Di, 08:38 Uhr
16.07.2013
So wichtig wie Pass und Zahnbürste
Mit den Sommerferien steht auch für viele Thüringer die schönste Zeit des Jahres vor der Tür: die Urlaubszeit. Doch Durchfall, Reisekrankheit oder Schmerzen können jede Traumreise schnell zum Albtraum werden lassen. Vermeiden lässt sich das mit einer entsprechend ausgestatteten Reiseapotheke...
Thüringens Apothekerinnen und Apotheker geben Tipps, welche Arznei- und Verbandsmittel man auf Reisen unbedingt mit sich führen sollte.
Städtetrip oder Trekkingtour, mehrwöchige Fernreise oder Wochenendausflug im Nahbereich, Familie mit Kleinkindern oder Senioren: Was in die Reiseapotheke gehört, richtet sich nach dem Reiseziel, der Art des Urlaubs und danach, wer die Reise unternimmt.
Gerade in exotischen Ländern ist die medizinische Versorgung anders organisiert als hier, dazu kommen Sprachbarrieren beim Arzt oder in der Apotheke. Deshalb sollte man die Reiseapotheke vor allem bei Auslandsreisen unbedingt noch vor der Abreise hier in Deutschland zusammenstellen. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt sich dabei von seinem Apotheker unterstützen: er weiß, welche Arznei- und Verbandsmittel unentbehrlich sind und berät, welche Ergänzungen individuell sinnvoll sein können.
Medikamente gegen Schmerzen und Durchfall, Sonnen- und Insektenschutzpräparate, Desinfektionsmittel und Verbandsstoffe sind die Basics, die man schon auf Tagesausflügen immer dabei haben sollte", raten die Thüringer Apotheker. Unverzichtbar sind bei längeren bzw. weiteren Reisen Mittel gegen häufige Reisebeschwerden wie Übelkeit ("Reisekrankheit") und Reisedurchfall, hier sind zusätzlich Elektrolytpräparate für raschen Ersatz ausgeschwemmter Mineralstoffe sinnvoll.
Für alle Fälle gerüstet ist, wer zudem das Wichtigste aus der Hausapotheke mitführt: Mittel gegen Erkältung, Pilzerkrankungen, Sportverletzungen, gegebenenfalls ergänzt um Arzneimittel gegen bekannte Allergien. Und nicht zuletzt gehören dauerhaft benötigte Arzneien in ausreichender Menge dazu. Um bei Kofferverlust nicht "ganz ohne" da zu stehen, packt man sie besser in zwei verschiedene Gepäckstücke oder nur ins Handgepäck.
Gerade Flugreisende müssen ganz besonders sorgfältig planen: "Damit Medikamente im Handgepäck bei den Sicherheitskontrollen am Flughafen nicht zum Problem werden, braucht man ein entsprechendes ärztliches Attest, idealerweise auf Deutsch und Englisch", informierem die Apotheker. Nötig ist das u.a. für Psychopharmaka oder starke Schmerzmittel, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen; für Insulinspritzen reicht meist der Diabetikerausweis.
Bei flüssigen Arzneimitteln ist außerdem wichtig, dass für sie die Gepäckbestimmungen für Flüssigkeiten gelten. Zudem sollte man sich unbedingt rechtzeitig über die rechtlichen Bestimmungen im Zielland informieren. Im Handgepäck sind Arzneimittel nicht zuletzt besser vor extremen Temperaturen geschützt: Generell sollte man Medikamente nie in der prallen Sonne liegen lassen und auf der Fahrt in einer Kühltasche transportieren. Im Hotelzimmer bewahrt man sie schließlich am besten in der Minibar auf.
Und noch etwas liegt Seifert am Herzen: Hände weg im Ausland von Arzneimittel-‚Sonderangeboten‘ auf Märkten oder bei fliegenden Händlern. Das vermeintlich günstige "Schnäppchen" könnte eine Arzneimittelfälschung sein, die im besten Fall wirkungslos, im schlechtesten jedoch lebensgefährlich ist.
Autor: redThüringens Apothekerinnen und Apotheker geben Tipps, welche Arznei- und Verbandsmittel man auf Reisen unbedingt mit sich führen sollte.
Städtetrip oder Trekkingtour, mehrwöchige Fernreise oder Wochenendausflug im Nahbereich, Familie mit Kleinkindern oder Senioren: Was in die Reiseapotheke gehört, richtet sich nach dem Reiseziel, der Art des Urlaubs und danach, wer die Reise unternimmt.
Gerade in exotischen Ländern ist die medizinische Versorgung anders organisiert als hier, dazu kommen Sprachbarrieren beim Arzt oder in der Apotheke. Deshalb sollte man die Reiseapotheke vor allem bei Auslandsreisen unbedingt noch vor der Abreise hier in Deutschland zusammenstellen. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt sich dabei von seinem Apotheker unterstützen: er weiß, welche Arznei- und Verbandsmittel unentbehrlich sind und berät, welche Ergänzungen individuell sinnvoll sein können.
Medikamente gegen Schmerzen und Durchfall, Sonnen- und Insektenschutzpräparate, Desinfektionsmittel und Verbandsstoffe sind die Basics, die man schon auf Tagesausflügen immer dabei haben sollte", raten die Thüringer Apotheker. Unverzichtbar sind bei längeren bzw. weiteren Reisen Mittel gegen häufige Reisebeschwerden wie Übelkeit ("Reisekrankheit") und Reisedurchfall, hier sind zusätzlich Elektrolytpräparate für raschen Ersatz ausgeschwemmter Mineralstoffe sinnvoll.
Für alle Fälle gerüstet ist, wer zudem das Wichtigste aus der Hausapotheke mitführt: Mittel gegen Erkältung, Pilzerkrankungen, Sportverletzungen, gegebenenfalls ergänzt um Arzneimittel gegen bekannte Allergien. Und nicht zuletzt gehören dauerhaft benötigte Arzneien in ausreichender Menge dazu. Um bei Kofferverlust nicht "ganz ohne" da zu stehen, packt man sie besser in zwei verschiedene Gepäckstücke oder nur ins Handgepäck.
Gerade Flugreisende müssen ganz besonders sorgfältig planen: "Damit Medikamente im Handgepäck bei den Sicherheitskontrollen am Flughafen nicht zum Problem werden, braucht man ein entsprechendes ärztliches Attest, idealerweise auf Deutsch und Englisch", informierem die Apotheker. Nötig ist das u.a. für Psychopharmaka oder starke Schmerzmittel, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen; für Insulinspritzen reicht meist der Diabetikerausweis.
Bei flüssigen Arzneimitteln ist außerdem wichtig, dass für sie die Gepäckbestimmungen für Flüssigkeiten gelten. Zudem sollte man sich unbedingt rechtzeitig über die rechtlichen Bestimmungen im Zielland informieren. Im Handgepäck sind Arzneimittel nicht zuletzt besser vor extremen Temperaturen geschützt: Generell sollte man Medikamente nie in der prallen Sonne liegen lassen und auf der Fahrt in einer Kühltasche transportieren. Im Hotelzimmer bewahrt man sie schließlich am besten in der Minibar auf.
Und noch etwas liegt Seifert am Herzen: Hände weg im Ausland von Arzneimittel-‚Sonderangeboten‘ auf Märkten oder bei fliegenden Händlern. Das vermeintlich günstige "Schnäppchen" könnte eine Arzneimittelfälschung sein, die im besten Fall wirkungslos, im schlechtesten jedoch lebensgefährlich ist.

