcheck der Verbraucherzentralen entwirrt das Versteckspiel und zeigt Schwachstellen auf...


Zucker? – Nein danke. Gehören Sie auch zu denen, die darauf achten, weniger Zucker zu verzehren? Doch wo stecken die vielen Süßmacher, die jeder Deutsche laut Statistik verbraucht? „In verarbeiteten Lebensmitteln, auch solchen, die gar nicht „süß“ anmuten, kann eine Vielzahl verschiedener Süßmacher stecken, die man auch auf den zweiten Blick oft nicht erkennt“, stellt Petra Müller, Lebensmittelexpertin der Verbraucherzentrale Thüringen fest.

Ein Marktcheck der Verbraucherzentralen schaute gezielt nach „verdeckten“ süßenden Zutaten in verarbeiteten Lebensmitteln. Süßmolkenpulver, Dextrose, Glucosesirup – das sind nur drei Begriffe, hinter denen letztendlich Zucker steckt, der Begriff „Zucker“ oder „Süßungsmittel“ jedoch nicht in der Zutatenliste steht.

Im Marktcheck wurden neben dem Begriff „Zucker“ weitere 70 Begriffe für süßende Zutaten oder Zutaten, die zum Zuckergehalt beitragen, gefunden. Laktose, Fruktose, Maltodextrin – und viele Stoffe mehr zählen zu den Zuckern und sollten bei der Lebensmittelauswahl mit beachtet werden.

Gerade auch Lebensmittel, bei denen das Wort „Zucker“ nicht in der Zutatenliste steht, die aber in einer Nährwerttabelle Zucker ausweisen, verwirren Verbraucherinnen und Verbraucher. Noch ist eine Nährwerttabelle leider nur freiwillig auf dem Etikett, erst ab 2016 wird sie Pflicht. „Mittels dieser Tabellen kann man ganz gut erkennen, wie viel Zucker enthalten ist, auch ohne die Zutatenliste zu entziffern“, informiert Petra Müller.

Und was ist nun besser: Zucker, Zuckeraustauschstoffe, Süßstoffe? „Weniger ist besser und weniger ist mehr“, empfiehlt Petra Müller. Hersteller sollten generell den Süßgeschmack von Lebensmitteln senken, keine falschen Erwartungen suggerieren und Verbraucherinnen und Verbrauchern durch eine klare Kennzeichnung ermöglichen, bewusster mit süßenden Zutaten umgehen zu können.

Weitere Informationen zu süßenden Zutaten und „verdeckten“ Süßmachern finden Sie auf der Homepage der Verbraucherzentrale Thüringen unter www.vzth.de sowie in Kürze in einer App rund um süßende Zutaten.

Auch telefonisch erhalten Sie Informationen und Ratschläge sowie persönliche Beratung in unseren Beratungsstellen mit Ernährungsberatung. Terminvereinbarung und Telefonnummern dazu unter 0361 55514-0.

Diese Gemeinschaftsaktion wird gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Autor: red

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Kommentare
was denn hier los
23.07.2013, 09:38 Uhr
gifte
hier sollte doch auch gleich mal nebenbei erwähnt werden, das viele zuckerersatzstoffe nervengifte sind! beispiele wie ASPARTAM

es zerstört das gehirn, den sehnerv und das zentralenervensystem und verherrende auswirkungen auf alle organe!

hauttubercolose oder multipler skelerose haben verstärkt zugenommen, und das durch die verwendung dieses giftes!

Bis Mitte der 70er Jahre stand Aspartame auf einer CIA-Liste als potentielles Mittel zur Biochemischen Kriegführung ob das auch bei der verbraucherzentrale zu erfahren ist, sollte zu bezweifeln sein!
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