Mo, 12:13 Uhr
22.07.2013
Es grünt so grün...
In der Dichterstätte in Limlingerode werden am Samstag (27. Juli) ab 14.30 Uhr Gedichte vorgestellt, in denen es um das Blühen, Wachsen und Gedeihen in den sonnigen und schattigen Beeten geht. Dazu ein Vorbericht in der nnz von Heidelore Kneffel...
Gartenfreunde sollen auf ihre Kosten kommen mit einer Gedichtauswahl, geschrieben vom Mittelalter bis zur Jetztzeit von Dichterinnen und Dichtern, z.B.von Walahfrid Strabo, Walther von der Vogelweide, Paul Fleming, Joseph von Eichendorf, Hermann Hesse, Ricarda Huch, Bertolt Brecht, Gertrud Kolmar, Eva Strittmatter, Sarah Kirsch und vielen anderen.
Bekanntermaßen soll das Paradies der erste Garten gewesen sein. 1840 benannte August Fröbel die Vorschule für kleine Kinder als Kindergarten. Der patriotische Dichter Friedrich Rückert legte den Deutschen Blumengarten an. Viele Menschen brauchen das frisch umgegrabene Land zum Leben. Walahfrid Strabo (809-849), einige Zeit Abt des Klosters auf der Insel Reichenau im Bodensee, verfasste in Latein sein Gedicht Über den Gartenbau. Daraus wird zu Beginn in einer deutschen Übersetzung gelesen. Dann geht es um die vier Jahreszeiten, um den Schnee der Blüten, um die siebenfachen Plagen und um die kräftigen Farben, die im Garten gemischt werden.
Heise: Kirche in Limlingerode (Foto: Archiv Kneffel)
Seit Ende Juni haben die Räume der Dichterstätte wieder ein neues Ausstellungsgesicht erhalten, das es bis einschließlich August zu ergründen gilt. Die Kunstausstellung wurde gestaltet von Ulrike Heise aus Nordhausen: Tiefdruckgebiete - Malerei und Radierungen. Sie hat schon vorher in Limlingerode Proben ihres künstlerischen Talentes hinterlassen, denn sie malte bei der Restaurierung der evangelischen Dorfkirche mehrere Blumenmotive auf die Empore.
Ulrike Sabine Heise, geb. Rudolph, kam 1944 in Gotha zur Welt, siedelte bald nach Nordhausen über. 1963 legte sie das Abitur ab und 1968 wurde sie Diplom-Ingenieur für Feinwerktechnik und arbeitete im Fernmeldewerk Nordhausen als Konstrukteurin und Technologin. 1980 stellte sie mit ihrer Familie einen Ausreiseantrag in die BRD. Seit dieser Zeit beschäftigte sie sich intensiver mit Zeichnen und Malen und nutzte dabei auch die Bekanntschaft mit dem Künstler Gerd Mackensen. Die Ausreise erfolgte 1984.
In Hanau nahm sie Kunstunterricht in Malerei und Aktzeichnen, sie besuchte Kunstkurse auch in Frankfurt am Main, in Norden und Trier, wandte sich den verschiedenen Radiertechniken zu und war an Ausstellungen beteiligt. 2002 kehrte die Familie nach Nordhausen zurück und sie schulte sich künstlerisch weiter, zum Beispiel im Verein Kunsthaus Meyenburg. Die Mitglieder zeigen ihre Werke gemeinsam oder in Einzelausstellungen. Karin Kisker stellte Ulrike Heise im Geburtshaus Sarah Kirschs vor.
Heidelore Kneffel
Autor: redGartenfreunde sollen auf ihre Kosten kommen mit einer Gedichtauswahl, geschrieben vom Mittelalter bis zur Jetztzeit von Dichterinnen und Dichtern, z.B.von Walahfrid Strabo, Walther von der Vogelweide, Paul Fleming, Joseph von Eichendorf, Hermann Hesse, Ricarda Huch, Bertolt Brecht, Gertrud Kolmar, Eva Strittmatter, Sarah Kirsch und vielen anderen.
Bekanntermaßen soll das Paradies der erste Garten gewesen sein. 1840 benannte August Fröbel die Vorschule für kleine Kinder als Kindergarten. Der patriotische Dichter Friedrich Rückert legte den Deutschen Blumengarten an. Viele Menschen brauchen das frisch umgegrabene Land zum Leben. Walahfrid Strabo (809-849), einige Zeit Abt des Klosters auf der Insel Reichenau im Bodensee, verfasste in Latein sein Gedicht Über den Gartenbau. Daraus wird zu Beginn in einer deutschen Übersetzung gelesen. Dann geht es um die vier Jahreszeiten, um den Schnee der Blüten, um die siebenfachen Plagen und um die kräftigen Farben, die im Garten gemischt werden.
Heise: Kirche in Limlingerode (Foto: Archiv Kneffel)
Seit Ende Juni haben die Räume der Dichterstätte wieder ein neues Ausstellungsgesicht erhalten, das es bis einschließlich August zu ergründen gilt. Die Kunstausstellung wurde gestaltet von Ulrike Heise aus Nordhausen: Tiefdruckgebiete - Malerei und Radierungen. Sie hat schon vorher in Limlingerode Proben ihres künstlerischen Talentes hinterlassen, denn sie malte bei der Restaurierung der evangelischen Dorfkirche mehrere Blumenmotive auf die Empore. Ulrike Sabine Heise, geb. Rudolph, kam 1944 in Gotha zur Welt, siedelte bald nach Nordhausen über. 1963 legte sie das Abitur ab und 1968 wurde sie Diplom-Ingenieur für Feinwerktechnik und arbeitete im Fernmeldewerk Nordhausen als Konstrukteurin und Technologin. 1980 stellte sie mit ihrer Familie einen Ausreiseantrag in die BRD. Seit dieser Zeit beschäftigte sie sich intensiver mit Zeichnen und Malen und nutzte dabei auch die Bekanntschaft mit dem Künstler Gerd Mackensen. Die Ausreise erfolgte 1984.
In Hanau nahm sie Kunstunterricht in Malerei und Aktzeichnen, sie besuchte Kunstkurse auch in Frankfurt am Main, in Norden und Trier, wandte sich den verschiedenen Radiertechniken zu und war an Ausstellungen beteiligt. 2002 kehrte die Familie nach Nordhausen zurück und sie schulte sich künstlerisch weiter, zum Beispiel im Verein Kunsthaus Meyenburg. Die Mitglieder zeigen ihre Werke gemeinsam oder in Einzelausstellungen. Karin Kisker stellte Ulrike Heise im Geburtshaus Sarah Kirschs vor.
Heidelore Kneffel


